Am 20. Januar 2008 ging der "Staffelstab" der Schwesterngemeinschaft an Elisabeth Schäffer über
Ursula Wörmann
Von vielen verschiedenen Orten reisten die Schwestern der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) am Sonntagmittag des 20. Januar 2008 in Wuppertal an. In der Unterbarmer Hauptkirche fanden die Einführung der neuen Leiterin der Schwesterngemeinschaft, Elisabeth Schäffer, und die Verabschiedung der bisherigen Leiterin, Elisabeth Steinhard, statt.
Freunde, Freundinnen, Familienglieder der beiden Schwestern, Gemeindeglieder aus Menden, Minden, Kirburg und der Ortsgemeinde sowie Mitarbeitende der VEM und Schwestern aus anderen Schwesternschaften nahmen an dem Gottesdienst teil. Dr. Fidon Mwombeki., der Generalsekretär der Vereinten Evangelischen Mission, führte Elisabeth Schäffer unter Assistenz einzelner Schwestern aus den verschiedenen Regionen in Deutschland und Asien in ihr neues Amt ein. Jutta Beldermann, Regionalkoordinatorin der Region Deutschland der VEM und selbst Mitglied der Schwesterngemeinschaft, verabschiedete Elisabeth Steinhard aus ihrer bisherigen Aufgabe.
Was ist die Schwesterngemeinschaft? Wo hat sie ihre Wurzeln? Was hat sie geprägt? Welche Ziele und Aufgaben sind ihr durch den Veränderungsprozess der letzten Jahre und für die Zukunft als internationale, geistliche Gemeinschaft gestellt? Diese Fragen nahm Elisabeth Schäffer in ihrer Predigt auf und knüpfte an an ein Wort Jesu: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester, aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlegen kann. In Bewegung sein, Sich-Einlassen auf neue Wege sind Merkmale der Lebensform der Schwesterngemeinschaft. Und auf diesem Weg der Nachfolge erfahren die Schwestern, dass ihnen in der Gegenwart Gottes Kraft und Mut zuwachsen, sich immer wieder neu auf die Herausforderungen der Nachfolge einzulassen. Als Stärkung und Zuspruch auf dem Weg feierten wir gemeinsam das Abendmahl.
Der festliche Gottesdienst schloss ab mit einem Kaffeetrinken im Missionshaus an der Rudolfstraße und einer bunten Vielfalt von Grußworten an die beiden Schwestern gerichtet. Dabei standen im Mittelpunkt der Dank für das Engagement von Elisabeth Steinhard in den zurückliegenden vier Jahren, die geprägt waren von den Veränderungen in der Schwesterngemeinschaft, und das Vertrauen gegenüber Elisabeth Schäffer, diesen Weg mit der Schwesterngemeinschaft in die Zukunft zu gehen.
- In Verbindung stehende News:
- Elisabeth Schäffer:» Es gibt keinen Abschied, der nicht auch neue Freiheiten bietet« - 10-03-08 15:38
- Pfarrerin Elisabeth Schäffer als neue Leiterin der Schwesterngemeinschaft eingeführt worden - 28-01-08 10:19