Schwestern sammeln 1.000 Euro für Frauen und Mädchen im Kongo beim Schwesterntag
(21.10.08) Die Schwesterngemeinschaft in der Vereinten Evangelischen Mission hat vom 17. bis 20. Oktober in der Ökumenischen Werkstatt Wuppertal getagt.
Den Votrag zum Motto der diesjährigen Zusammenkunft »Was mein Leben sucht - geistliches Leben im Alltag« hielt die spanische Medizinerin und Theologin Sr. Teresa Forcardes i Vila.
Irene Girsang, Beauftragte für Internationale Frauenprogramme der VEM, berichtete über die Begnungsreise »Women to Women«, bei der vor wenigen Wochen Frauen aus Deutschland inhaftierte Frauen und Integrationsprojekte für Prostituierte in Nord-Sumatra (Indonesien) besuchte.
Im Sonntagsgottesdienst im Missionshaus der VEM sammelten die Schwestern und Gäste etwa 1.000 Euro für Frauen und Kinder, die im Osten der Demokratischen Republik Kongo Opfer von Vergewaltigungen und Misshandlungen geworden sind.
Die Schwesterngemeinschaft wählte einen neuen Rat für die kommenen vier Jahre: Edelgard Abram, Jutta Beldermann, Irene Girsang und Ursula Wörmann. Der Rat unterstützt die Leiterin der Schwesterngemeinschaft (Elisabeth Schäffer).
Die Wurzeln der Schwesterngemeinschaft der VEM gehen in das Jahr 1889 zurück, als die damals Rheinische Missionsgesellschaft die Britin Hester Needham als erste alleinstehende Frau zur Missionsarbeit nach Sumatra (Indonesien), entsandte.
Die Schwesterngemeinschaft, zu der 84 ledige und verheiratete Schwestern im Alter zwischen 23 und 99 Jahren in Deutschland, Afrika und Asien gehören, unterstützt die die Anliegen der VEM mit Gebet und Tat.