Think global - act local

Freiwillige machen vielfältige, bereichernde Erfahrungen und lernen im Laufe ihres Einsatzes nicht nur viel Neues, sondern gewinnen Einblicke in einen anderen kulturellen Kontext und Verständnis für globale Zusammenhänge und Fragestellungen.

Das Nord-Süd-Freiwilligenprogramm der VEM - mit Quifd-Qualitätssiegel

Ob bei der Reisernte mit einer Kleinbauern-Kooperative auf den Philippinen, beim Windeln waschen in einem tansanischen Waisenheim oder als Assistenz eines indonesischen Grundschullehrers – Freiwillige machen vielfältige, bereichernde Erfahrungen und lernen im Laufe ihres Einsatzes nicht nur viel Neues, sondern gewinnen Einblicke in einen anderen kulturellen Kontext und Verständnis für globale Zusammenhänge und Fragestellungen. Das intensive Zusammenleben mit den Menschen vor Ort, die gemeinsame Arbeit und der ökumenische Austausch prägen ein Leben lang: Wer einmal raus will aus dem gewohnten Alltag, Erfahrungen in einem anderen Kontext sammeln, vieles über sich und andere und eine neue Sprache lernen, die Welt mit anderen Augen sehen, dem bietet das Programm eine einmalige Chance. 2015 ist unser Nord-Süd-Freiwilligenprogramm mit dem Quifd-Qualitätssiegel ausgezeichnet worden. 

Erfahrungen sammeln

Unser Freiwilligenprogramm steht grundsätzlich Angehörigen aller Glaubensrichtungen und auch BewerberInnen, die sich keiner Glaubensgemeinschaft zugehörig fühlen, offen. Da wir mit kirchlichen Partnern zusammenarbeiten wünschen wir uns allerdings Freiwillige, die offen sind für Erfahrungen mit christlicher Gemeinschaft und bereit sind, sich in diese im erforderlichen Umfang einzubringen.
Wir wünschen uns von allen Programm-Teilnehmenden, dass Sie auch über ihren Einsatz hinaus motiviert sind, ihre Erfahrungen in die deutsche Gesellschaft einzubringen und sich als MultiplikatorInnen für eine gerechtere Welt einsetzen.

Dauer des Programms: 12 Monate, Beginn und Ende jeweils August

Anzahl der Projektplätze: 22

Einsatzländer: jährlich wechselnd, unter anderem: Afrika - Botswana, Kamerun, Namibia, Ruanda, Tansania; Asien - Indonesien, Philippinen

Einsatzmöglichkeiten:

  • Straßenkinderprojekte
  • Krankenhäuser
  • Waisenhäuser
  • Schulen (auch für Kinder mit geistigen/körperlichen Einschränkungen)
  • Gesundheitsprojekte
  • HIV-Aids-Projekte
  • und einige andere

Hier gibt es den aktuellen Flyer des Freiwilligenprogramms als PDF zum Download

Anerkannter Träger von "weltwärts"

Wir sind als Trägerin für das entwicklungspolitische Freiwilligenprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) »weltwärts« anerkannt.

Zielgruppe

Unser Programm steht allen motivierten, sozial engagierten jungen Menschen zwischen 18-28 Jahren offen. Entscheidend ist aus rechtlichen Gründen die Volljährigkeit zum Zeitpunkt der Ausreise. Besonders begrüßen wir Bewerbungen von Haupt- und Realschul-AbsolventInnen, BerufsschülerInnen sowie Personen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Auch BewerberInnen mit körperlichen und/oder gesundheitlichen Einschränkungen sind uns sehr willkommen und wir bemühen uns im Rahmen unserer Möglichkeiten, passende Stellen zu finden.

Vertiefender Link: Joyce Lwakatare von der Evangelical Lutheran Church of Tanzania zieht für die Partnerorganisationen eine positive Bilanz des weltwärts-Programms

Einfach bewerben!

Bis zum 15. Oktober eines Jahres kannst Du Dich bei uns schriftlich für das darauf folgende Jahr bewerben. Eine vollständige Bewerbung umfasst den ausgefüllten Bewerbungsbogen (bitte KEIN Foto!) sowie eine Referenz über Dein soziales Engagement, z.B. in der Schülervertretung, als AG-Leitende, in Gemeinde-Gruppen, als Teamer bei Freizeiten, in Eine-Welt-Gruppen, Sportvereinen oder Ähnlichem.

Süd-Süd- oder Süd-Nord-Austausch

Da wir eine internationale Gemeinschaft sind, ist auch der Freiwilligendienst keine Einbahnstraße. Darum können auch Freiwillige aus unseren südlichen Mitgliedskirchen einen Dienst in einem anderen Land leisten. Mehr dazu hier.

  • Eckdaten und Programmablauf

    Bewerbungsschluss für das Freiwilligenprogramm ist jeweils der 15. Oktober, es gilt das Datum des Poststempels. Da wir jedes Jahr eine Vielzahl sehr qualifizierter Bewerbungen erhalten, bitten wir, von Bewerbungen zu einem späteren Zeitpunkt abzusehen. Nachrücker werden ausschließlich über unsere Warteliste rekrutiert, und nicht aus verspäteten Bewerbungen.
    Wichtig ist auch zu wissen, dass man sich bei der VEM für eine Teilnahme am Freiwilligenprogramm, nicht aber für eine konkrete Stelle bewerben kann.

    November: Info- und Auswahl-Seminar (verpflichtend)

    Aus den schriftlichen Bewerbungen werden alle BerwerberInnen, die wir gern persönlich kennenlernen möchten, zu einem Info- und Auswahlwochenende eingeladen. Das Auswahlwochenende nutzen wir auch, um Euch über die geplanten Stellen zu informieren und Eure Fragen zu beantworten. Maximal 22 BewerberInnen werden im Anschluss an das Auswahlseminar verfügbaren Stellen zugeordnet und zeitnah informiert. Wünsche können selbstverständlich geäußert werden und werden so weit wie möglich berücksichtigt.

    Februar oder März: Bürotag (verpflichtend)

    Alle formalen Anforderungen, Visa und Passfragen werden beim Bürotag im Missionshaus in Wuppertal besprochen. Daneben erhaltet ihr Informationen über versicherungstechnische Fragen und Hilfestellung für den Aufbau eines Unterstützerkreises.

    Frühjahr: Entwicklungspolitisches Seminar (verpflichtend)

    Ihr seid verpflichtet, ein entwicklungspolitisches Seminar zu besuchen, das vom Tagungshaus der VEM in Wuppertal angeboten wird. Hier erhaltet ihr eine kompakte Einführung in weltwirtschaftliche und sonstige globale Zusammenhänge, die Euch helfen kann, bestimmte Bobachtung im Laufe Eures Freiwilligen-Jahrs besser zu verorten.

    Juli: Ausreisekurs (verpflichtend)

    10 Tage lang seid Ihr zu Gast bei der VEM. Wir besprechen alle wichtigen Fragen rund um die Themen Kultur, Gesundheit in den Tropen, andere Glaubensformen, Umgang mit Konflikten und Rassismus. Außerdem stimmen wir uns gemeinsam auf eure Ausreise ein und gegben Euch viel Gelegenheit zum Austausch untereinander. 

    März-August: letzte Vorbereitungen

    Von März bis Juli finden verschiedene Sprach- und Aufbaukurse statt. Außerdem bauen wir zusammen ein tragendes Netz auf: Wir laden Euch zu Partnerschaftsseminaren ein, stellen Euch Menschen aus euren Gastkirchen vor, die bei der VEM zu Besuch sind, oder schaffen Euch Gelegenheiten, eure Vorgängerinnen kennenzulernen und "auszuquetschen".

    Ende August: Ausreise

    Endlich ist es soweit: Ihr reist in Euer Freiwilligenjahr aus. Good bye, Germany!

    Ende November/Anfang Dezember: Elterntag

    Eure Eltern haben die ersten Abschiedswehen überstanden und wahrscheinlich ein Informationsbedürfnis, das Ihr gar nicht stillen könnt. Deshalb laden wir sie ein, sich einen Samstag lang mit uns über ihre Fragen zur VEM, zum Freiwilligenprogramm allgemein und euren Einsatzstellen im Detail auszutauschen.

    Februar/März: Zwischenseminar

    Für alle Freiwilligen organisieren wir entweder im Gastland oder in einem Nachbarland in Kooperation mit anderen Organisationen ein Zwischenseminar, wo Ihr andere Freiwillige trefft und Eure ersten Erfahrungen austauschen könnt. 

    Ende August: Rückkehr

    Euer Jahr ist schon wieder vorbei. Mit vielen Eindrücken kommt Ihr zurück nach Deutschland.

    September: Rückkehrer-Seminar (verpflichtend)

    Eine Woche lang wollen wir mit euch das Jahr mit all seinen Highlights und Schwierigkeiten reflektieren. Nach dem Rückkehrer-Seminar könnt Ihr euch verabschieden und Eure Erfahrungen an anderen Stellen in die deutsche Gesellschaft einbringen. Müsst Ihr aber nicht. Wer Lust hat, kann sich auch weiter bei uns engagieren: in Seminaren, weiteren Programmen für junge Erwachsene, als Stewards und Teamer, im Jugendausschuss, etc.

    November

    Ihr seid herzlich eingeladen, mit uns zusammen auf dem Info- und Auswahl-Seminar eure Nachfolgerinnen und Nachfolger auszusuchen.

    Juli:

    Ausreisekurs der nächsten Freiwilligen: Nun seid Ihr diejenigen, die beim Ausreisekurs die »neuen« Freiwilligen auf ihren Aufenthalt vorbereiten.

    September im Folgejahr

    Rückkehrerkurs der nächsten Freiwilligen: Auch hier seid Ihr herzlich willkommen, den Menschen, die Ihr zusammen mit uns ausgesucht habt, Tipps mit auf den Weg zu geben, Ihre Erfahrungen aus dem Gastland gut in ihr »neues« Leben zu Hause zu integrieren.

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