(14.05.2008) Die Soforthilfe der chinesischen Amity-Foundation und anderer kirchlicher Netzwerke für die Opfer des Erdbebens vom 12. Mai in Sichuan ist angelaufen.
In dem Beben der Stärke 7,8 auf der Richterskale sind laut Amity über 20.000 Menschen getötet und verletzt worden. Über 60.000 Menschen würden vermisst, hieß es in einer E-Mail an Amitys Partner, zu denen auch die Vereinte Evangelische Mission (VEM) zählt. Das Beben war das stärkste seit 30 Jahren.
In der am stärksten erschütterten Region - Wenchuan - sind 80 Prozent der Gebäude zerstört worden; Wenchuan lag über dem Epizentrum des Bebens. Genaue Informationen werden nur nach und nach zugänglich.
In einem ersten Bericht teilte Amity mit, dass die Kommunikations- und Verkehrsverbindungen durch das Beben zerstört worden seien, was den Zugang zu den betroffenen Gebieten zusätzlich erschwere.
Noch am Abend des Bebens erreichte Amity-Mitarbeiter Yue Yaomeng die Provinzhauptstadt Chengdu, um die Koordinierung für die Soforthilfe einzurichten und die Beschaffung erster Hilfsgüter wie Trinkwasser, Zelte, Deken sowie Lebensmittel zu organisieren. Ferner steht die medizinische Notversorgung auf dem Programm. Amity arbeitet mit Partnern vor Ort und anderen chinesischen Nichtregierungsorganisationen zusammen und wird in ihrer Arbeit unter anderem vom Chinesischen Christenrat unterstützt.
Langzeitmaßnahmen werden notwendig sein, um die Gemeinden in den bergigen Regionen wieder aufzubauen. Die Amity Foundation hat ihre Partner in Hongkong und weltweit um Hilfe und Gebete für die Opfer gebeten.
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