Mission praktisch

Die Vereinte Evangelische Mission ist eine Gemeinschaft von Kirchen in drei Erdteilen. Mission heute ist ein Mosaik vielfältiger Aufgaben, die alle ein Ziel haben: Menschen zu befähigen und zu stärken, damit sie den Ruf Gottes hören und sich den Anforderungen in ihrem Leben stellen können.

Archiv- und Museumsstiftung Wuppertal

Die Archiv- und Museumsstiftung Wuppertal wurde 1998 errichtet. Ihre Aufgabe ist es, die Archiv- und Museumsbestände der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) für Wissenschaft, Forschung und Lehre zu sammeln, zu sichern und zu erschließen.

Die Missionare, die die Rheinische Mission seit 1828 nach Afrika und Asien aussandte, schickten vielfältiges Material an das Missionshaus in Deutschland: detaillierte Berichte über Länder und Leute, Dokumente der entstehenden einheimischen Gemeinden, Handzeichnungen, Fotos und Gegenstände aus der Kultur der überseeischen Partner.

Schriftarchiv & Bibliothek

Das Schriftarchiv dient vor allem der wissenschaftlichen Erschließung von Geschichte und Wirksamkeit der VEM und ihrer Kirchen in Afrika, Asien und Deutschland. Zum Archiv gehört eine Bibliothek mit einzigartiger Literatur. Sie diente zur Vorbereitung auf die Missionsarbeit und gibt Aufschluss über die Arbeit der Missionare. Sie ist eine wahre Schatzkammer der Missionsgeschichte.

Historisches Bildarchiv

Das Historische Bildarchiv dokumentiert die Missionsarbeit ab etwa 1860. Die Sammlung umfasst mehr als 20.000 Fotos, Glasnegativen und -positiven, bieten umfangreiches Quellenmaterial zur Geschichte der Missionsgebiete, zur Lebensweise der dortigen Bevölkerung und zur Geschichte der Fotografie. Zudem enthält das Bildarchiv Zeichnungen und Kupferstiche aus den Anfängen der Mission.

Eine Schatzkammer der Missionsgeschichte: das Bild- und das Schriftarchiv der Archiv- und Museumsstiftung.
Fotos: Archiv- und Museumsstiftung Wuppertal

Völkerkundemuseum

Das Völkerkundemuseum bewahrt Gegenstände aus den Ländern, in denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vereinten Evangelischen Mission und ihren Vorgängergesellschaften waren und zum auch heute noch tätig sind.

Die Sammlungen vermitteln einen Eindruck von der Vielfalt und den Besonderheiten der verschiedenen Kulturkreise. Die Meisten Stücke stammen aus der Anfangszeit der Mission und sind in den Herkunftsländern kaum noch zu finden. Diese ethnologischen Sammlungen dienen einer breiten missions- und kulturgeschichtlichen Bildungsarbeit sowie wissenschaftlichen Zwecken. Sie ermöglichen Einzelstudien zur Ethnologie, Kulturanthropologie und Religionswissenschaft.

Geschäftsführung der Archiv- und Museumsstiftung Wuppertal
Archivar und Bibliothekar
Museumspädagogin
»Mission und Apartheid: Das Referat Afrika – Namibia – Menschenrechtsfragen (Südliches Afrika) der rheinischen Missionsgesellschaft bzw. der VEM« von Klaus Gockel

»Schwestern zweier Welten«

Dieser steinerne Ahnensitz aus Nias/Indoneseien gehört zur Sammlung des Völkerkundemuseums.Foto: Jörg Wötzel/Archiv- und Museumsstiftung Wuppertal
Umbau beendet: Einladung zum Museumsfest

»Heimgeschickt. Ein Bericht über Kinder von Missionaren der Rheinischen Mission«

Julia Besten, Sonia Parera-Hummel und Ursula Wörmann stellen »Schwestern zweier Welten« auf der Vorkonsultation der Frauen vor. Foto: Birgit Pfeiffer/VEM
»Schwestern zweier Welten«: