Kirchenbauten halten Stand
(26.01.08) Am 23. Januar ist die indonesische Insel Nias von einem Erdbeben der Stärke 6,2 auf der Richterskala erschüttert worden, berichteten Mitarbeiter vor Ort. Das Epizentrum soll sich 12 Kilometer vor Sirombu befunden haben.
Ein siebenjähriges Kind starb beim Einsturz des Internats des Kommandopostens des Militärs, teilte Pfarrer Tuhoni Telaumbanua von der Christlich-Protestantischen Kirche auf Nias (BNKP) mit. »Es herrscht Panik, weil sich das Gerücht verbreitet, es folge ein Tsunami. Aber die Lage ist unter Kontrolle. Wir wissen nicht wie viele Opfer es in den Regionen gibt.«
Ersten Angaben zufolge haben die Kirchenbauten der BNKP, die die Vereinte Evangelische Mission im Rahmen ihres Wiederaufbauprogramms finanziert, dem Beben standgehalten. Die VEM fördert ein umfassendes Kirchenaufbauprogramm auf Nias. Im Dezember 2004 und im März 2005 waren große Teile der Insel durch Tsunami und Erdbeben zerstört worden.