VEM-Mitgliedskirchen nicht betroffen
(06.02.2007) Die Situation in der indonesischen Hauptstadt Jakarta verschlimmert sich weiter nach heftigen Regenfällen in den vergangenen Tagen.
Mindestens 44 Menschen sollen ertrunken oder durch Stromschläge und Unterkühlung ums Leben gekommen sein, berichtete die ARD.
Nach Angaben der Behörden leben 220.000 Menschen in Notunterkünften auf der Straße. Es herrscht Seuchengefahr, die Medikamente gehen aus; die Behörden warnten vor einer Ausbreitung von Ruhr, Cholera und Typhus.
Nach ersten Informationen sind VEM-Mitgliedskirchen nicht unmittelbar betroffen. So schreibt Marudut Manalu, der das zehnwöchige VEM-Programm zur Klinischen Seelsorge-Ausbildung im Cikini-Krankenhaus mit begleitet: "Das Krankenhaus ist sicher, abgesehen von Wasserknappheit." Die Regenfälle seien jedoch so stark, dass man das Haus nicht verlassen könne. Stromausfälle in vielen Gebieten Jakartas legten die Kommunikation nach Außen lahm.
Nach Voraussagen von Metereologen könnten die Regenfälle bis Ende Februar anhalten.
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