
Der katastrophale Tsunami, der 2004 in Indonesien gewütet hat, hat die Eltern tausender Kinder mit sich gerissen. Eine beispiellose Hilfswelle folgte, aber nun wird auf den indonesischen Inseln Sumatra und Nias das Geld in den Waisenhäusern knapp.
Die Hilfe von vielen, vielen Menschen hat es ermöglicht, Waisenhäuser auszubauen und verlorenen Kindern wieder Heimat und Zuversicht zu schenken. Hier lernen sie, das alltägliche Leben zu meistern und schon an morgen zu denken. Kartoffeln und Reis pflanzen, zur Schule gehen, gemeinsam Freude haben – nach einem so großen Verlust alles andere als einfach. Aber es ist eine Erfolgsgeschichte. Zu sehen, wie beispielsweise die jungen Menschen im Heim Mamre auf Sumatra ihre Zukunft gestalten, ein Handwerk erlernen können, macht Mut und Freude. Hier ist Geld zu Zukunft geworden. Aber Kinder werden größer, und bei den Mädchen im Schlafsaal wird es eng. Was in der Notsituation eine große Hilfe war, kann kein Dauerzustand sein: enge, dunkle Räume. Ein heller, freundlicher Anbau wäre dringend nötig.
Auch die engagierten Menschen unserer Mitgliedskirche auf der Sumatra vorgelagerten Insel Nias arbeiten voller Zuversicht und Freude mit den Kindern an der Zukunft. Nun stehen sie mit dem Rücken zur Wand. Die Spendengelder sind aufgebraucht, Unterstützung gibt es nicht mehr. Die Waisenkinder hingegen schon. Es fehlt an allem, die Wasserversorgung ist zusammengebrochen. Die örtlichen Kirchengemeinden sind selbst arm und können kaum helfen. Was wird aus den Kindern? Bitte helfen Sie uns, eine weitere Erfolgsgeschichte zu schreiben. Ihre Spende ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Lebensversicherung.