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15.05.2017

Internationale Fachtagung zur Diakonie

Foto (v.l.n.r) Prof. Dr. Martin Büscher, Institut für DiakonieManagement der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel (IDM), Prof. Dr. Wanda Deifelt, Luther College, Decorah, Iowa, USA, Dr. Johanna Will-Armstrong, Vorstand der von Bodelschwingh Stiftung –Bethel (vBS), Dr. Stephan Munga, Bischof der Evangelisch Lutherische Kirche in Tansania, Nord-West Diözese, Regine Buschmann, Leitung Dankort, vBS, Volker Martin Dally, Generalsekretär der Vereinten Evangelischen Mission, Prof. Dr. Beate Hofmann, IDM (Foto: VEM)

Will die diakonische Arbeit der Kirchen soziale Gerechtigkeit, Inklusion und eine Verbesserung der Lebensbeding der Menschen ermöglichen, ist das nur durch „Advocacy“ (Anwaltschaft) und damit einer strukturellen Bekämpfung der Ursachen von Armut, Ausgrenzung und Korruption möglich. „Charity“ (Nächstenliebe), die Fürsorge für Menschen in akuter Not, bekämpft zunächst nur die Symptome. Dennoch kann die Diakonie die Not des Einzelnen nicht ignorieren. „Eine Suppenküche anzubieten ist genauso ein wesentlicher Bestandteil diakonischen Handelns, wie das kontinuierliche Einklagen von Menschenrechten in Politik und das offene Ansprechen gesellschaftlicher Missstände, die Menschen in diese Notsituationen führen. Manchmal ist das eine gefordert, ohne das Andere zu unterlassen“, so der Generalsekretär der Vereinten Evangelischen Mission, Pfr. Volker Martin Dally.

Das Verhältnis von „Advocacy“ und „Charity“ war Thema des internationalen Symposiums „Empowering Mutually: Advovacy, Charity, Spirituality“, das am Freitag 12.05.2017 in Bielefeld-Bethel stattfand. Die  gemeinsame Spiritualität und christliche Werte als Kraftquelle und Grundlage für den diakonischen Auftrag wurden während des Symposiums nicht nur betont, sondern auch durch eine bewegende Andacht mit Elementen des Bibliodramas gemeinsam gefeiert. Durch internationale Perspektiven aus Brasilien, Tansania, Indonesien, Ghana, Namibia, Hongkong, China, Südafrika, Ruanda und Deutschland wurde das Thema in Vorträgen und Workshops mit den 40 internationalen Teilnehmenden reflektiert und diskutiert.

Die Vereinte Evangelische Mission hat dieses Symposium zusammen mit dem Institut für DiakonieManagement und der v. Bodelschwingh Stiftung Bethel verantwortet. Das Symposium war eingebunden in die Feierlichkeiten zum 150jährigen Bestehen von Bethel.

Matthias Börner, Leiter Bildungszentrum Bielefeld-Bethel und verantwortlich für das Internationale Diakonieprogramm der VEM (Foto & Text)

 

 

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