Geschichte für die Gegenwart

Die bedeutende Sammlung des Museums auf der Hardt gibt einen Einblick in die rund 180-jährige Geschichte der Mission von ihren Anfängen bis in die Gegenwart einer internationalen Kirchengemeinschaft.

Das Museum auf der Hardt

Wuppertal hat mit dem "Museum auf der Hardt" eine dauerhafte Präsentation von Kult- und Gebrauchsgegenstände aus Afrika und Asien wie Ahnenfiguren, Masken, Saiteninstrumente, Trommeln, Halsketten und Armreife, Schuhe ebenso wie Kriegswaffen - beispielsweise Speere und Messer -, die Missionare und Missionsschwestern über Jahrzehnte hinweg aus Afrika und Asien in die Heimat schickten oder bei ihrer Rückkehr mit nach Wuppertal brachten.

Exponate auf 450 Quadratmetern

Die Exponate beleuchten auf rund 450 Quadratmetern die Geschichte der Mission von ihren Anfängen in Wuppertal und Bielefeld-Bethel bis in die Gegenwart einer internationalen Gemeinschaft von Kirchen in Afrika, Asien und Deutschland. Und sie wecken das Interesse für fremde Kulturen. Ein Highlight sind beispielsweise die beiden Megalith-Figuren von der indonesischen Insel Nias. Beide Figuren sind über einen Meter hoch und bedeutende Beispiele für die Ahnenverehrung auf der kleinen Insel im Indischen Ozean. Aber auch ausgewählte Schriftstücke, Zeichnungen, Stiche, Fotografien und Briefe sind sorgfältig in Vitrinen ausgelegt; Informationen zur Geschichte, kulturgeschichtliche Zusammenhänge und herausragende Persönlichkeiten der Mission wie auch Gegner der Mission sind auf Wandtafeln aufgezogen. Auch sie erzählen eindrücklich die Geschichte der Mission von ihren Anfängen bis in die Neuzeit.

Sonderausstellungen

Das Museum wird auch weiterhin in unregelmäßigen Abständen themenbezogene Sonderausstellungen präsentieren. Darüber hinaus wird Künstlerinnen und Künstlern, vor allem aus der Region, ein Forum zur Präsentation ihrer Werke geboten.

Gegründet 1830

Der Name "Museum auf der Hardt" soll die Neukonzeption des ehemaligen Völkerkundemuseums als ein Museum für Ethnologie und Mission in Geschichte und Gegenwart am historischen Standort der musealen Sammlung pragmatisch und nüchtern abrunden. Gegründet wurde das Museum in den 1830er Jahren in dem alten Museum an der Rudolfstraße in Wuppertal-Barmen. Aus Platzmangel fand die ethnografische Sammlung dann Anfang der 1920er Jahre ein neues Zuhause in dem neuen Missionshaus auf der Hardt, das Ausbildungsstätte für Bewerber künftiger Missionare für den Dienst in Afrika und Asien wurde.

Besucherinformationen

Museum auf der Hardt

Missionsstraße 9
42285 Wuppertal
www.vemission.org

Öffnungszeiten

Einzelpersonen: Dienstag - Donnerstag, 9 - 15 Uhr auf Anfrage
Jeden ersten Samstag im Monat: 14 - 17 Uhr (Einlass bis 16.30 Uhr)
Gruppen: auf Anfrage

Eintritt

Einzelticket: 3 Euro, ermäßigt: 2 Euro
Führung: 40 Euro plus ermäßigter Eintritt
Führung englisch: 50 Euro plus ermäßigter Eintritt
Pädagogisches Programm: 60 Euro

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Ab Wuppertaler Hauptbahnhof mit der Buslinie 643 in Richtung "Kirchliche Hochschule" bis Endstation. Auf der linken Seite liegt das Museum.

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