Lumad - Vertriebene im eigenen Land

Immer wieder müssen Lumad um das Land, das sie von ihren Vorfahren geerbt haben, fürchten. Das Land, auf dem die Lumad leben, ist reich an Bodenschätzen. Es gibt große Vorkommen an Gold, Kupfer, Aluminium und vielen anderen wertvollen Rohstoffen. Nationale Bergbauunternehmen erhalten Konzessionen, um Bodenschätze abzubauen. Die Menschen sind gegen den Landraub und die Vertreibung nahezu machtlos. 

Philippinen: Lumad - Vertriebene im eigenen Land

Ungefähr 40.000 Menschen, die zur Volksgruppe der Lumad zählen, leben im Süden der Philippinen auf der Insel Mindanao. Die meisten sind Bauern, die von den selbst angebauten Produkten auf ihren Feldern leben. Andere Einkommensquellen gibt es kaum. Die Region hat nur eine schwach ausgebaute Infrastruktur. Die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ist unzureichend. Es gibt nur wenige staatliche Schulen. 

Immer wieder müssen Lumad um das Land, das sie von ihren Vorfahren geerbt haben, fürchten. Viele Regionen werden als militärisches Sperrgebiet ausgewiesen. Para-militärische Gruppen und staatliche Sicherheitskräfte vertreiben Familien und ganze Dörfer. Und warum das alles? Das Land, auf dem die Lumad leben, ist reich an Bodenschätzen. Es gibt große Vorkommen an Gold, Kupfer, Aluminium und vielen anderen wertvollen Rohstoffen. Nationale Bergbauunternehmen erhalten Konzessionen, um Bodenschätze abzubauen. Die Menschen sind gegen den Landraub und die Vertreibung nahezu machtlos. Sie können von den wertvollen Rohstoffen in ihrem Land nicht profitieren Viele von ihnen sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen.

Vertrieben wurde auch eine Gruppe von 668 Menschen, die in Davao auf einem Kirchengelände der Vereinigten Kirche Christi in den Philippinen (UCCP), Zuflucht gefunden hat. Die UCCP betreut diese Menschen mit verschiedenen Programmen, um ihnen eine Perspektive zu geben. Viele von ihnen, insbesondere Kinder, sind traumatisiert. Sozialarbeiter der UCCP unterstützen sie mit kindgerechten Spielangeboten. Schüler werden mit Schulbüchern und Heften ausgestattet und können zur Schule gehen. Bauern haben die Möglichkeit an Trainings zu nachhaltigem Landbau teilzunehmen.

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