
Während Ruandas Wirtschaft sich langsam vom Bürgerkrieg erholt, bleiben wieder einmal die Schwächsten auf der Strecke. Über eine Million Waisen und unzählige Entwurzelte hat der Völkermord vor 16 Jahren hinterlassen. Die Jugend hat keine Heimat und keine Bezugspersonen. Ohne Ausbildung ist es den jungen Leuten unmöglich, dem Teufelskreis von Armut und Kriminalität zu entkommen.
Die VEM unterstützt deshalb das Programm „Youth at Risk“. Mädchen und Jungen finden hier erstmals ein Zuhause mit regelmäßigen Mahlzeiten und medizinischer Versorgung. Die Kleinen können zur Schule gehen, die Älteren erhalten eine solide Ausbildung in genau den Berufen, an denen es im Land fehlt. Es gibt Tischlerwerkstätten, Nähereien und Schlossereien. Hier entstehen Möbel und technisches Gerät, das sich gut verkaufen lässt. Auch Grundkenntnisse der Landwirtschaft werden vermittelt. So befähigt das Programm die Jugendlichen Ruandas, das Leben in ihrem Land selber in die Hand zu nehmen.
Die Anglikanische Kirche in Ruanda hat mit unserer Hilfe ein Zentrum für Jugendliche in Gitarama aufgebaut. 60 Mädchen und Jungen erhalten hier ein Zuhause und lernen zum Beispiel Tischlern, Schweißen, Nähen oder Stricken. Außerdem lernen sie, diese Produkte zu verkaufen. Dies alles ist nur ein Anfang. Noch viele Jugendliche leben auf der Straße. Auch sie verdienen eine Chance. Wir wollen helfen, das Zentrum weiter auszubauen, sowie Arbeitsmaterial und Werkzeug zu beschaffen. Nur durch Bildung kann die Armut besiegt werden. Helfen Sie mit!
Mit ihrer Spende können Mädchen und Jungen in Ruanda hoffungsvoll in die Zukunft sehen!