(Köln, 08.06.2007) Ein Podiumsgespräch mit zwei besonderen Missionaren hat am Donnerstag im Zentrum Mission der VEM auf dem 31. Deutschen Kirchentag in Köln stattgefunden.
Pastor Joseph Davies, Wuppertal und Pastor Thomas Voss, Düsseldorf arbeiten in Gemeinden mit Migrationshintergrund und stammen selbst nicht aus Europa. Die Koordinatorin des VEM-Programms für fremdsprachige Gemeinden, Pastorin Ursula Harfst, entlockte den beiden Missionaren persönliche und tiefgründige Aussagen zum persönlichen Glauben und ihrer Motivation, in Deutschland zu predigen.
Joseph Davies wurde in Lagos, Nigeria zum Pastor ausgebildet und ordiniert. Dort arbeitete er zunächst als Industriekaufmann für Siemens, bevor er 2005 nach Deutschland kam, um "für Gott" zu arbeiten, wie er selber sagt. Ihm ist wichtig, dass viel mehr Menschen in Deutschland den christlichen Glauben kennenlernen und sich zu Gott bekennen. In Pfingstkirchen wie der "Grace Congregation" in Wuppertal sieht er den biblischen Weg, den Glauben zu leben.
Thomas Voss wuchs in Brasilien als Kind deutscher Missionare auf und kam mit 19 Jahren nach Deutschland. Dabei half ihm seine bewusste Entscheidung mit 15 Jahren für den Glauben an Jesus Christus, in der fremden Umgebung Fuß zu fassen und sich in einer Bibelschule ausbilden zu lassen. Nach seiner Ordination 1999 gründete er die "Communidade Crista Brasileira" in Düsseldorf, weil er darin eine Vision Gottes für sich und die Menschen brasilianischer Abstammung entdeckt habe. Sein Wunsch ist es, dass viele Christen sich in Deutschland einsetzen und ihren Glauben ausleben, um nichtgläubige Menschen für Gott zu begeistern.