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  • Wir stehen zusammen!

    VEM-Hilfsfonds für den gemeinsamen Kampf gegen Corona.

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Das Coronavirus hat die Welt fest im Griff. Als Solidargemeinschaft von evangelischen Kirchen in afrikanischen und asiatischen Ländern sowie in Deutschland möchte die VEM die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verbessern und einen Teil ihrer Sorgen lindern helfen.

Mit Geldern aus dem „United against Covid-19“-Hilfsfonds – der mit über 1 Million Euro bestückt ist – unterstützt die VEM Maßnahmen ihrer Mitgliedskirchen gegen die Ausbreitung des Virus und fördert Projekte, die die Grundversorgung der Menschen sichert.

In Ländern wie Indonesien, den Philippinen, Sri Lanka, Botswana, der Demokratischen Republik Kongo, Kamerun, Namibia, Ruanda, Südafrika und Tansania hat die VEM ihre Arbeit der neuen Situation angepasst. Bis zum Stand Anfang Juni 2020 wurden Aktivitäten vor allem aus vier Bereichen gefördert (siehe Grafik oben links).

Reflexion von Volker Martin Dally über die Herausforderungen von Corona

Eigentlich müsste auf dieser Seite nur ein Wort stehen: CORONA! Seit einigen Monaten dreht sich in dieser Welt so ziemlich alles um die Auseinandersetzung mit der Pandemie. Wer hätte Anfang des Jahres vermutet, dass wir einmal mit Atemschutzmasken unterwegs sein würden, sei es zum Einkaufen oder bei der Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer hätte vermutet, dass ein Virus das öffentliche Leben nahezu vollkommen lahmlegen wird. Und in all den furchtbaren Auswirkungen, die wir in unserer Umgebung seit Wochen erleben, behaupte ich: Es geht uns gut!

"Jammern auf hohem Niveau"

Trotz aller Einschränkungen und der fast überall spürbaren Angst, dass es mich oder jemanden aus meiner Familie oder dem Freundeskreis treffen könnte. Mir macht zunehmend mehr zu schaffen, dass ich die Aufregung darüber nur mit Schmerzen hören kann, dass Kinder nicht zur Schule können, Restaurantbesuche erst seit kurzem und nur eingeschränkt möglich und die beliebten Urlaubsländer nicht zu bereisen sind, Konzerte nicht besucht werden können und Theater geschlossen bleiben müssen. "Jammern auf hohem Niveau" hat es einmal ein Politiker bei anderer Gelegenheit genannt. Denn während wir ein Sozialsystem haben, das uns vor der Situation schützt, im wahrsten Sinne des Wortes nichts mehr zu haben, haben Millionen von Menschen in der VEM-Gemeinschaft genau dies: NICHTS MEHR. Während bei uns darüber geklagt wurde, dass Toilettenpapier nicht mehr zu bekommen sei und auch Mehl, Nudeln oder andere Produkte rar wären, erreichten die VEM verzweifelte Hilferufe von denen, deren gesamte Lebensgrundlage wegen der Einschränkungen aufgrund von COVID-19 vernichtet worden ist.

Hier in Deutschland kann ich darauf vertrauen, dass im Falle der Erkrankung ein solides Gesundheitssystem mich auffangen wird und ich trotz der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe gute Chancen habe, weitgehend unbeschadet davon zu kommen. Unsere Schwestern und Brüder in Asien und Afrika teilen uns dagegen mit, dass die Zahlen der Verstorbenen gestiegen sind, aber zugleich darüber nicht offen berichtet werden kann. Denn die Ohnmacht gegenüber der Situation habe dazu geführt, dass an vielen Orten der Bezug zu COVID-19 nicht hergestellt werden dürfe. Zu behaupten, dass es das Problem im Land gar nicht geben würde, ist allerdings auch unter den Politikern der Supermächte des Westens und des Ostens verbreitet.

Eine großartige Solidarität

In der Gemeinschaft der VEM erleben wir eine großartige Solidarität untereinander. Es wurden zu dem Zeitpunkt, als das Virus Europa getroffen hatte, Masken geschickt, die in Tansania genäht worden waren. Indonesische Kirchen haben die Menschen in Hongkong und China versorgt, jetzt haben wir eine große Welle der Solidarität aus Deutschland in Richtung Asien und Afrika. In allem begleitet uns das Beten miteinander und füreinander. Neue Formen der Gemeinschaft durch die moderne Technik werden erprobt und erfolgreich genutzt. Eine Sorge begleitet mich allerdings in dieser großen Solidarität. Zunehmend höre ich, dass wir "helfen müssen". Das ist durchaus richtig, aber es nicht zu verbergen, dass diese Haltung bei manchen einem Gefühl der Überlegenheit entstammt. Unsere Hilfe ist nötig und möglich, weil wir in der VEM als internationaler Gemeinschaft einander brauchen, nicht weil eine Seite besser ist als die andere. Dass die Ungerechtigkeit in der Regel systembedingt ist, hat sich ja auch zuletzt in Deutschland gezeigt, als durch die Corona-Krise die Lebensverhältnisse der Arbeitenden in der Landwirtschaft und Fleischindustrie auf dramatische Weise öffentlich wurden.

Ich hoffe und bete darum, dass wir hier gemeinsam lernen und bereit zu Veränderungen sein werden.

Pfr. Volker Martin Dally (Generalsekretär der VEM)

Evangelische Kirchenmitarbeitende spenden 250.000 Euro

Große Solidarität mit Kolleginnen und Kollegen in Afrika und Asien

250.000 Euro aus Spenden und Spendenzusagen von Beschäftigten der westfälischen und der rheinischen Landeskirche gehen an Partnerkirchen in Asien und Afrika. Dort werden mit dem Geld Kolleginnen und Kollegen unterstützt, die als Folge der Corona-Pandemie kein regelmäßiges Einkommen mehr haben.

Zusammenhalt in der internationalen Kirchengemeinschaft hat sich bewährt

Die Aktion „Care and Share“ der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Evangelischen Kirche im Rheinland hat in deren Mitarbeiterschaft zu einer hohen Spendenbereitschaft geführt. Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) kann deshalb jetzt eine Soforthilfe von insgesamt 250.000 Euro bereitstellen. „Das übertrifft unsere Hoffnungen bei weitem“, sagt der westfälische Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller. „Mit ihrer tatkräftigen Solidarität zeigen die Kolleginnen und Kollegen: In der Corona-Pandemie bewährt sich der Zusammenhalt unserer Kirchengemeinschaft über alle Grenzen und Entfernungen hinweg. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Wegen der Ausgangssperre können viele Menschen in Afrika und Asien ihre Felder nicht mehr bewirtschaften. Das führt zu Lieferengpässen für Grundnahrungsmittel und zu einer Mangelwirtschaft mit enormen Preissteigerungen.

32 Mitgliedskirchen der VEM-Gemeinschaft in Afrika und Asien erhalten umgehend finanzielle Unterstützung, die dringend gebraucht wird. Denn viele Gehälter können in den Partnerkirchen nicht mehr gezahlt werden, weil die Einnahmequellen wie Kollekten, Mitgliedsbeiträge und Schulgebühren versiegt sind.

Dank dieser Soforthilfe können beispielsweise rund 386 notleidende kirchliche Mitarbeitende der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche in Ruanda jetzt mit Reis, Bohnen, Zucker, Öl, Maismehl und Hygieneprodukte versorgt werden, darunter aktive und pensionierte Pfarrerinnen und Pfarrer, Witwen und Witwer sowie Verwaltungsangestellte. Und auch die Mitarbeitenden der Evangelische Kirche von Mentawai in Indonesien, denen seit Mai kein Gehalt mehr gezahlt werden konnte, sind dankbar, dass ihre Lebensmittelversorgung kurzfristig gesichert ist.

Soziale Absicherung bei Krankheit und Arbeitslosigkeit nicht so gut wie bei uns

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den betroffenen Kirchen sind einer doppelten Belastung ausgesetzt: Sie sorgen sich um die Menschen, für die sie arbeiten, und sind selbst mit ihren Familien in Not. „Eigentlich legen die Mitgliedskirchen Wert darauf, selbst für die Gehälter ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufzukommen, so wie wir auch. Aber weil die soziale Absicherung bei Krankheit und Arbeitslosigkeit nicht so gut ist wie bei uns, geraten immer wieder und gerade jetzt Menschen in Not“, sagt die rheinische Oberkirchenrätin Barbara Rudolph.

Online-Konzert als Dankeschön an Spenderinnen und Spender

Alle Spenderinnen und Spender können im Internet ein Corona-Benefiz-Konzert des südafrikanischen Libertas-Chors aus Stellenbosch miterleben: Als Dankeschön und Zeichen der Solidarität in der Krise erhalten sie den Online-Zugangscode zu diesem sonst kostenpflichtigen Konzert.

  • "Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen"

    Ein Virus stürzt die Welt in eine Krise von Krankheit, Leid und Tod. Das Ausmaß stellt christliche Kirchen und Gemeinden in Afrika und Asien vor
    unabsehbare Belastungen. Bereits jetzt sind sie oft die einzigen Anlaufstellen in der Not. Aufklärungskampagnen informieren Menschen über wirksamen Schutz vor Ansteckung. Pfarrerinnen und Pfarrer begleiten und trösten Hilfesuchende. Sie nutzen dazu vor allem Online-Gottesdienste und die sozialen Medien. Mehr dazu erfahren Sie in unserem aktuellen Flyer unserer Spendenaktion zu Corona.

    Im Kampf gegen das Coronavirus und seine Folgen brauchen die Kirchen in Afrika und Asien dringend unsere Hilfe!

    Seit Ausbruch der Krise unterstützt die VEM Kirchen und Gemeinden in Afrika und Asien bei der Versorgung bedürftiger Menschen mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten und Hygieneartikeln. Bitte setzen Sie mit Ihren Gebeten und Spenden Hoffnungszeichen für Menschen, die von Krankheit und Hunger bedroht sind. Ihre Spende zählt!

  • 1 Million Euro der VEM für Corona-Hilfspaket

    Wir stellen einen Hilfsfonds in Höhe von 1 Million Euro zur Verfügung, um unsere Mitglieder in Afrika, Asien und Deutschland in ihrem Kampf gegen das Virus COVID-19 zu unterstützen.

    „Zur Finanzierung dieses enormen Betrags lösen wir Reserven auf, die wir für derartige Katastrophenfälle nutzen können. Millionen Menschen in Afrika und Asien sind derzeit ohne tägliche Grundversorgung, weil sie wegen der Ausgangssperren keine Arbeit mehr haben,“ so Volker Martin Dally, Generalsekretär der VEM.

    Wir setzen dabei auf die Solidarität unserer Gemeinschaft und rufen deshalb Kirchen, Kirchenkreise, Gemeinden sowie Partnerschaften dazu auf, sich an dem Nothilfekorb finanziell zu beteiligen, um ein effektives Hilfspaket zur Eindämmung des Virus zu schnüren. Ebenso willkommen sind Spenden von Unternehmen und Einzelpersonen.

    Umfangreicher Maßnahmenkatalog beschlossen

    Die Mittel werden für folgende Aktionen verwendet:

    • Unterstützung der Armen und Schwächsten durch die Verteilung von Nahrungsmitteln, Hygieneprodukten und den Zugang zu sauberem Wasser
    • Aufklärungskampagnen zur Sensibilisierung der Bevölkerung, unter anderem durch Radio- und TV-Spots
    • Schulung und Ausstattung der Kirchen zur Durchführung von Online-Gottesdiensten
    • Unterstützung medizinischer Einrichtungen der Kirche
    • Durchführung diagnostischer Tests in den Behandlungszentren zur Eindämmung der weiteren Verbreitung des Coronavirus
    • Unterstützung zum Kauf und zur Herstellung medizinischer Hygieneartikel wie Masken, Desinfektionsmittel und Seifen.

    Über unser Netzwerk werden Informationen über die aktuelle Lage in den Gemeinden vor Ort zeitnah verbreitet. Seit dem Ausbruch der Pandemie werden Gebetsanliegen über die Sozialen Medien täglich ausgetauscht.

"Together we will win" - ein Lied von Raffin Imboko Beondo der CADELU-Kirche

Unsere Berichterstattung über Corona

Kontakt

Der Corona-Arbeitsstab erreichbar unter: corona[at]vemission.org

Hilfe vor Ort - Beispiele:

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