(15.02.2008) Jeweils 5.000 Euro geben die Vereinte Evangelische Mission (VEM) und die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) für die Flüchtlingshilfe der Evangelischen Kirche von Kamerun (EEC) für Vertriebene aus dem Tschad.
Kämpfe zwischen Rebellen und Regierungstruppen in und um N’djamena, der Hauptstadt des Tschad, haben tausende Menschen in die Flucht getrieben. Zehntausende haben Zuflucht im nahe gelegenen Kamerun gesucht, insbesondere in der benachbarten Grenzstadt Kousseri, das direkt über eine Brücke von N’djamena aus erreichbar ist.
Ausgelöst wurden die Kämpfe durch einen niedergeschlagenen Putschversuch von Rebellen gegen den Präsidenten des Tschad, Idriss Deby.
Nach einem Lagebericht der EEC kampieren zehntausende Flüchtlinge auf öffentlichen Plätzen in Kousseri, ohne Zugang zu Trinkwasser, Nahrungsmitteln, ausreichenden sanitären Anlagen oder Elektrizität. Die Situation sei desolat und prekär, die Seuchengefahr wachse, heißt es in einem Schreiben der EEC an die VEM vom 6. Februar, in dem die Kirche die VEM um Hilfe bittet.
Auf der Liste der benötigten Hilfsgüter, die mithilfe der 10.000 Euro bezahlt werden sollen, stehen Medikamente, Zelte, Decken und Matratzen, sowie Nahrungsmittel wie Reis, Milch, Öl, Salz und Zucker.
Die Evangelische Kirche von Kamerun und die Evangelische Kirche von Westfalen verbindet eine langjährige Partnerschaft.
F.d.R.: Birgit Pfeiffer, VEM, Telefon: 0202.89004-101, info(at)vemission.org