13 Kirchen in sechs Ländern

13 lebendige Kirchen in sechs afrikanischen Ländern gehören zu unseren Mitgliedern. In Botswana, der Demokratischen Republik Kongo, Kamerun, Namibia, Ruanda und Tansania sind jeweils eine oder mehrere Kirchen Mitglieder unserer Gemeinschaft von Kirchen in drei Erdteilen.

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Ansprechpartner

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Dr. John Wesley Kabango
Abteilungsleiter Region Afrika
Rudolfstraße 137 42285 Wuppertal
Tel.: 0202 89004-165
Fax: 0202 89004-179
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Uli Baege
verantwortlich für Partnerschaften und Projekte in Afrika Tel.: 0202 89004-181
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Katja Romanek
Assistentin Abteilung Afrika
Rudolfstraße 137 42285 Wuppertal
Tel.: 0202 89004-166
Fax: 0202 89004-179
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Die VEM in Afrika

Unsere Afrika-Abteilung koordiniert zusammen mit unserem Regionalbüro in Daressalam/Tansania die Zusammenarbeit der VEM-Mitgliedskirchen innerhalb der Region Afrika. Sie pflegt den Kontakt zu den verschiedenen Kirchen der Region, zu Christenräten, anderen kirchlichen Organisationen und Kooperationspartnern vor Ort und organisiert die gemeinsamen Programme in Afrika.

Inhaltliche Schwerpunkte der gemeinsamen Programme sind Diakonie, HIV und Aids, Menschenrechte und Versöhnung, Kirchenmanagement und theologische Ausbildung.

Stolz auf die eigene Kirchentradition - Rheinisches Familientreffen in Südafrika

Unter dem Titel „Respice and prospice – Looking back and looking forward“ hatte die Rheinische Kirche in Südafrika (RSCA) vom 27. bis 28. Oktober 2015 zu einer Tagung nach Kapstadt eingeladen. Thema der Tagung: die gemeinsamen, rheinischen Wurzeln aufspüren und die Bedeutung des Erbes der ersten rheinischen Missionare für diese Gemeinschaft. Die ersten Missionare kamen 1829 nach Südafrika und 1847 nach China. Heute hat die Rheinische Kirche in Südafrika rund 3.000 Mitglieder in zehn Gemeinden.

Mehr dazu finden Sie hier.

  • Evangelisch-Lutherische Kirche in Botswana (ELCB)

    Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Botswana (ELCB) geht zurück auf die Missionsarbeit englischer Missionsgesellschaften seit 1857. Bis 1978 gehörte die Kirche zur West-Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Südlichen Afrika, erlangte dann ihre Selbstständigkeit.

    Eng verbunden ist sie bis heute mit der Evangelischen Lutherischen Kirche in der Republik Namibia (ELCRN). Die Gemeinden im Norden Botswanas (Sehitwa und Maun) entstanden durch Herero, die die Vertreibung im Rahmen des Völkermordes in Namibia vor Hundert Jahren und die Flucht durch die Wüste Omaheke überlebt hatten. Sie siedelten sich im Norden Botswanas an und wurden bis zur Gründung der ELCB durch Mitarbeitende der namibischen Kirche betreut.

    Innerhalb der Vereinten Evangelischen Mission war die ELCB Vorreiter im Erproben neuer Wege im Personalaustausch: Die ersten Süd-Süd Mitarbeiter haben hier gearbeitet, Dr. Festo und Prisca Mutashobya zuerst in Sehitwa, dann im "Woodpecker"-Seminar in Gaborone, und Exaudi Ndulu als Generalsekretär in Gaborone.

    Innerhalb der VEM existieren intensive Partnerschaftsbeziehungen zur ELCB. Die Kirchenkreise Braunfels-Wetzlar, Simmern-Trarbach und Düsseldorf-Ost sind mit Kirchenkreisen der ELCB verbunden, und daran sind besonders viele Jugendliche und junge Erwachsene beteiligt. Man besucht sich und es gibt verschiedene gemeinsame Projekte: Etwa den Bau eines Kinderspielplatzes in Sehitwa durch Jugendliche aus Braunfels – oder die Errichtung eines Zentrums für Menschen mit Aids in Kang im Rahmen eines gemeinsamen Workcamps.

    Heute hat die ELCB etwa 28.000 Mitglieder in 43 Gemeinden mit insgesamt 44 Predigtstätten.

  • Kirche Christi im Kongo (ECC)

    Die Kirche Christi im Kongo ist ein Zusammenschluss von 62 protestantischen Kirchen im Kongo. Die ECC ist seit 2008 Mitglied der Vereinten Evangelischen Mission. Mehr Informationen zur ECC sind auf der Internetseite der Kirche zu finden (französisch).

  • Baptistische Kirche im Zentrum Afrikas (CBCA)

    Die Baptistische Kirche im Zentrum Afrikas - Mitglied der Kirche Christi im Kongo - ist aus der Missionsarbeit baptistischer Kirchen aus den USA hervorgegangen. Die CBCA wurde 1960 eigenständig und ist seit 1979 im VEM-Verbund.

    Geographisch befindet sich das Kirchengebiet im Ost-Kongo, im Grenzgebiet zu Uganda, Ruanda, Burundi und Tansania. Gerade diese Region des Kivu ist instabil und wird immer wieder Schauplatz von blutigen Auseinandersetzungen zwischen der kongolesischen Armee und bewaffneten Gruppen unterschiedlicher Herkunft. Viele Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht; unzählige Frauen und Mädchen wurden Opfer sexueller Gewalt und anderen Menschenrechtsverbrechen - viele von ihnen sind mit HIV infiziert worden. Aus Angst vor Übergriffen und Brandschatzungen werden die Felder nicht bestellt, Hunger stellt eine zusätzliche Gefahr für die Menschen dar. Die Kirche versucht, ihre Aktivitäten fortzuführen - unter anderem mit unserer Hilfe.

    Wir unterstützen die CBCA in Sachen Mission und Evangelisation: Die Kirche möchte insbesondere Menschen erreichen, die diskriminiert werden und am Rande der Gesellschaft leben, wie Goldschürfer, Pygmäen, Prostituierte und  Menschen mit HIV. Zur Evangelisations-Kampagne der CBCA gehört ebenso die Seelsorge an Menschen, die durch den Krieg traumatisiert sind.

    Außerdem unterstützen wir die CBCA in der Theologenausbildung und bei der Qualifizierung kirchlicher Angestellter, in der Gesundheitsarbeit und bei der Betreuung von Frauen - die Witwen der Kirche sind auf Gemeindeebene in kleinen Verbänden organisiert. Für sie werden Einkommen schaffende Maßnahmen geplant. Weitere Hilfe erhält die CBCA  in Sachen Jugendarbeit, Kinderprogramme und Finanz-Verwaltung.

    Partnerschaftsbeziehungen bestehen zwischen dem Kirchenkreis Bukavu und dem Kirchenkreis Herne (EKvW), dem Kirchenkreis Goma und dem Kirchenkreis Saarbrücken (EKiR), dem Kirchenkreis Kalungu und dem Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch (EKiR) sowie dem Kirchenkreis Muku und dem Kirchenkreis Altenkirchen (EKiR).

  • Kirche der Jünger Christi im Kongo (CDCC)

    Die Kirche der Jünger Christi im Kongo (CDCC) ist aus der Mission der amerikanischen Christian Church Disciples of Christ entstanden und 1964 eigenständig geworden. Mit der VEM ist die Kirche seit 1979 verbunden.

    Das Kirchen-Gebiet befindet sich in der Äquatorial-Region des Kongo östlich von Mbandaka. Die CDCC ist in 20 Kirchenkreise mit insgesamt 324 Gemeinden eingeteilt. Etwa 750.000 Mitglieder gehören der Kirche an.

    Wir unterstützen die CDCC vor allem in den Bereichen Mission, Evangelisation, in der Bildungsarbeit, besonders bei der Ausbildung von Theologen und Verwaltungspersonal, sowie in der Kinder-, Frauen- und Jugendarbeit.

    VEM-Partnerschaftsbeziehungen

    Die CDCC hat auf Kirchenkreisebene Partnerschaftsbeziehungen zu Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche von Westfalen.

    • Kirchenkreise Longa und Dianga - Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann (EKiR)
    • Kirchenkreis Mondombe - Kirchenkreis Essen Süd (EKiR)
    • Kirchenkreis Bolenge - Kirchenkreis Dortmund-Süd (EKvW)
    • Kirchenkreis Boende und Lofoy - Kirchenkreis Iserlohn (EKvW)
  • Kirche der Vereinigten Evangelischen Gemeinden am Lulonga (CADELU)

    Unsere Mitgliedskirche CADELU, die zur Kirche Christi im Kongo (ECC) gehört, ist durch die Mission der englischen "Region Beyond Missionary Union" entstanden und erlangte 1960 ihre Selbstständigkeit. Mit der VEM ist die Kirche seit 1976 verbunden.

    Das Kirchengebiet liegt in der Äquatorial-Region des Kongo am Lulonga-Fluss - daher der Name. Die Kirche besteht aus 20 Kirchenkreisen, die von der Zentrale in Basankusu aus koordiniert werden. Die CADELU hat etwa 70.500 getaufte Mitglieder. Die Kirche unterhält eine Reihe von diakonischen Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen und hat Projekte in Landwirtschaft und Fischerei.

    Wir unterstützen die CADELU vor allem in den Bereichen Mission, Evangelisation und Diakonie, in der Bildungsarbeit, besonders bei der Ausbildung von Theologen und Verwaltungspersonal, sowie in der Kinder-, Frauen- und Jugendarbeit.

    Der Kirchenkreis Djolu ist mit dem Kirchenkreis Obere Nahe der Evangelischen Kirche im Rheinland verbunden.

  • Evangelische Kirche in Kamerun (EEC)

    Die Missionsarbeit in Kamerun begann 1845 mit der Pariser Mission. Die Evangelische Kirche in Kamerun wurde 1951 gegründet, seit 1957 ist sie unabhängig. 250 Pastorinnen und Pastoren sowie 700 Evangelistinnen und Evangelisten sind für die etwa 2,5 Millionen Mitglieder da.

  • Evangelische Lutherische Kirche in der Republik Namibia (ELCRN)

    Die Evangelische Lutherische Kirche in der Republik Namibia (ELCRN) entstand 1842 aus der Arbeit der Rheinischen Mission. Sie ist seit 1957 selbstständig. 78 Pastorinnen und Pastoren und 366 hauptamtliche Mitarbeitende sind für 400.000 Mitglieder in 60 Gemeinden da.

    Die Kirche hat neben den VEM-Beziehungen Partnerschaftsbeziehungen zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika (ELCA) und ist Mitglied im Zusammenschluss lutherischer Kirchen im südlichen Afrika (LUCSA). Das Büro der Kirchenleitung in Windhuk koordiniert die Arbeit in den sechs Kirchenkreisen und gestaltet den Kontakt der Kirche zu ihren Partnerkirchen und -organisationen.

  • Anglikanische Kirche in Ruanda (EAR)

    Die Anglikanische Kirche in Ruanda ist mit Ihren Diözesen Butare, Cyangugu,  Kigeme und Shyogwe seit 1978 Mitglied der VEM. Die EAR entstand 1922 durch die Tätigkeit anglikanischer Missionare aus Großbritannien und wurde 1975 selbständig. 25 Pastoren und 450 Katechisten sind für die 330.000 Mitglieder da.

  • Presbyterianische Kirche in Ruanda (EPR)

    Die Presbyterianische Kirche in Ruanda (EPR) entstand 1907 aus der Arbeit der Bethel-Mission. Sie wurde 1962 selbstständig. Fünf ordinierte Pastoren, 77 Evangelisten und 52 kirchliche Mitarbeiter sorgen für 150.000 Mitglieder in zwölf Bezirken.

  • Karagwe-Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT/KAD)

    Auf dem Gebiet der heutigen Karagwe-Diözese (KAD) hatte die EMDOA/Bethel Mission seit etwa 1914 gearbeitet. Die Arbeit wurde durch die beiden europäischen Weltkriege unterbrochen. 1979 wurde die Karagwe-Dözese von der Nord-West-Diözese unabhängig.

    Die sehr ländlichen Gegend und das Grenzgebiet zu Ruanda und Uganda macht die Arbeit sehr schwierig. So hatte der Genozid in Ruanda eine sehr große Zahl von Flüchtlingen auf ihr Gebiet verschlagen. Die Diözese hat 126.277 Mitglieder in 205 Kongregationen, die Zahl der Mitarbeiter enthält 62 Pastoren, 205 Evangelisten und 453 andere hauptamtliche Mitarbeiter. Sie wird geleitet von Bischof Dr. Benson Bagonza.

    Um die Benachteiligungen im Bildungsangebot auszugleichen, hat die Kirche eine eigene Sekundarschule, die KARASECO. In Nkwenda werden in einer kleinen Diakonieschule Schwestern ausgebildet, die später in Kindergärten der Gemeinden arbeiten werden. In der Bibelschule Nkwenda werden Evangelisten geschult. Neben der AIDS-Arbeit unterhält die Diözese in Zusammenarbeit mit der Regierung das Hospital in Nyakahanga, das einzige der Region. In einem verzweigten Netz von Krankenstationen wird zudem die Bevölkerung vor Ort betreut. Im Missionsgebiet in Ngara gibt es junge Gemeinden, die wachsen und sich weiter entwickeln.

  • Nordost-Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT/NED)

    Nachdem die EMDOA/Bethel-Mission die Küstenregion an die Berliner Missionsgesellschaft abgegeben hatte, blieben lediglich Tanga und sein Hinterland im Einflussbereich der EMDOA. In Tanga arbeitete Missionar August Krämer, er gab Hinweise auf die Usambara-Berge als möglicherweise „leichteres“ Missionsgebiet. Die Theologen Ernst Johanssen und Paul Wohlrab wandten sich dorthin und gründeten 1891 Hohenfriedeberg (Mlalo). Bis zum 1. Weltkrieg wuchs die Arbeit.

    Die Sklavenkinder aus Kisserawe wurden 1896 nach Lutindi gebracht. Später entwickelte sich hier eine Anstalt für Behinderte, die besonders von Diakonen der Nazareth-Bruderschaft betreut wurden und wird. Es begann außerdem von den Bergen aus die Mission in der Steppe zu den Maasai. Auch hier mussten die deutschen Missionare und ihre Angehörigen das Land 1919/20 verlassen. Deshalb wurden in den Usambara-Bergen 1920 sieben bewährte einheimische Lehrer/Evangelisten zu Pastoren ausgebildet und zum Dienst ordiniert. Als die Bethel-Missionare 1925 wiederkamen, bemerkten sie, dass die Gemeinden auch ohne Missionare gewachsen waren und sie bildeten weiter Einheimische aus und ordinierten sie zu Pfarrern.

    Nach dem 2. Weltkrieg wurde in Lwandai eine theologische Ausbildungsstätte für alle lutherischen Missionen in Tansania eröffnet – das ist der Beginn des heutigen Makumira University College der Tumaini-Universität der ELCT. 1959 wird die Kirche selbständig unter ihren Präsidenten Waltenberg, der 1962 zum ersten Bischof gewählt wird. Später wurde Sebastian Kolowa zum Bischof gewählt, er war bis zu seinem Tode sehr wichtig für den United-in-Mission-Prozess in der VEM. Die Kirche hatheute 135.738 Mitglieder bei 67 Pastoren, 136 Evangelisten und 5 Diakone.

    Die Nordost-Diözese (NED) unterhält verschiedene Einrichtungen, in denen Menschen mit Behinderungen oder Kranke versorgt werden: Die Rainbow School für geistig behinderte Kinder, das Krankenhaus für psychisch Kranke in Lutindi, die Ambulanz für psychische Erkrankungen in Korogwe und das Waisenhaus in Irente sind nur einige von ihnen. Neben der praktischen Betreuung und Behandlung gehört zu den Aktivitäten der Diözese auch das Eintreten für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

  • Nordwest-Diözese der Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania (ELCT/NWD)

    Christen gab es im Nordwesten Tansanias etwa seit 1890, besonders durch die Arbeit der katholischen Weißen Väter. Es gab aber auch Christen, die in Uganda getauft worden waren, die sich selbständig trafen. Die EMDOA/Bethel-Mission gründete 1910 eine Station in Bukoba. Auch hier konnten die Missionare erst ab 1927 wieder in ihre Arbeit eintreten. In der Zwischenzeit hatte die Kirche von Uganda (anglikanisch) die Christen unterstützt. Im 2. Weltkrieg übernahm die schwedische Kirchenmission die Arbeit der  Betheler.

    1955 wird die Kirche selbständig. Nach der Bischofszeit von dem Schweden Bengt Sundkler wurde Josiah Kibira 1964 zum ersten afrikanischen Bischof gewählt – er war später auch Präsident des Lutherischen Weltbundes.

    Heute hat die Nordwest-Diözese (NWD) 141.459 Mitglieder in 235 Gemeinden bei 114 Pastoren, 230 Evangelisten und 1.156 hauptamtliche Mitarbeiter. Im Jahr 2006 wurden die ersten beiden Frauen zu Pfarrerinnen ordiniert.

    Die Diözese betreibt im Ruhija Theological College ein umfangreiches Ausbildungsprogramm für Pfarrer, Evangelisten, Kirchenmusiker und Kunsthandwerker. Es gibt verschiedene diakonische Einrichtungen: Ein kleines Zentrum für geistig Behinderte und ein Waisenhaus in Ntoma. Eine wichtige Rolle spielt das umfangreiche Projekt für AIDS-Waisen und -Witwen (Huyawa).

    Zur Nord-West-Diözese gehören die größeren Krankenhäuser in Ndolage und Izimbya mit zahlreichen kleineren Gesundheitsstationen (Dispensaries). Im Ndolage Krankenhaus arbeitet ein VEM-Mitarbeiter als Chirurg. Dort wird ein Weiterbildungszentrum für Ärzte, die unter ländlichen Bedingungen arbeiten, aufgebaut.

  • Ost- und Küstendiözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT/ECD)

    Der erste deutsche evangelische Missionar in Dar es Salam war Johann Jakob Greiner. Ein Missionshaus, welches nach Zerstörung im sogenannten "Araber-Aufstand", wiederaufgebaut werden musste, war das Zentrum der Mission an der Küste. Es wurden einige Missionsstationen im Hinterland gegründet

    1903 wurde die Missionsstationen im Raum Dar-es-Salaam abgegeben an die Berliner Missionsgesellschaft.  Nach dem 1. Weltkrieg mussten deutsche Missionare das Gebiet verlassen. 1926 konnte die Berliner Mission ihre Arbeit in ihren früheren Missionsgebieten fortsetzen, bis der 2. Weltkrieg erneut zur Internierung und Ausweisung führte. Die Schwedische Kirchenmission übernahm die Arbeit. Eine Übergabe in einheimische Hände lag noch zu fern.

    Die Arbeit war durch den an der Küste vorherrschenden Islam erschwert. Trotzdem ist die Ost-und Küsten-Diözese eine wachsende Kirche. Sie hatte eine wichtige Aufgabe für die Gesamtkirche, da auf ihrem Gebiet das Junior Seminary in Morogoro lag, eine der besten Oberschulen des Landes. Außerdem wird dort ein Sprachkurs in Swahili für Nicht-Tansanische Mitarbeiter der ELCT angeboten.

    Die Diözese hat 88.488 in 68 Gemeinden. Die Zahlen für die hauptamtlichen Mitarbeiter sind: 63 Pastoren, 137 Evangelisten, 55 Gemeindehelfer/innen, 425 hauptamtliche Mitarbeiter. Der Schwerpunkt der Arbeit der Diözese liegt einmal auf dem Erziehungssektor durch eigene Schulen und durch Förderung des Religionsunterrichtes in staatlichen Schulen. Daneben werden in der Mtoni lern- und körperbehinderte Schüler unterrichtet und gefördert. Zugleich wird Fortbildung für Rehabilitation und Sonderpädagogik angeboten.

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