Neues Wohnprojekt in Wuppertal eröffnet
(27.01.2010) Gemeinsam leben, sich gegenseitig helfen: Das ist das Ziel des Vereins „Lebendiges Wohnen an der Wupper“. Jetzt wurde das Wohnprojekt im ehemaligen Schwesternwohnheim der Vereinten Evangelischen Mission eröffnet. „Ich bin sehr froh, dass wir Sie als Nachbarn haben“, betonte VEM-Generalsekretär Fidon Mwombeki bei der Eröffnung.
20 Bewohnerinnen und Bewohner zwischen 40 und 80 Jahren sind neu in das Haus gezogen. Ihre Idee: Gemeinsam wohnt es sich nicht so einsam, und gegenseitig kann man sich im Alltag helfen. Noch gibt es keine Familien mit Kindern, aber auch die seien grundsätzlich herzlich willkommen, so der Verein. Schließlich solle es ein richtiges Mehrgenerationenwohnen werden. Allerdings sind die neuen Wohnungen beliebt: Nur noch eine ist frei.
Die Mieter von „Lebendiges Wohnen an der Wupper" teilen sich das Haus mit sieben Missionsschwestern. Die Zeiten aber, wo ein ganzes Haus für die Missionsschwestern benötigt wurde, sind vorbei. „Und so passte alles zusammen“, sagte VEM-Geschäftsführer Jürgen Borchardt bei der Eröffnungsveranstaltung. Die VEM ließ das Haus für den Zweck eigens barrierefrei umbauen.
„Lebendiges Wohnen an der Wupper“ hat schon weitere Pläne: Der Verein will möglichst noch weitere Häuser nach dem jetzigen Vorbild mieten. Das ehemalige Schwesternwohnheim der VEM ist somit vielleicht nur der Anfang eines ganz neuen Generationenwohnens in Wuppertal.
Mehr Informationen zum Lebendigen Wohnen: www.lewowu.de.