Spaß am Museum

Die Bildungsarbeit der Archiv- und Museumsstiftung der VEM

Ein Besuch im Museum muss nicht staubtrocken sein, das zeigen unsere Programme für Schulklassen.

Ein vielseitiges Bildungsangebot an alle Altersgruppen ist für uns wichtig, vor allem Angebote für Kinder und Jugendliche. Das Völkerkundemuseum und die historischen Archive etwa werden intensiv von Schulklassen und Kindertagesstätten genutzt, um Gelerntes kreativ umzusetzen und die Erfahrung zu ermöglichen, dass ein Museum oder Archiv ein spannender und sogar vergnüglicher Ort sein kann.

Angebote für Familienzentren

Ein Museum oder gar ein Archiv zu besuchen ist für viele Familien fremd, aber es kann ihnen ganz viel bringen. Wir haben für Kindertageseinrichtungen die Möglichkeit geschaffen, ein Archiv und das Völkerkundemuseum zu erleben. Die Kinder erkunden fremde Kulturen und ihr Horizont erweitert sich. Was sie lernen, ist verpackt in ein spannendes Programm, und sie stellen fest, dass ein Museum und ein Archiv nicht staubtrockene, sondern angenehme Orte sind, an die man sich gerne erinnert und die man bestenfalls wieder besuchen möchte. Darum setzen wir die Theorie immer auch kreativ um. Die Kinder fertigen selbst etwas an, was sie als Erinnerungsobjekt mitnehmen können.

Arbeit mit weiterführenden Schulen

Auch für weiterführende Schulen bieten wir die Möglichkeit einer Zusammenarbeit zu verschiedenen Themen, die an den Lehrplan anknüpfen. In der Regel sind es Gymnasien aus Wuppertal und den Städten der Umgebung und hier vor allem Oberstufen im Fach Geschichte, die eine Unterrichtseinheit zum Thema des deutschen Imperialismus und Kolonialismus im Museum und oder in den Archiven gestalten wollen.

Generationsübergreifendes Lernen in der Bildungsarbeit

Mit dem Programm „Kleene Dörper – Vorschulkinder und Senioren“ will die Kindertagesstätte „Kleene Dörper“ Kinder und Menschen eines Seniorenheims in ihrer Nachbarschaft zusammenbringen. Angebote wie der Besuch unseres Völkerkundemuseums schaffen für ganz junge und für hochbetagte Menschen besondere Möglichkeiten zueinanderzukommen.

Die Arbeit mit Konfirmanden

Ein besonderes Angebot bleibt die Arbeit mit Konfirmanden aus den Gemeinden in Wuppertal und Umgebung. Unter Einbindung der aktuellen Ausstellungen, von Lehrmaterial und Objekten, die in die Hand genommen werden können, arbeiten die Konfirmanden zu verschiedenen Themen wie „Leben im Regenwald“ – Umwelt und Klima, „Deutsche Kolonien in Afrika“ – Kolonialismus oder „Leben auf einer Missionsstation in West-Papua“ – Leben in einer fremden Kultur.

Ansprechpartner

Photo of Christoph  Schwab
Christoph Schwab
Museumskurator
Missionsstraße 9
42285 Wuppertal
Tel.: 0202 89004-841
Fax: 0202 89004-805