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18.09.2020

Mission: Mitmachen!

Die diversen Erwartungen von Vertreter*innen in der Region Deutschland. (Foto: M. Pauly, Montage: P. Bienefeld)

Hinter den Kulissen der Online-Konferenz: Annette Salomo (links), Vorsitzende der Regionalversammlung Deutschland und Angelika Veddeler, Abteilungsleiterin der Region Deutschland. (Foto: S.Vecera/VEM)

Eine außerordentliche Regionalversammlung Deutschland fand am 28. August 2020 statt. Die mehr als 45 Delegierten trafen sich auf den Bildschirmen – in einer ausschließlich  elektronisch organiserten Form. Für alle war das ein Novum – und es klappte reibungslos! In konzentrierten Diskussionen besprachen und verabschiedeten die Delegierten neue Wege der Arbeit in der Region Deutschland, die ab 2021 gültig sein werden.

Der DRV war ein dreijähriger „Zukunftsprozess“ vorausgegangen, an dem die Leitungsgremien der Region, die Mitgliedskirchen, die bestehenden regionalen Ausschüsse und viele Kooperationspartner beteiligt waren. Ziel des Prozesses war es, flexiblere Formen der Mitarbeit in den Programmen der VEM zu schaffen und mehr Teilhabe an der internationalen Gemeinschaft zu ermöglichen.

Ab 2021 werden daher die bisherigen Arbeitsformen der Region verändert. Anstatt wie jetzt in fünf Koordinierungsausschüssen zu arbeiten, wird es in Zukunft drei Fachgruppen und drei Netzwerke geben. Die Fachgruppen tragen die Titel „Mission“, „Bildung“ und „Verantwortung“, die an Grundbegriffen der VEM-Verfassung angelehnt sind. Sie werden von den Mitgliedskirchen und den vBS Bethel besetzt, können aber weitere Experten zu ihren jeweiligen Themen hinzuziehen. Die Fachgruppen bekommen konkrete Arbeitsanliegen und Aufgaben von der Deutschen Regionalversammlung, in der Regel für Perioden von drei Jahren. Die Aufgaben orientieren sich jeweils an dem Schwerpunktthema der VEM, das alle drei Jahre in der internationalen VEM-Vollversammlung festgelegt wird. 

Zusätzlich werden drei Netzwerke geschaffen. Sie heißen „Junge Erwachsene“ – dieses Netzwerk besteht und wächst bereits seit Jahren und gab für die neuen Entwicklungen die entscheidenden Impulse –, „Frauen“ und „Partnerschaften“. Sie treffen sich einmal jährlich, jeweils untereinander sowie auch gemeinsam in einem großen Netzwerktreffen. Diese Treffen dienen der inhaltlichen Arbeit, der Konzipierung des festgesetzten VEM-Themenschwerpunkts für die jeweilige Zielgruppe, dem Informationsaustausch und der Kontaktpflege. Über je eigene, gewählte „Strukturteams“ kommunizieren die Netzwerke mit der Regionalversammlung oder deren Geschäftsführendem Ausschuss. Besonders und neu ist an den Netzwerken, dass ihre Mitglieder nicht unbedingt einer der VEM-Mitgliedskirchen angehören müssen, sondern dass sie offen sind für alle Interessierten und Motivierten.

Die neue Arbeitsstruktur wird in der neuen VEM Legislaturperiode gültig, wird also ab der VEM-Vollversammlung im September 2021 umgesetzt werden.

Ein weiterer Beschluss betrifft die inhaltliche Arbeit: Eine Arbeitsgruppe wurde eingerichtet, die zu den Themen „Rassismus, Diskriminierung und (Post)- Kolonialismus“ einen Vorschlag erarbeiten soll, wie diese Themen in der nächsten Legislaturperiode als Schwerpunkte in der VEM behandelt werden können. Die Arbeitsgruppe wird international besetzt sein. Traditionell ist es Aufgabe der gastgebenden Region, jeder Vollversammlung, einen Themenvorschlag für die kommende Periode in die Vollversammlung einzubringen. Da die Vollversammlung 2021 in der Evangelischen Kirche von Westfalen, in Villigst, stattfinden wird, fällt diese Aufgabe nun an die Region Deutschland. Der Themenvorschlag wird in der Vollversammlung dann unter allen Delegierten besprochen und weiter abgestimmt.

Angelika Veddeler (Leiterin Abteilung Deutschland)

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