„In der Welt zu Hause“

UEM Teens treffen sich in Bethel

Junge und alte Missionarskinder trafen sich in Bethel.

Ein besonderes Treffen fand am Wochenende nach Ostern im Zentrum für Mission und Diakonie (CMD) in Bethel statt: Zum ersten „UEM-Teen-Wochenende“ kamen neun Jugendliche, die meisten von ihnen Kinder von (ehemaligen) Mitarbeitern der VEM, die einen Teil ihrer Kindheit in einem anderen Land verbracht haben.

Auf der Spur von zwei Kindern aus Ostafrika

Dabei ging es nicht nur darum, sich gegenseitig kennenzulernen und bei gemeinsamen Kochen, Singen und Spielen Spaß zu haben. Es wurde auch ganz ernsthaft und konzentriert gearbeitet. Anhand von Originaldokumenten der Bethel-Mission setzten sich die Jugendlichen auf die Spur von Elisabeth Fatuma und Johannis Ali, zwei Kinder aus Ostafrika, die Ende des 19. Jahrhunderts von Missionaren als erste Afrikaner nach Bethel gebracht worden waren. In einem bewegenden Gottesdienst, der mit Liedern und Fürbitten an den Gräbern der beiden auf dem Betheler Zionsfriedhof endete, würdigten die Jugendlichen das Leben dieser beiden Kinder.

"Jung" trifft "alt"

Auf dem Programm stand außerdem ein Zusammentreffen mit „alten Missionarskindern“. Elisabeth Schäfer und Hans-Arnold Scholten berichteten davon, wie es ihnen seinerzeit als Kinder von Missionaren in Indonesien bzw. Tansania ergangen ist und wie diese Erfahrung ihr Leben nach ihrer Rückkehr nach Deutschland geprägt hat. Aufmerksam hörten die Teens den Gästen zu, die mit Freude die vielen Fragen beantworteten, und betrachteten die mitgebrachten alten Fotos, Spielzeuge und Schulhefte. Am Ende waren sie überrascht, dass die Ansichten der „alten Missionarskinder“ gar nicht so angestaubt waren, wie sie das vorher vermutet hatten.

 

„Voll der Hammer!“ aber „zu kurz“ war die Rückmeldung der Teilnehmer am Ende des Wochenendes.

UEM Teenwochenende

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