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07.07.2020

Die Kirche im Kampf gegen Covid-19 im Westkongo

"Auf Sendung!": Über Radio werden das Evangelium und Anweisungen zum Schutz gegen Corona verbreitet.

Hygiene-Kits und Medikamente werden in der Gesundheitsstation von Kalamba verteilt.

Nähen von Gesichtsmasken in Bolenge.

Das neue Metalldach der Sekundarschule von Ilangila in Mbandaka2/Nouvelle Cité glänzt in der heißen Mittagssonne. (Fotos: Safari Kanyena/VEM)

Die Gemeinschaft der Jünger Christi im Kongo (Community of Disciples of Christ in Congo, CDCC) berichtet, dass die Abteilungen der Kirche durch die Unterstüzung der VEM dazu ermutigt wurden, ihren Kampf gegen Covid-19 trotz der vielen Herausforderungen fortzusetzen. Der allgemeine Lockdown im Land erschwert die Arbeit der CDCC-Kirche in vielerlei Hinsicht, beispielsweise mit der Verschiebung aller Aktivitäten wie Workshops und Ausbildungsmaßnahmen, aber auch mit der Aussetzung jeglicher unmittelbarer Kontakte zwischen Pastor und Kirchenmitglied.

Die Arbeit der CDCC-Kirche konzentrierte sich deshalb mit Unterstützung der VEM und der Kirchenkreise in der Zeit vom 10. April bis 10. Mai auf die durch Covid-19 verursachte Pandemie. Die konzertierten Aktionen umfassten Präventionsmaßnahmen zur Eindämmung von Corona sowie die Einrichtung eines kirchlichen Radiosenders für die Verbreitung des Evangeliums und von Anweisungen zum Schutz gegen Corona. Seit März 2020 nutzt die CDCC die Sendezeit von 6 bis 7 Uhr morgens für ihre Radio-Predigten.

Darüber hinaus unternahm das Ambulanzboot zwei vom Kirchenkreis Dortmund finanzierte Fahrten, um die am Kongo-Fluß lebenden Menschen über die Verbreitungswege von Covid-19 aufzuklären. Das CDCC-Ambulanzteam fuhr auch in die Gebiete von Lobengo und Kalamba, um die dortigen fünf Gesundheitsstationen mit Materialien und Medikamenten zu versorgen. Die Kirche ist zudem an der Herstellung von Gesichtsmasken in den beiden Berufsbildungszentren Mama Sandra Gourdet in Bolenge und im Jugendzentrum in Mbandaka beteiligt. Mit dem Einkommen schaffenden Projekt werden zusätzliche Ressourcen mobilisiert. Nicht zuletzt bietet der Lockdown auch Freiraum für notwendige Bau- und Sanierungsarbeiten, so nutzten einige Schulen die Gelegenheit zum Neubau von Klassenzimmern oder für den Austausch der Stroh- durch Wellblechdächer.

Safari Kanyena (Süd-Süd-Mitarbeiter der VEM)

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