Think global - act local - Das Süd-Nord-Freiwilligenprogramm der VEM

Junge Erwachsene aus Afrika und Asien kommen für die Dauer eines Jahres für einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst nach Deutschland - das ist das Süd-Nord-Freiwilligenprogramm der VEM.

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Lisa Bergmann
Süd-Nord-Freiwilligenprogramm
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Erika von Ehren
Assistentin Freiwilligenprogramm Tel.: (0)202 / 890 04-384
Fax: (0)202 / 890 04-179
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Programm 2018/19

  • Unsere Süd-Nord Freiwilligen 2016/2017

    Unsere Süd-Nord Freiwilligen 2016/2017

    Im Jahrgang 2016/2017 werden insgesamt acht junge Menschen aus den afrikanischen und asiatischen Mitgliedskirchen ihren Süd-Nord Freiwilligendienst in der Region Deutschland absolvieren:

    Francois de Paule Gahigi aus Ruanda (EAR) wird die Kinder- und Jugendarbeit in der Evangelischen Gemeinde Schüttorf unterstützen.

    Im Gemeindezentrum Sandstraße an der Christuskirche in Witten wird Dede Lestari Hutabarat aus Indonesien (HKBP) als Süd-Nord Freiwillige arbeiten.

    Rina Yanike Krebu aus West-Papua/Indonesien (GKI-TP) wird als Süd-Nord Freiwillige im Kirchenkreis Gevelsberg/Schwelm eingesetzt.

    Aus Tansania (ELCT-NED) wird Luck Salimu am Süd-Nord Freiwilligenprogramm teilnehmen – sie unterstützt die Arbeit mit Jugendlichen in der Evangelischen Luther-Kirchengemeinde Solingen.

    In Düsseldorf unterstützt Nina Karina Tarigan aus Indonesien (GBKP) das Team von "In der Gemeinde leben".

    Eric Ming Yin Tsang aus Hongkong (CRC) arbeitet im Weigle-Haus in Essen mit Kindern und Jugendlichen.

    Penina Umwaniwabo aus Ruanda (EPR) absolviert ihren Süd-Nord Freiwilligendienst bei der Evangelischen Kirchengemeinde Wermelskirchen.

    An der Birger-Forell Realschule in Espelkamp wird Mars Emmanuella Uwizeye aus Ruanda (EPR) mitarbeiten.

  • Unsere Süd-Nord Freiwilligen 2015/2016

    "Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge"
    Impressionen vom Abschlussseminar der Süd-Nord-Freiwilligen

    Im Jahrgang 2015/2016 absolvieren insgesamt acht junge Menschen aus den afrikanischen und asiatischen Mitgliedskirchen ihren Süd-Nord Freiwilligendienst in der Region Deutschland:

    Agape S. Aligawesa aus Tansania (ELCT-KAD) arbeitet im Weigle-Haus in Essen mit Kindern und Jugendlichen.

    In Düsseldorf unterstützt Rocha Rio Goagoseb aus Namibia (ELCRN) das Team von "In der Gemeinde leben".

    Aus Hongkong (CRC) kommt die Süd-Nord Freiwillige Wing Kei Pat, die im Gemeindezentrum Sandstraße an der Christuskirche in Witten arbeiten wird.

    Die Evangelische Tagungsstätte haus nordhelle in Meinerzhagen-Valbert bekommt Unterstützung durch zwei Süd-Nord Freiwillige: Arlette Giulia Ngami Tchana aus Kamerun (EEC) und Amos Kameli aus Tansania (ELCT-NWD). 

    Ebenfalls zwei Süd-Nord Freiwillige werden auf dem Himmelfels in Spangenberg eingesetzt: Ruth Friska Siringoringo aus Indonesien (GKPM) und Iragi Byumanine Esaie (CBCA / Demokratische Republik Kongo).

    Ridho Sunelju Simamora aus Indonesien (GKPM) wird seinen Freiwilligendienst bei der Landeskirchlichen Gemeinschaft Wuppertal absolvieren. 

  • Unsere Süd-Nord-Freiwilligen 2014/2015

    Im Jahrgang 2014/2015 absolvieren acht junge Menschen aus den afrikanischen und asiatischen Mitgliedskirchen einen Freiwilligendienst in Deutschland:

    Rut Debora Butarbutar ist eine junge Vikarin aus Indonesien (HKI) und arbeitet als Süd-Nord Freiwillige in der Ev-ref. Kirchengemeinde Detmold-West .

    Aus der Demokratischen Republik Kongo (ECC CADELU) kommt Charlotte Motili Efoloko, die für ein Jahr in der Ev.-ref. Kirchengemeinde Schwalenberg arbeitet. 

    Arnaud Poumbok aus Kamerun (EEC) unterstützt das Team in der Diakonischen Stiftung für Menschen mit Behinderungen Wittekindshof in Bad Oeynhausen.

    Mimose Tugishme Kirezi aus Ruanda (EAR KIGEME) arbeitet als Süd-Nord Freiwillige in Witten im Gemeindezentrum Sandstraße der Christuskirche

    In der Ev. Kirchengemeinde Moers-Hochstraß ist Hiu Yu Chan aus Hongkong (CRC) als Süd-Nord Freiwillige eingesetzt.

    Im Weigle-Haus in Essen arbeitet Innocent Hitimana aus Ruanda (EAR KIGEME) mit Kindern und Jugendlichen. 

    Listra Isablea Barus aus Indonesien (GBKP) und Nathalie Fernando aus Sri Lanka (MCSL) werden ab September 2014 für ein Jahr im Rahmen einer Kooperation mit dem Betheljahr ihren Süd-Nord Freiwilligendienst in den von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel absolvieren. 

     

     

  • Unsere Süd-Nord-Freiwilligen 2013/2014

    Im Jahrgang 2013/2014 hat die Vereinte Evangelische Mission insgesamt acht Einsatzstellen für Süd-Nord Freiwillige angeboten.

    Von April 2012 bis März 2013 hat Gethsemane Kezia Bejaxhiu aus Indonesien ihren Freiwilligendienst in Witten, in der Ev. Christuskirche, absolviert. 

    Erinstella Butarbutar, ebenfalls aus Indonesien, war in der Ev. Gemeinde Halver zu Gast. 

    Die Kinder- und Jugendarbeit in der Ev. Kirchengemeinde Richrath-Langenfeld hat Fortunatus Kamugisha Kabigiza aus Tansania (ELCT-NWD) unterstützt.

    Ebenfalls in der Kinder- und Jugendarbeit hat sich Paulin Mirindi Mugisho engagiert – er unterstütze ein Jahr lang die Arbeit des Jahresteams im Weigle-Haus in Essen. 

    Im Rahmen einer Partnerschaft zwischen dem Ev. Kirchenkreis Duisburg und der Southern Tagalog Conference der United Church of Christ in the Philippines (UCCP) unterstützte Priscilla Geizi P. Quezon 12 Monate lang die Infostelle „Dritte Welt" und die Ev. Kirchengemeinde Duisburg-Meiderich.http://www.infostelle-drittewelt.org/

    Im Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland arbeitete außerdem Neo Letlhage aus Botswana (ELCB) in der Ev. Brückenschlaggemeinde in Köln Flittard/Stammheim.

    Noch bis Ende August 2014 sind zwei Süd-Nord Freiwillige aus Indonesien in den von Bodelschwinghschen Stifungen Bethel eingesetzt: Litany Rorasay aus der GKJTU arbeitet im Bereich der tagesgestaltenden Angebote mit älteren Menschen mit Behinderungen in Eckardtsheim. In der Ortschaft Bethel, im Haus Abendfrieden des Stiftungsbereichs Altenpflege, arbeitet Santi Hutagaol (HKBP).

Das Süd-Nord-Freiwilligenprogramm der VEM

Die VEM lädt jedes Jahr junge Menschen aus ihren Mitgliedskirchen in Afrika und Asien ein, für einen Süd-Nord Freiwilligendienst in die Region Deutschland zu kommen und ein Jahr lang einen Freiwilligendienst in Einsatzstellen mit entwicklungspolitischem Fokus zu absolvieren. Mit dem Freiwilligenprogramm wird weltweite Ökumene konkret. Das Süd-Nord Freiwilligenprogramm der VEM wird seit dem Jahr 2014 durch die Süd-Nord Komponente des „weltwärts“-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Die Süd-Nord Freiwilligen werden im Rahmen eines umfangreichen pädagogischen Begleitprogramms während ihres Einsatztes in Deutschland begleitet. Hierzu gehören neben der Beratung und Unterstützung de Einsatzstellen auch insgesamt 25 verpflichtende Seminartage, in denen die jungen Erwachsenen die gemachten Erfahrungen gemeinsam reflektieren und die Arbeit in ihren Einsatzstellen in einen entwicklungspolitischen Zusammenhang einordnen.

An den 5-tägen Einreise-, Zwischen- und Abschlussseminaren nehmen alle Süd-Nord Freiwilligen von der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), der Norddeutschen Mission (NM), dem Berliner Missionswerk (BMW) und dem Evangelisch-Lutherischen Missionswerk Leipzig e.V. (LMW) teil.

Wie sieht eine typische Einsatzstelle aus?

Eine „typische“ Einsatzstelle gibt es nicht –  die Einsatzstellen im Süd-Nord Freiwilligenprogramm werden jedes Jahr individuell vereinbart. So ist die Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in einem Jugendzentrum in einer Großstadt ebenso eine typische Einsatzstelle wie die Mitarbeit in einem Kindergarten oder die Unterrichtsassistenz in einer Sekundarschule im ländlichen Raum oder in einem Familienberatungszentrum im städtischen Kontext. Allen Einsatzstellen gemein ist die Auseinandersetzung mit Themen und Tätigkeiten menschlicher Solidarität, Zivilgesellschaft und Entwicklungszusammenarbeit.

Aus welchen Ländern kommen die Süd-Nord Freiwilligen?

Grundsätzlich ist das Süd-Nord Programm offen für junge Menschen aus allen Ländern, in denen die VEM Mitglieder hat. Sie kommen aus Botswana, der Demokratischen Republik Kongo, Tansania, Namibia, Ruanda und Kamerun, Indonesien, den Philippinen, Sri Lanka und Hongkong.

Wie werden die Freiwilligen wohnen?

Die Frage, wie die oder der Freiwillige während des einjährigen Freiwilligendienstes untergebracht ist, wird individuell besprochen. Insbesondere für die Anfangszeit hat sich das Leben in einer Gastfamilie bewährt. Wenn sich zusätzlich weitere junge Menschen finden, die die oder den Freiwilligen begleiten, ist auch das Leben in einer Wohngemeinschaft oder einem Studierendenwohnheim denkbar.

Welche finanziellen Verpflichtungen kommen auf uns als Einsatzstelle zu?   

Die VEM trägt die Kosten für Flug, Versicherung, Visum und einen vorbereitenden Deutsch- und Orientierungskurs im Herkunftsland. Alle Süd-Nord Freiwilligen werden über die Vereinte Evangelische Mission sozialversichert und erhalten in dem Zusammenhang ein monatliches Taschengeld. Sie als Einsatzstelle tragen während des 12-monatigen Aufenthaltes die Kosten für Unterkunft und Verpflegung, für ein Ticket für den Nahverkehr in ihrer Stadt/Region und finanzieren außerdem einen Deutschkurs.

Wie können wir uns als Einsatzstelle bewerben?

Wenn auch Sie Interesse haben, für die Dauer von einem Jahr eine junge Freiwillige oder einen jungen Freiwilligen aus den afrikanischen oder asiatischen Mitgliedskirchen der VEM bei sich aufzunehmen, so setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung. Voraussetzung für die Aufnahmen einer oder eines Süd-Nord Freiwilligen ist die Anerkennung der Einsatstelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD). Sollte noch keine Anerkennung vorliegen, so kann diese mit Unterstützung der VEM beantragt werden.

Bis wann müssen wir uns als Einsatzstelle bewerben, um zum 1. April eine Freiwillige oder einen Freiwilligen aufzunehmen?

Das Süd-Nord Freiwilligenjahr beginnt jährlich zum 1. April. Da wir jedes Jahr nur eine begrenzte Zahl an Plätzen haben, kontaktieren Sie uns bitte etwa ein Jahr vorab.

 

Teilnahme am "weltwärts"-Pilotprojekt

Wir sind als Trägerin für das entwicklungspolitische Freiwilligenprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) "weltwärts" anerkannt. Seit dem Jahr 2014 nehmen wir mit unserem Freiwilligenprogramm auch an der Süd-Nord-Komponente des BMZ teil. Dadurch wird die entwicklungspolitische Perspektive des Süd-Nord Freiwilligenprogramms der VEM deutlich gestärkt.

Mehr Informationen: www.weltwaerts.de/sued-nord-plaetze-anbieten.html

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