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13.05.2020

Corona-Pandemie

Pfarrerinnen und Pfarrer halten trotz aller Schwierigkeiten den Kontakt zu den Menschen. Sie Spenden Trost und Zuversicht. Foto: CBCA / VEM

Dank des Corona-Nothilfefonds konnte diese Handwaschvorrichtung aufgestellt werden. Foto: ELCB / VEM

Diese junge Frau erhält Lebensmittel. Foto: MC-SL / VEM

Gesundheitskräfte werden ausgebildet. Foto CBCA / VEM

Online-Gottesdienst: Die Botschaft kommt per Laptop. Foto: Simorangkir Ramanyanti / VEM

Das Coronavirus hat die Welt fest im Griff. Die Situation in vielen Mitgliedsländern der Vereinten Evangelischen Mission ist beängstigend. „Was können wir tun?“ Diese Frage stellte sich auch die Vereinte Evangelische Mission, seit sich die Ausbreitung des Coronavirus derart dramatisch verschärft hat. Als Solidargemeinschaft von Kirchen in afrikanischen und asiatischen Ländern und in Deutschland möchte die VEM die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verbessern und einen Teil ihrer Sorgen lindern helfen.

Mit Geldern aus dem „United against Covid-19“-Fonds unterstützt die VEM Maßnahmen ihrer Mitgliedskirchen gegen die Ausbreitung des Virus und fördert Projekte, die die Grundversorgung der Menschen sichert. In Partnerländern wie Indonesien, Philippinen, Sri Lanka, Botswana, Demokratische Republik Kongo, Kamerun, Namibia, Ruanda, Südafrika und Tansania hat die VEM ihre Arbeit der neuen Situation angepasst. Je nach individuellem Bedarf werden Aktivitäten aus vier Bereichen gefördert: Prävention, Unterstützung der Schwächsten, Unterstützung von medizinischen Einrichtungen der Kirchen sowie Verkündigung und Seelsorge. So sollen beispielsweise Radio- und TV-Spots die Bevölkerung über das Coronavirus aufklären, benachteiligte Familien mit Lebensmitteln versorgt, Menschen im Gesundheitssektor ausgebildet und Opfer von häuslicher Gewalt ebenso wie das akut belastete Gesundheitspersonal seelsorgerlich betreut werden.

Eine vom VEM-Vorstand eingesetzte vierköpfige Task Force (corona[at]vemission.org) koordiniert seit Anfang April die Zuteilung der Projektgelder:

Zahlen und Fakten zu den Maßnahmen der VEM-Mitgliedskirchen:

Prävention (250.100 Euro)

  • Aufklärungskampagnen zur Sensibilisierung der Bevölkerung, unter anderem durch Radio- und TV-Spots

  • Schulungen zu empfohlenen Maßnahmen wie Händewaschen

  • Unterstützung der Behörden bei der Aufklärung der Bevölkerung

  • Anpassung der Gesundheits- und Hygienemaßnahmen in Einrichtungen der Mitgliedskirchen

  • Ausstattung bestimmter Einrichtungen mit Handwaschstationen

  • Herstellung und Verteilung von Gesichtsmasken

Unterstützung der Schwächsten (581.930 Euro)

  • Verteilung von Lebensmitteln an Familien ohne Einkommen

  • Verteilung von Seife, Desinfektionsmitteln und Hygieneartikeln

  • Zugang zu Wasser

  • Verteilung von Lebensmitteln an Menschen in Quarantäne

  • Psychologische Betreuung

Unterstützung von medizinischen Einrichtungen der Kirchen (149.400 Euro)

  • Ausbildung von Gesundheitskräften und freiwilligen Helferinnen und Helfern

  • Verteilung von Schutzausrüstung und Behandlungsmitteln (z.B. Thermometer)

  • Unterstützung von Schnelldiagnosetests am Behandlungsort

  • Anschaffung von klinischen Hygieneprodukten, zusätzlichen Medikamenten und Instrumenten

Verkündigung und Seelsorge (22.250 Euro)

  • Seelsorge

  • Digitale Formen des Gottesdienstes werden aufgebaut

VEM-Onlineredaktion

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