Damit Menschen leben können

Medizinische Hilfe im Kongo: Die Kirchen sind da

Mit allem, was sie haben, setzen sich die Mitarbeitenden der kirchlichen Gesundheitszentren auch in den abgelegensten Gebieten für die Menschen ein.

Offiziell ist der Bürgerkrieg in der Äquatorregion der Demokratischen Republik Kongo vorbei. Gut ist damit noch lange nicht alles. Erst allmählich kehren die  verängstigten Menschen in ihre verwüsteten Dörfer zurück. Was sie vorfinden, ist oft kaum zu beschreiben, es fehlt an allem. Vor allem an eine funktionierende Gesundheitsversorgung ist in den oft abgelegenen Gebieten, in denen es keine Straßen gibt, nicht zu denken.

Kirchen engagieren sich

Viele Kinder sind fehlernährt, die Sterblichkeitsrate bei Neugeborenen ist hoch. Der Kampf gegen die Ausbreitung von Aids und anderen Infektionskrankheiten ist überlebenswichtig. Unsere Mitgliedskirchen gehen bei dieser Aufgabe mit gutem Beispiel voran. Wo immer es möglich ist, werden lokale Gesundheitszentren wieder aufgebaut. Für eine Behandlung können die Familien meist nicht mehr als umgerechnet einen Euro aufbringen. Unterstützung aus Deutschland ist nicht nur willkommen, sondern dringend erforderlich.

Beschwerliche Wege

Im dichten Regenwald, ohne Straßen, sind die Wege weit. Wenn die Patientinnen und Patienten nicht selbst kommen können, machen sich die kirchlichen Mitarbeiter auf den beschwerlichen Weg in die abgelegenen Gebiete. Dort behandeln sie  Kranke, schulen die oft ganz auf sich allein gestellten Hebammen und Krankenpfleger und ermutigen sie, nicht aufzugeben.

Der Traum vom Ambulanzboot

In diesem Zusammenhang erscheint den Menschen ein Projekt wie ein Traum, das auf Initiative des Kirchenkreises Dortmund-Süd zustande kam: ein Ambulanzboot, ausgestattet als kleines, schwimmendes Hospital. Damit lassen sich demnächst auch Dörfer erreichen, die bisher von der medizinischen Hilfe ausgeschlossen sind.

Die VEM-Gemeinschaft

  • baut Basis-Gesundheitsstationen im Nord-Kivu und in der Äquatorregion wieder auf
  • finanziert die Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Basis-Gesundheitswesen
  • unterstützt kirchliche Hospitäler finanziell
  • fördert Schulungsprogramme und Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Aids und anderen Infektionskrankheiten
  • ermöglicht den Kauf dringend benötigter Medikamente und Geräte
  • sorgt für die medizinische Ausstattung eines Ambulanzbootes
  • bekämpft die hohe Sterblichkeitsrate bei Säuglingen
  • trägt zur Versorgung fehlernährter Kinder bei
  • hilft bei der Ausbildung von medizinischem Fachpersonal

Ihre Spende gibt Menschen im Kongo neue Perspektiven. Helfen Sie jetzt!

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Dagmar Böhlefeld
Team Projekte und Spenden
Tel.: 0202 89004-196