Jatropha – Wunderpflanze oder Bedrohung für die Armen?

Agrotreibstoffe sind höchst umstritten – schützen sie die Umwelt oder schaden sie ihr? In der aktuellen Diskussion spielt die Jatropha-Pflanze, in Deutschland auch Purgiernuss genannt, eine zunehmende Rolle. Fakten rund um die Pflanze bitet ein neues Infoblatt.

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Dr. Jochen Motte
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Info-Blatt von VEM und Brot für die Welt

Fakten und Argumente zum Thema Jatropha-Anbau bietet ein Info-Blatt, das die Vereinte Evangelischen Mission (VEM) und Brot für die Welt gemeinsam herausgegeben haben.

Hohes Potential

Der Pflanze wird ein hohes Potenzial zugeschrieben, weil sie als wenig anspruchsvoll gilt. Außerdem kann aus den Samen der Pflanze Dieselkraftstoff gewonnen werden, ohne dass diese Nutzung sich negativ auf die Lebensmittelproduktion auswirkt – das Öl aus den Samen ist für den Menschen ungenießbar. Darüber hinaus kann die Jatropha-Pflanze mit ihren spezifischen Eigenschaften dazu beitragen, in Trockengebieten Bodenerosionen und das Abfließen von Regenwasser zu verhindern. So ist es verständlich, dass viele Verfechter des Einsatzes von nachwachsenden Rohstoffen für die Energiegewinnung große Erwartungen in Jatropha setzen. Das gilt besonders für den Anbau der Pflanze in Tansania.

Ernüchterung

Das achtseitige „Factsheet“ von VEM und Brot für die Welt informiert über Nutzung der Pflanze, über die Vorteile und die daraus resultierende Euphorie, aber auch über die inzwischen eingetretene Ernüchterung und deren Gründe. Informiert wird über die Klimabilanz von Jatropha, über die aufwändige Weiterverarbeitung, über den Beitrag zur Armutsreduzierung der Kleinbauern und über mögliche Landkonflikte bei Großplantagen. Die Informationen werden konkret am Beispiel Tansanias aufgeschlüsselt.

Laden Sie hier das Factsheet herunter.

 

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