Zwei Schulen in Bad Marienberg wollen aus einmaliger Hilfsaktion langfristige Schulpartnerschaft aufbauen
(Wuppertal, 28. November 2007) Gebannte Aufmerksamkeit herrschte unter den Bad Marienberger SchülerInnen, als sie die Bilder von den Zerstörungen durch den Tsunami sahen. Und sie waren sich einig: Wir wollen helfen! Bei einem Sponsorenlauf zugunsten der Tsunami-Überlebenden kam im Januar 2005 die beachtliche Summe von 9 400 Euro zusammen.
Zwei Jahre nach dieser schönen Aktion waren die SchülerInnen der Wilhelm von Nassau-Schule und der Michael-Ende-Schule in Bad Marienberg neugierig, wie mit ihren Spendengeldern in Indonesien geholfen wurde. Und wiederum zeigten sie sich bewegt, als sie noch einmal die Bilder der Zerstörung, aber auch des Wiederaufbaus sahen. Kristin Jäger, Tsunami-Beauftragte der VEM, erzählte an Hand von Fotos aus Aceh und von der Insel Nias, wie mit den Spenden der SchülerInnen geholfen wurde. Und versicherte, dass die Spendengelder gut eingesetzt worden sind: 20 Familien erhielten finanzielle Unterstützung beim Wiederaufbau ihrer Häuser, 25 SchülerInnen ein Stipendium, um ihre Schulausbildung fortsetzen zu können.
Diese Neuigkeiten wurden von den Klassensprechern und Klassensprecherinnen der beiden Bad Marienberger Schulen begeistert aufgenommen. Gemeinsam mit den Schulleitern beschlossen sie, sich auch weiterhin für die Insel Nias zu engagieren. Im Rahmen der bereits bestehenden Partnerschaft zwischen dem Dekanat Bad Marienberg und der Christlich-Protestantischen Simalungun-Batakkirche (GKPS) wollen sie eine Schulpartnerschaft beginnen. Dekan Martin Fries ist begeistert: »Es ist großartig, wenn sich aus dieser einmaligen Hilfsaktion eine langfristige Schulpartnerschaft entwickelt.«
Wenn Sie auch mehr über die Verwendung Ihrer Spendengelder für die Tsunami-Hilfe erfahren möchten, wenn Sie sich an Kristin Jäger unter der Telefonnummer (0202) 890 04-198 oder jaeger-k@vemission.org