Mein lieber Jahrgangsgenosse, mein langjähriger Freund und Bruder in Christo Jesu, Missionar Daniel Beisenherz, ist heimgegangen. Ja: heimgegangen! Er war ein ganzer Christ, stand im festen Glauben an Seinen Heiland und diente Ihm mit Freuden und ganzer Hingabe, zuerst an der Front und dann in der Heimat.
Im Jahre 1891 wurde Daniel Beisenherz ins Missionshaus aufgenommen, kam aber durch Ableistung eines Militärjahres in den folgenden Ausbildungsjahrgang und wurde so mein Jahrgangsgenosse.
Auf dem gleichen holländischen Schiff reisten wir im Jahre 1898 nach Inselindien, er nach Borneo und ich nach Sumatra. Auf Borneo lernte Missionar Beisenherz zunächst die Landessprache, die Sprache der Dajak, litt aber bald so stark unter der Malaria, daß eine Versetzung nach Sumatra ins Batakland nötig war. Hier lernte er die Bataksprache und kam dann nach Pansurnapitu, wo er bis zum Jahre 1913 in gesegneter Arbeit stand. Dort durfte er mithelfen an dem Aufbau der selbständigen jungen Batakkirche.
Wegen Krankheit in der Familie konnte er aus seinem Urlaub in der Heimat nicht mehr auf sein geliebtes Missionsfeld zurückkehren. Aber auch sein Heimatdienst, den er bis zum Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand ausübte, war reich gesegnet.
Aber nicht allein Missionsfeste und Hausbesuche machten ihn bei der Bevölkerung bekannt und beliebt; auch die Lehrer der verschiedenen Schulen wußten es willig zu machen, daß er den Schülern je und dann aus der Mission erzählen durfte.
Die wenigen Jahre im Ruhestand tat er die Arbeit, die auch ein alter Mann noch verrichten kann: Fürbitte für Kirche, Mission und Volk.
Im letzten Jahr durften Geschwister Beisenherz noch im Kreise ihrer Kinder und Enkelkinder ihre Goldene Hochzeit feiern. Aber auch die Not des Lebens ist nicht an seiner Tür vorübergegangen. Das Allerschwerste in seinem Leben traf ihn, als einer seiner Söhne durch ein Autounglück im Oktober 1951 so tragisch hingerafft wurde.
Nun ist Daniel Beisenherz nicht mehr unter uns Lebenden. Sein Leben stand unter dem Wort der Heiligen Schrift:
„Ein treuer Mann wird viel gesegnet.“
Wir danken Gott für dieses Leben.
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