(21.02.2009) Nach Abschluss der Ratsversammlung der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), die vom 18. bis 21. Februar in Wuppertal stattfand, zog Regine Buschmann, die Moderatorin des Rates, ein sehr positives Fazit. Die Reduzierung der Anzahl von 28 auf 14 Ratsmitglieder habe wie erhofft dazu geführt, dass effizienter gearbeitet und Entscheidungen schneller herbeigeführt werden konnten. Regine Buschmann: „Durch den engen und persönlichen Austausch waren wir sehr viel intensiver im Gespräch, was sich aus meiner Sicht auch positiv auf die Ergebnisse der Ratsversammlung ausgewirkt hat. Ich freue mich sehr über die zurückliegenden Tage und auf die weitere Zusammenarbeit.“
Das Gremium, bestehend aus acht Frauen und sechs Männern aus Mitgliedskirchen in Afrika, Asien und Deutschland, beaufsichtigt und berät den Vorstand der VEM. Generalsekretär Dr. Fidon Mwombeki und die weiteren Mitglieder des Vorstands berichteten über die Arbeit der vergangenen sechs Monate und baten um Empfehlungen hinsichtlich wichtiger Entscheidungen bei anstehenden Projekten.
Unter anderem wurde festgelegt, dass internationale Teams gebildet werden, die sich intensiv um einzelne Aufgaben kümmern und eine beratende Funktion haben sollen. Im Hinblick auf einzelne Mitgliedskirchen und die Situation in deren Ländern wurden als aktuelle Themen die Bereiche Evangelisation, Diakonie, die Förderung und Gleichstellung von Frauen sowie die Einhaltung von Menschenrechten definiert.
Ebenso wurde entschieden, dass Deutschland wieder als eine Region der VEM verstanden wird, in der wie auch in Afrika und Asien missionarische Projekte und Programme durchgeführt werden sollen. Auf der Tagesordnung stand darüber hinaus die Vorbereitung regionaler Versammlungen in Afrika, Asien und Deutschland sowie des Themas der VEM Vollversammlung, die im Oktober 2010 mit 63 Delegierten in Daressalam (Tansania) stattfinden wird.
Bei der Ratsversammlung waren folgende Mitglieder anwesend: Die Moderatorin Regine Buschmann (v. Bodelschwinghsche Anstalten Bethel), aus Afrika Victoria Kisyombe (Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania), Kakule Molo (Baptistische Kirche im Zentrum Afrikas) und Lefoko Moagi (Evangelisch-Lutherische Kirche in Botsuana), aus Asien Eirene Gulö und Tuhoni Telaumbanua (beide Christlich-Protestantische Kirche auf Nias), Eliezer Pascua und Nathalie Dacanay (beide Vereinigte Kirche Christi auf den Philippinen) sowie aus Deutschland Barbara Roth (Evangelische Kirche im Rheinland), Ulrich Möller (Evangelische Kirche von Westfalen), Katharina Böttner (Junge Erwachsene), Wilhelm Richebächer (Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck) und Birgit Krome-Mühlenmeier (Lippische Landeskirche).