Workshop Peace with the Earth

35 Delegierte von deutschen, asiatischen und afrikanischen Kirchen und Nichtregierungsorganisationen haben sich auf Einladung der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) eine Woche lang mit Klima- und Umweltschutz beschäftigt. Die Folgen von Abholzung, Monokulturen und Vertreibungen haben sie auf Exkursionen in Sumatra und Papua selbst erlebt.

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Dr. Jochen Motte
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Vereinte Evangelische Mission kritisiert Landraub in Indonesien

Die Teilnehmer des Workshops "Peace with the Earth" im indonesischen Sumatra haben Kirchen zu mehr politischer Verantwortung ermutigt. In ihrer Abschlusserklärung appellierten sie an Kirchen auf der ganzen Welt, sich an die Seite derer zu stellen, die von Landraub und Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen bedroht sind. "Wenn unsere Brüder und Schwestern unter einer ungerechten Wirtschaftslage leiden, sind wir aufgefordert sie zu befreien und zu stärken", sagte Bischof Stephen Ismail Munga aus Tansania in seiner Abschlusspredigt. "Ich habe Menschen gesehen und gehört, die von ihrer eigenen Regierung unterdrückt werden", sagte Munga. "Ihre Schreie sind Gottes Ruf an uns, damit wir ihnen helfen ihr Eigentum und ihre Würde zurückzuerlangen."

Die VEM werde Kirchen weiterhin bei ihrem politischen Engagement unterstützen, versprach Vorstandsmitglied Jochen Motte. So unterstützt die VEM Projekte für Betroffene, leistet Rechtshilfe in Auseinandersetzungen mit Unternehmen und unterstützt die Zivilgesellschaft auf regionaler und internationaler Ebene durch Training, Ausbildung und Vernetzungsmög-lichkeiten.

Forderung nach einem Verhaltenskodex

Bei einem Treffen mit indonesischen Kirchenführern richteten die Teilnehmer auch eine kritische Botschaft an die Kirchen, die in vielen Ländern selbst Beziehungen zu umstrittenen Unternehmen pflegen – in Indonesien etwa zu Plantagen und Papierfabriken: "Kirchen sollten keine Spenden von Unternehmen annehmen, die Menschenrechte verletzen", sagte Petrus Sugito, Generalsekretär der GKJTU-Kirche aus dem indonesischen Java. Gemeinsam mit den anderen Delegierten forderte Sugito einen entsprechenden Verhaltenskodex.

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