Vereinte Evangelische Mission unterstützt ihre Kirche vor Ort
(19.02.2008) Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) hat 5.000 Euro für ihre Mitgliedskirche in Nord- und Mitteljava (Indonesien) zur Verfügung gestellt, um die Folgen der schweren Überschwemmungen zu bewältigen, die seit Ende Dezember die Region Mittel-Java beherrschen.
Anhaltende schwere Regenfälle haben dazu geführt, dass der Solo-Fluss über die Ufer trat, angrenzende Gebiete überschwemmte und dabei Häuser und Infrastruktur beschädigte.
Besonders betroffen sind die Städte Solo, Ngawi, Blora, Bojonegoro, Purwodadi sowie Lamongan, die direkt am Fluss gelegen sind. Drei Viertel der Stadt Purwodadi sind unter Wasser. Einige Bewohner mussten sich auf die Dächer ihrer Häuser retten, um den Fluten zu entkommen; 55 Häuser in Purwodadi und Bojonegoro wurden beschädigt und Vieh von den Fluten fortgerissen, geht aus einem Bericht der Christlichen Kirche aus Nord-Mittel-Java (GKJTU) hervor, der Mitgliedskirche der VEM vor Ort.
Da die Regenzeit noch nicht vorbei ist, halten die Niederschläge weiter an, und der Schlamm kann noch nicht dauerhaft geräumt werden. Deshalb gestalten sich die Aufräumarbeiten schwierig. Durch die anhaltende Nässe wächst ferner die Malaria-Gefahr drastisch an, da sich Moskitos, die Malaria übertragen, in der feuchten Wärme schneller vermehren können.
Die GKJTU hat Essen, Trinkwasser und Medikamente im Einsatzgebiet verteilt. Das Wiederaufbauprogramm der Kirche, in das die 5.000 Euro der VEM einfließen, umfasst vor allem Reparaturmaßnahmen an Gebäuden, die Moskito-Bekämpfung sowie die Behandlung traumatisierter Menschen.
Die betroffenen Gebiete seien besonders arm, sagt Sonia Parera-Hummel, Asienreferentin der VEM. Deshalb sei die Hilfe der VEM dort besonders vonnöten. „Die Menschen verfügen nicht über die Mittel, ihre Häuser selbst wieder aufzubauen,“ weiß Parera-Hummel, die selbst aus Indonesien kommt.
F.d.R.: Birgit Pfeiffer, VEM, Telefon: 0202.89004-101, info(at)vemission.org
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