Schwesterngemeinschaft innerhalb der VEM
Die Schwesterngemeinschaft ist eine Gemeinschaft von Frauen, die aus ihrem christlichen Glauben heraus einen Dienst in und für die weltweite Ökumene getan haben und tun – in Übersee und in Europa.
Wir nehmen uns als Schwestern an, weil wir in der Taufe in die Gemeinschaft der Kirche von Jesus Christus aufgenommen worden sind. Was uns verbindet ist das Bewusstsein, durch Jesus Christus gerettet und befreit zu sein zu einem Leben miteinander und füreinander.
Uns verbindet das tägliche Gebet (wir haben eine gemeinsame Gebetsordnung) und die gegenseitige Hilfe im Alltag. Wir üben geistliche Gemeinschaft ein, jede persönlich in ihrem Alltag – und gemeinsam in den Regionalgruppen, beim Schwesterntag, in Urlaubsgemeinschaften und bei Einkehrtagen. Für unser Miteinander haben wir uns eine Ordnung gegeben.Wir wollen füreinander und für andere da sein, uns für die Würde der Frau in der Gesellschaft einsetzen und gemeinsam unterwegs sein in der Hoffnung auf eine gerechte Gemeinschaft von Frauen und Männern in Kirche und Gesellschaft.
Was tun wir?
Schwesterntage
Einmal im Jahr treffen wir uns für mehrere Tage im Hester-Needham-Haus in Wuppertal zu Schwesterntagen. Hier besteht die Möglichkeit, Informationen aus den verschiedenen Regionen der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) und deren Arbeitsfeldern auszutauschen, und unsere Erfahrungen und Erlebnisse miteinander zu teilen.
Alle vier Jahre werden die Leitung und der Schwesternrat gewählt sowie Grundsatzentscheidungen getroffen.
Tage der Gemeinschaft
Anschließend an die Schwesterntage sind Tage der Gemeinschaft mit Angeboten wie gemeinsamem Bibellesen, Singen, Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen und vieles andere mehr.
Tage der Besinnung und Einkehr
Jedes Jahr lädt die Schwesterngemeinschaft zu Einkehrtagen ein. Wir treffen uns in Einkehrhäusern oder Klöstern, um verschiedene Formen geistlichen Lebens kennenzulernen.
Persönliche Beziehungen
In den Regionen landes- und weltweit sind persönliche Beziehungen untereinander gewachsen und entstehen neu. Sie werden durch Telefongespräche, Briefe, Besuche und durch gegenseitige Fürbitte und Hilfe gepflegt.
Urlaubsgemeinschaften
Es gibt das Angebot von Urlaubsgemeinschaften, die auch offen sind für Freundinnen und Freunde der Schwestern. Ziele sind häufig in Deutschland, aber manchmal auch im europäischen Ausland. Oft wird bei den Reisen auch Kontakt und Begegnung mit Schwesterngemeinschaften des Urlaubsgebietes gesucht.
Woher kommen wir?
Die Schwesterngemeinschaft hat eine mehr als hundertjährige Geschichte. Sie ist Ende des neunzehnten Jahrhunderts entstanden als Schwesternarbeit der Rheinischen Missionsgesellschaft. Alleinlebende Frauen wurden als Schwestern eingesegnet und als Missionarinnen nach Afrika und Asien entsandt.
Als Organisation besteht die Schwesterngemeinschaft seit 1921. Ihre Aufgaben lagen in der Vergangenheit vor allem in den diakonischen und pädagogischen Arbeitsbereichen der Kirchen in Asien und Afrika und in der Ausbildung einheimischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Aufgabenbereiche wurden in den letzten Jahren verändert. Eine Vielfalt von beruflichen Qualifikationen aus den Mitgliedskirchen wird angefragt: Lehrerin, Erzieherin, Krankenschwester, Hebamme. Ärztin, Gemeindepädagogin, Sozialarbeiterin, Theologin und Dozentin.
Im Jahr 1971 schlossen sich die Rheinische Mission und die Bethel-Mission zur Vereinigten Evangelischen Mission (VEM) zusammen. Im Zusammenhang mit der inhaltlichen und strukturellen Neugestaltung der VEM (1996) zur „Missionsgemeinschaft von 33 Kirchen und der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel“ hat sich auch die Schwesterngemeinschaft 1997 internationalisiert. Frauen aus den Mitgliedskirchen in Asien und auch Frauen, die die Arbeit der VEM in Deutschland unterstützen, sind der Schwesterngemeinschaft beigetreten.
Wir pflegen geschichtlich gewachsene Beziehungen zu verschiedenen Schwesterngemeinschaften: Zur Kaiserswerther Schwesternschaft zu IKADIWA, einer Schwesternschaft in Indonesien, die von indonesischen Frauen nach Begegnungen mit Schwestern in Deutschland gegründet wurde.
Arbeitsbereiche der Bethel-Mission wurden von Diakonissen aus Sarepta mitgestaltet. So wurden gute Beziehungen zu Sarepta in Bethel nach 1971 selbstverständlich und ebenso die Verbindung zu den Schwesternschaften in Tansania (Diakonissen in der Karagwe-Diözese und der Nordwest-Diözese der Lutherischen Kirche), die ihre Wurzeln in der Begegnung mit Sarepta haben.Diese Verbindungen zu anderen Schwesterngemeinschaften und Kontakte und Begegnungen mit weiteren Frauen-Kommunitäten in der Ökumene sind uns auch für die Zukunft wichtig.
Wohin sind wir unterwegs?
Wir möchten die unterschiedlichen ökumenisch-missionarischen Erfahrungen aus Afrika, Asien und Deutschland austauschen und weitergeben.
Wir sind offen:
- für Frauen aus den Mitgliedskirchen in Asien und Afrika, die eine Zeit lang im Rahmen von Programmen der VEM mitgearbeitet haben;
- für Frauen, die ehrenamtlich im Bereich der VEM tätig sind;
- für Frauen, die in ökumenischen, missionarischen oder entwicklungsbezogenen Projekten engagiert sind.
Frauen, die eine verbindliche Gemeinschaft suchen und unsere Interessen teilen, laden wir ein, mit uns Kontakt aufzunehmen.
Wie sind wir erreichbar?
Zentrale: Im Hester-Needham-Haus (HNH)
Rudolfstraße 131
42285 Wuppertal
Tel.: 0202.89004-384, Fax: 0202.89004-379
Leiterin: Elisabeth Schäffer, Telefon: 02373-170 4140,
E-Mail: schwestergemeinschaft(at)web.de
Regionalverantwortliche
in Deutschland:
- Region Nord: Brigitte Stanko-Uibel,
Tel.: 030 / 414 33 71, E-Mail: bstui@t-online.de - Region NRW-Ost: Luise Scholten-Haesecke
Tel.: 0521 / 522 98 98 - Region NRW-West: Gerda Spelsberg
Tel.: 02392 / 505 914 - Region Mitte: Irmgard Kahre-Geißler
Tel.: 02687 / 21 80 - Region Süd: Elisabeth Falkenroth
Tel.: 07129 / 63 74
in Asien
- Florida Sitorus, Indonesien.
E-Mail: mamre_gkpi(at)yahoo.com - Lermianna Girsang, Indonesien,
E-Mail: lermiannagirsang(at)yahoo.com
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