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08.02.2021

Juden, Christen & Muslime (JCM)

Foto: A. Wiemrado/VEM

48. internationale JCM-Konferenz findet online statt

Die diesjährige Dialogkonferenz mit Juden, Christen und Muslimen (JCM) findet von Montag, den 8. Februar bis Sonntag, den 14. Februar 2021 statt und wird in Zusammenarbeit mit dem Bendorfer Forum, dem Institut für Kirche und Gesellschaft, dem JCM-Team und der Vereinten Evangelischen Mission organisiert.

Das Thema der diesjährigen JCM-Konferenz lautet: Wie verändert die Zeit der Isolation unsere Vorstellungen von religiöser Gemeinschaft? Es gibt Vorträge aus jüdischer Sicht, präsentiert von Dr. Joshua Edelman, aus muslimischer Sicht, vorgetragen von Kübra Böler und aus christlicher Sicht, vorgestellt von Pfarrer Mirko Lipski-Reinhardt. Das Format, in dem die Konferenz stattfindet, ist an sich schon eine Erkenntnis und ein Beispiel dafür, wie Isolation unsere Vorstellung von interreligiöser Gemeinschaft verändert.

Anfänge der interreligiösen Dialogkonferenz

Seit 48 Jahren findet die jüdisch-christlich-muslimische Dialogkonferenz statt. Es handelt sich um eine Konferenz, die jüdische, christliche und muslimische Gläubige zusammenbringt, um Themen aus der Perspektive der verschiedenen Glaubensrichtungen zu diskutieren, in Projektgruppen zusammenzuarbeiten, über Referent*innen Wissen und Erfahrungen auszutauschen und die Möglichkeit zu haben, Gottesdienste der verschiedenen Religion zu beobachten, zu teilen und zu feiern.

Die Konferenz war bislang stets ein Ort, an dem die Menschen die Möglichkeit haben, ihr Verständnis für die abrahamitischen Religionen zu vertiefen, Freundschaften und Partnerschaften über die religiösen, kulturellen, politischen und nationalen Grenzen hinweg aufzubauen und sich gemeinsam für Frieden und Verständigung unter den Menschen in der Welt einzusetzen.

"Unmöglich" nicht im Wortschatz gottesgläubiger Menschen

Die Konferenz, die zunächst als europäische Konferenz begann und Menschen aus Deutschland und England zusammenbrachte, hat sich im Laufe ihres Bestehens zu einer globalen Konferenz entwickelt, die mitlerweile Teilnehmende aus Europa, Asien, dem Nahen Osten und Amerika anzieht. Aufgrund der weltweiten Covid-19-Pandemie sah es jedoch zunächst so aus, als würde die JCM-Konferenz 2021 nicht stattfinden können. Aber Gott sei Dank existiert das Wort "unmöglich" nicht im Wortschatz gottesgläubiger Menschen und so kam das JCM-Team erneut zusammen, um über einen Weg nachzudenken, wie man die Herausforderungen, die die Reisebeschränkung mit sich bringen in Möglichkeiten umwandeln kann.

Es wurde ein Plan entwickelt, der nun mehr als 120 Teilnehmenden aus vier Kontinenten ermöglicht, gemeinsam Vorträge zu hören, sich mit diesen zu beschäftigen, an Diskussionsgruppen teilzunehmen und gemeinsam in Projektgruppen zu arbeiten. Außerdem werden alle Teilnehmenden die Chance haben, eine virtuelle Tour durch eine Stadt zu machen, die allen abrahamitischen Religionen lieb und teuer ist: Jerusalem. Ferner wird die Teilnahme an den Gottesdiensten möglich sein, wobei die gesamte Gruppe zunächst am Freitag an den Jumaa-Gebeten in Bagamoyo in Tansania, am Abend dann an den jüdischen Gebeten in London und am Sonntag an den christlichen Gottesdiensten in Indonesien teilnehmen wird.

Die Teilnehmenden der Konferenz melden sich online an und erhalten einen Zeitplan sowie einen Link, mit dem sie an den Sitzungen mitwirken, sich an Diskussions- und Projektgruppen beteiligen, die virtuellen Exkursionen besuchen und den Gottesdiensten online beiwohnen können.

Ermöglicht wird die Konferenz auch dank der freundlichen Unterstützung des Spalding Trust, der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen, des Pastoralkolleges, der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel, des Zanzibar Interfaith Centre, der Ostküstendiözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania sowie dank der Finanzierung durch die Kulturfondsmittel des Auswärtigen Amtes. Die technische Logistik wird sichergestellt durch Shock Audio Visual und Upendo Media. Weitere Informationen über die Konferenz sind der JCM-Website zu entnehmen.

Pfarrer Lusungu Mbilinyi (VEM-Bildungskoordinator)

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