Mission praktisch

Die Vereinte Evangelische Mission ist eine Gemeinschaft von Kirchen in drei Erdteilen. Mission heute ist ein Mosaik vielfältiger Aufgaben, die alle ein Ziel haben: Menschen zu befähigen und zu stärken, damit sie den Ruf Gottes hören und sich den Anforderungen in ihrem Leben stellen können.

DZI-Spendensiegel

Nordkamerun: Kampf gegen die Dürre

Foto: Heiner Heine, VEM
Foto: Heiner Heine, VEM

Die VEM fördert verschiedene Projekte in Kamerun. In der Region von Garoua und Maroua sind es vor allem die Frauen, die auf den Feldern jeden Tag hart arbeiten, um ihre Kinder zu ernähren. Aber der Boden in dieser Region gibt für den bisherigen Anbau und Ernte nicht mehr genug her.

Aus diesem Grund setzt die Evangelische Kirche von Kamerun Dorfentwicklungshelfer ein, die eine Zeit lang in den Dörfern leben. Sie zeigen den Frauen neue Wege und helfen, dem kargen Boden bei schonender Bewirtschaftung den optimalen Ertrag zu entringen. Frauen sind im Norden Kameruns seit jeher die Trägerinnen neuer Entwicklungen.

Mit Hilfe eines Dorfentwicklungshelfers hat Frau Dikoloum sich mit acht Frauen zu einer kleinen Kooperative zusammengeschlossen. Sie bauen nun gemeinsam Mais, Zwiebeln und anderes Gemüse an. Was sie nicht zur Ernährung der Familie benötigen, verkauft sie auf den lokalen Märkten. Frau Dikoloum ist sehr dankbar, dass sie sich und ihre Familie wieder aus eigener Kraft ernähren kann.

Die Frauen lernen in Alphabetisierungskursen, Kursen in Ernährung, Hygiene und Gesundheit für sich und ihre Kinder zu sorgen. Das ist nachhaltige Entwicklung, die Gesundheit und Bildung mit sich bringt.

Vielen Familien konnte auf diese Weise bereits geholfen werden zu überleben. Der Großteil der Bevölkerung lebt aber nach wie vor unter erbärmlichen Bedingungen.

online spenden

Oft liegt es an den Frauen, auf dem Feld für den Unterhalt der Familie zu sorgen.
Oft liegt es an den Frauen, auf dem Feld für den Unterhalt der Familie zu sorgen.
Hier ist das Wenige kostbar. Fotos: Heiner Heine/VEM
Hier ist das Wenige kostbar. Fotos: Heiner Heine/VEM