Bildung für behinderte Kinder

Die Regenbogenschule in Tansania

Hawa Shemdoe besucht gerne die Regenbogenschule.
Hawa Shemdoe besucht gerne die Regenbogenschule.

In Tansania ist der Glaube noch weit verbreitet, dass Kinder mit Behinderungen ein Zeichen für einen Fluch sind, der auf der Familie lastet. Oft werden die behinderten Kinder versteckt und sind vom Leben in der Gemeinschaft völlig ausgeschlossen. Wichtig ist aber, dass die Kinder gesehen und akzeptiert werden - und dass man den Eltern Mut macht, zu ihrem Kind zu stehen!

Die Regenbogenschule fördert alle


In der Regenbogenschule erhalten alle Kinder eine Förderung, egal, wie stark sie eingeschränkt sind. Sie lernen Lesen, Rechnen und Schreiben. Vor allem lernen sie, ihren Alltag so selbstständig wie möglich zu bewältigen. Sogar Wäsche waschen, Geschirr spülen und Gartenarbeit wird geübt. So fällt es den Familien leichter, ihre behinderten Kinder zu integrieren.

Spenden helfen den Kindern

Die tansanische Regierung zahlt nur einen kleinen Teil der Kosten dieses Projektes. Für den Großteil muss die Kirche aufkommen. Sie ist dabei auf unsere Unterstützung angewiesen. Schon für 20 Euro kann ein Schüler eine ganze Woche lang mit ausreichenden Mahlzeiten versorgt werden. Schon 20 Euro decken die wöchentlichen Benzinkosten für den Schulbus. Das Projekt Regenbogenschule soll noch anderen Kindern dienen. Dafür fahren Mitarbeiter der Schule in die Dörfer, um auch Kinder in deren Familien vor Ort zu betreuen.

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Dagmar Böhlefeld
Team Projekte und Spenden
Tel.: 0202 89004-196