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19.06.2020

„Solidaritätsnetzwerke aufbauen“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Online-Workshops der Region Asien (Foto: VEM)

„Pandemiebewältigung“ war das Thema des ersten virtuellen Workshops, zu dem das VEM-Regionalbüro Asien im Rahmen der sogenannten Joint Programmes (Gemeinsame Programme) am 9. Juni 2020 eingeladen hatte. 44 Vertreterinnen und Vertreter hauptsächlich asiatischer VEM-Mitgliedskirchen nahmen an dem Workshop teil. Darunter waren Kirchenleitende, die zuständigen Mitarbeitenden für die jeweiligen Pandemie-Maßnahmen der Kirchen, Mitarbeitende der beiden Regionalbüros sowie die Leiterin der Asienabteilung, Pfarrerin Dr. Dyah Ayu Krismawati mit Vertretern der VEM Corona Task Force und Gäste von Mission 21 sowie Studierende und Alumni des Diakoniemanagement-Studiengangs. Aufgrund der anhaltenden Reisebeschränkungen tagten sie via Zoom-Konferenzschaltung.

Ziel des Workshops war es, die Kapazitäten der Mitgliedskirchen bei der Bewältigung von Krisen (vor, während und nach der Krise) in katastrophengefährdeten Gemeinden und hier vor allem in den von der Corona-Pandemie betroffenen Gebieten zu fördern.

Die Teilnehmenden der Konferenz tauschten sich über ihre Programmaktivitäten als Reaktion auf die Pandemie, ihre gewonnenen Erkenntnisse aus den Aktivitäten und über ihre weiteren Pläne für die Zeit nach der Pandemie aus. Außerdem wurden die Möglichkeiten, Netzwerke oder gemeinsame Aktionen auf die Auswirkungen der Pandemie zu planen, genutzt.

Krismawati betonte die große Bedeutung von lokalen, regionalen und globalen Netzwerken und deren Solidarität untereinander: „Bei jeder Katastrophe oder jedem Unglück kann niemand, keine Kirche, keine Gemeinschaft, keine Nation das Problem allein lösen. Sie brauchen einander und müssen voneinander lernen, um sich in der schwierigen Zeit gegenseitig zu stärken.“ Sie rief dazu auf, „Solidaritätsnetzwerke aufzubauen“.

Die Konferenzschaltung erlaubte auch die Arbeit in Kleingruppen. Als Ergebnis daraus schlugen die Teilnehmenden fünf Ideen für gemeinsame Aktionen für die Zeit nach der Pandemie vor:

1. Entwicklung der Ernährungssicherheit durch kleine Projekte in der ökologischen Landwirtschaft;

2. Unterstützung des wirtschaftlichen Aufschwungs durch den Aufbau einer Online-Plattform für den Verkauf von Produkten und die Gewährung von Krediten zur Gründung von Kleinunternehmen;

3. Posttrauma-Heilung durch Seelsorge und Beratung sowie mit der Durchführung von Schulungen zum Aufbau von Kapazitäten in der Seelsorge und für psychosoziale Aktivitäten;

4. Schulung über virtuelle Seelsorge und Ausbildung;

5. Fortbildungsworkshops zur Katastrophenbewältigung.

Alle Beteiligten zeigten sich am Ende des virtuellen Workshops zufrieden und empfanden die Online-Konferenz als großartige Erfahrung.

Corona Task Force

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