AKTUELLES

Die Stiftung auf der pädagogischen Landkarte NRW - Außerschulische Lernorte.

Die Stiftung jetzt auch per Kirchen-App zu finden.

 

Öffnungszeiten des Museums:

Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat 14.00 – 17.00 Uhr

Jeden Dienstag 13.00 – 16.00 Uhr

Einlass bis 30 Minuten vor Schließung

 

"Zu Gast bei..." - Kooperationsprojekt mit dem Niederbergischen Museum Wülfrath

Weitere Besuchsmöglichkeiten nach Anmeldung

Museum auf der Hardt der VEM

Missionsstraße 9

42285 Wuppertal

 

Öffnungszeiten für das Museum auf der Hardt 

Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat 14.00 – 17.00 Uhr

Jeden Dienstag 13.00 – 16.00 Uhr

Einlass bis 30 Minuten vor Schließung

Weitere Besuchsmöglichkeiten nach Anmeldung

Eintritt: 3€/ermäßigt 2€

 

Wir sind jetzt auch per Kirchen-App zu finden:

http://ekd.kirchenlandkarte.de/

 

 

Neues Kooperationsprojekt: Archiv- und Museumsstiftung der VEM präsentiert sich im Niederbergischen Museum Wülfrath und umgekehrt

"Zu Gast bei...", - Kooperationsprojekt mit dem Niederbergischen Museum Wülfrath. Unter diesem Motto stellen sich beide Museen im jeweils anderen mit kleinen Ausstellungen und verschiedenen Veranstaltungen vor.Vom 12. April bis zum 1. Juli haben Sie die Möglichkeit, die Gemeinsamkeiten beider Museen kennenzulernen.

Details zu unserem Kooperationspartner finden Sie hier:

www.niederbergisches-Museum.de

Zu Gast bei - Flyer aussen

Zu Gast bei - Flyer innen

Abschlussveranstaltung mit Bergischer Kaffeetafel und Lesung am 1.7.2018

Am 01.07.2018 findet von 15:00 bis ca. 17:00 Uhr eine Bergische Kaffeetafel mit Lesung im Museum auf der Hardt statt.
Es werden unterhaltsame und heitere Anekdoten rund um die Bergische Kaffeetafel und Erlebnisse aus der Arbeit der Mission seit ihrer Gründung im Jahr 1828 vorgetragen.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen des großangelegten Kooperationsprojektes „Zu Gast bei…“ statt und ist zugleich die Abschlussveranstaltung des dreimonatigen Projektes.

Für diese Lesung in Verbindung mit einer ‚Bergischen Kaffeetafel‘ in Buffetform wird ein Betrag von EUR 15.- erhoben.

Anmeldungen bis zum 27.06.18 unter 02058/7826690.

 

 

  • Bergische Kaffeetafel und Lesung am 17.06.2018

    Im Rahmen des Kooperationsprojektes „zu Gast bei…“ im Niederbergischen Museum Wülfrath, Bergstr. 22, 42489 Wülfrath

    Am 17.06.2018 findet von 14:00 bis ca. 16:00 Uhr (die Fußball Fans brauchen keine Angst zu haben, etwas vom Spiel der deutschen Mannschaft gegen Mexiko zu verpassen) eine Bergische Kaffeetafel mit einer Lesung aus den Archiven der Mission statt. Es werden unterhaltsame und heitere Anekdoten und Erlebnisse aus der Arbeit der Mission in Wuppertal seit ihrer Gründung im Jahr 1828 vorgetragen.

    Für diese Lesung in Verbindung mit einer ‚Bergischen Kaffeetafel‘ wird ein Betrag von EUR 15.- erhoben.

    Um Anmeldungen bis zum 13.06.18 unter 02058/7826690 wird gebeten.

  • Kinderprogramm im Museum auf der Hardt in Wuppertal am 6. Mai 2018

  • Kurzweiliger Stummfilmabend macht Lust auf Fortsetzung

    Stummfilmabend der Museen. Fotos: Anja Cours/VEM

    Die rund 30 Gäste des Abends waren alle überrascht, wie schnell 70 Minuten vergehen können. Das lag wohl insbesondere an Thomas Gerhold, dem Kantor der Evangelisch-Reformierten Kirche in Wülfrath, der den Stummfilm „In Jesu Dienst von Bethel nach Ostafrika“ aus dem Jahr 1928 musikalisch begleitete. „Musik zu bewegten Bildern zu machen, hat mich total gereizt“ sagt Gerhold.

    Im Rahmen des Kooperationsprojektes „Zu Gast bei…“ hatte die Archiv-und Museumsstiftung der VEM den Film aus ihrem Archiv nach Wülfrath gebracht. Das Niederbergische Museum bot mit seinem Filmraum einen idealen Rahmen. Christoph Schwab, Kurator des Museums auf der Hardt in Wuppertal sagte schon vor Beginn: „Es wird Filmmusik sein, die in diesem Ambiente sehr schön widerspiegelt, wie ein solcher Film ausgesehen haben könnte“. Reisten doch die Missionare mit den Filmen durch das bergische Land, um Werbung für die Missionsarbeit zu machen.

    Ergänzt wurde der Film außerdem mit Originalbegleittexten, das Publikum folgte gebannt dem Wiederaufbau der Rheinischen Missionsarbeit in Tansania Ende der 1920er Jahre und war sich einig: es soll nicht der letzte Stummfilmabend gewesen sein.

    Zu Gast bei Flyer außen

    Zu Gast bei Flyer innen

     

     

     

  • Besonderer Filmabend

    Besonderer Filmabend im Rahmen des Kooperationsprojektes der Archiv- und Museumsstiftung der VEM und des Niederbergischen Museums Wülfrath am Freitag, 27. April 2018, 19 Uhr im Niederbergischen Museum Wülfrath, Bergstraße 22, 42489 Wülfrath.

    Das Niederbergische Museum Wülfrath und die Archiv- und Museumsstiftung der VEM in Wuppertal laden ein zu einem Filmabend der besonderen Art. „In Jesu Dienst von Bethel nach Ostafrika“, so heißt der Stummfilm aus dem Jahr 1928.
    Ort der Veranstaltung ist das Niederbergische Museum in der Bergstraße 22 in Wülfrath.

    Der Stummfilm, der den Weg der Missionare der Bethel Mission und ihre Arbeit in Tansania zeigt, wird musikalisch begleitet vom Wülfrather Kantor Thomas Gerhold. Wolfgang Apelt und Christoph Schwab von der Archiv- und Museumsstiftung der VEM aus Wuppertal werden zeitgenössische Texte lesen.

    Der Stummfilm „In Jesu Dienst von Bethel nach Ostafrika“ wurde nach der Wiederaufnahme der Arbeit der Bethel Mission in der Region Usambara, Tansania, erstellt. Der gut 60minütige Film wurde als Werbemittel für die Menschen in der Heimat eingesetzt.

    Während der Laufzeit des Kooperationsprojekts (12. April bis 1. Juli 2018) präsentieren sich beide Museen auch in den Ausstellungsräumen des jeweils anderen Hauses. Das weitere Rahmenprogramm finden sie hier:

    www.vemission.org/museumarchive

    www.niederbergisches-museum.de

     

     

  • „Zu Gast bei …“ Kooperationsprojekt der Archiv- und Museumsstiftung der VEM und des Niederbergischen Museums Wülfrath gestartet

    „Wir möchten viele Menschen für beide Museen begeistern“. So brachte Karin Fritsche, Geschäftsführerin des Niederbergischen Museums Wülfrath, die Projektidee auf den Punkt. Das Kooperationsprojekt „Zu Gast bei …“ wurde offiziell am 12. April 2018 in der Stadt Wülfrath eröffnet. Die Idee, die dahinter steckt: Das Niederbergische Museum Wülfrath und das Museum auf der Hardt der Archiv- und Museumsstiftung der VEM präsentieren sich jeweils im anderen Haus. Schon bei der Vorbereitung entdeckten die beiden Museen zahlreiche Verbindungen und Gemeinsamkeiten. In einem bunten Programm können die Museumsgäste bis zum 1. Juli 2018 nun Neues aus der Region kennenlernen.

    Das Niederbergische Museum Wülfrath bietet neben der Bergischen Kaffeetafel auch Konzerte, Lesungen und Sonderausstellungen. „Eine Leistung, die nur mit den rund 50 Ehrenamtlern möglich ist“, so Fritsche.

    „Sinn der Kooperation ist, das kulturelle Umfeld noch besser kennenzulernen und neugierig zu machen auf das, was über die Stadtgrenze hinaus in der Nachbarschaft geschieht“, sagt Christoph Schwab, Kurator des Museums auf der Hardt in seiner Ansprache für den Kooperationspartner aus Wuppertal.

    André Enthöfer, Wuppertaler Musiker und eng verbunden mit der Archiv- und Museumsstiftung der VEM, hatten die Wuppertaler „mitgebracht“. Seine Klarinetten-Improvisationen begeisterten das Publikum. Bei dem Stück „Lobe den Herrn“ stimmte das Publikum mit leisem Gesang ein.

    Christa Hoffmann vom Niederbergischen Museum machte neugierig auf das, was im Museum auf der Hardt in Wuppertal zu sehen sein wird. „Wir haben eine Stube aufgebaut. Sie hat einen Kamin, sogar Waffeln finden Sie auf dem gedeckten Tisch“. Die Schale, die die Kaffeetropfen der Dröppelminna auffängt, sei ursprünglich für Schnaps vorgesehen. Es bleibt spannend, was die Besucherinnen und Besucher bei den kommenden Veranstaltungen in beiden Häusern erwarten wird.

    Julia Besten, Archiv- und Museumsstiftung der VEM

     



     

     

  • Namibias Jugendidol Ees begeistert Publikum an ungewöhnlichem Ort. Afrikanische Rhythmen im Museum auf der Hardt in Wuppertal

    Wie man ein Publikum in wenigen Minuten von Null auf Hundert bringt, hat an diesem Abend Singer und Songwriter Ees im Museum auf der Hardt der Archiv- und Museumsstiftung der VEM vorgemacht. Vor knapp hundert Leuten hat Namibias Jugendidol bei seinem Auftritt im Rahmen des Länderseminars Namibia & Botsuana der VEM die Museums-Bühne gerockt. Im farbenfrohen T-Shirt im Sun African Style, schwarzem Hut und Sneakers im Zebralook präsentiert der 34-Jährige zusammen mit seiner Gitarrenbegleitung Lars seinen ganz eigenen „NAM Flava“-Stil. Nam Flava, so bezeichnet Ees selber seine Musik-Richtung, eine Mischung aus Kwaito, African House, Afro Pop, Reggae und Hip-Hop. Kwaito ist eine Musikart, die in Südafrika entstanden ist, damals eine Antiapartheidmusik, heute eine flotte Tanzmusik, die Ees den Menschen in Deutschland näherbringen möchte. Ein bisschen mehr Sonne in die kalte Winterzeit bringen. In Namibia ist Ees, der eigentlich Eric Sell heißt, als einziger Weißer ein Star des Kwaito, der von einer treuen Fan-Gemeinde begleitet wird.

    Der studierte Tontechniker mit deutscher Abstammung in fünfter Generation pendelt seit ein paar Jahren zwischen Windhuk und Köln und möchte seine positiven Lieder nach Deutschland, nach Europa bringen. Ees singt auf Englisch, auch finden Nam-Slang-Worte in seine Texte. Ein Mix aus Deutsch, Englisch und Afrikaans. Seine Songs drehen sich um Liebe und Sehnsucht, ums Erwachsenwerden der Jugendlichen im südlichen Afrika, um Hoffnung und Glück, auch wenn das Leben in Namibia so manch einem nicht viel zu bieten hat. Seine Texte sind das pralle Leben. Seine Fröhlichkeit ist ansteckend und seine gute Laune allgegenwärtig, in den Texten, den Melodien. Schon beim ersten Song „Woza December“ (Komm her, Dezember) sind die Zuschauer in Stimmung. „Musik ist da, um Menschen zu bewegen“, sagt Ees. Etwa mit dem nachdenklichen Song „Just do it!“, der die Leute auffordert, an den Start zu gehen, „auch wenn du mal wieder nicht weißt, was du willst oder wer genau du bist, geh hin, mach genau was du fühlst, steh auf!“

    Ees weiß, wie man unterhält und das Publikum in seinen Bann zieht. Er flirtet mit dem Publikum, neckt seinen Gitarrenspieler, tanzt auf der Bühne. Bei dem Song „We are one“ gibt Ees die Regieanweisung ans Publikum, nicht zu klatschen, lieber zu singen „We got different faces but we are all the same. It’s our future! Let’s live our life!“ (Wir haben zwar unterschiedliche Hautfarben, aber wir sind alle gleich. Es ist unsere Zukunft! Lass uns unser Leben leben!). Die Energie, der Spaß, den Sänger Ees und seine Begleitung auf der Gitarre am gemeinsamen Musizieren haben, überträgt sich rasch auf die Zuhörer. Eineinhalb Stunden starke Präsenz auf der Museums-Bühne. Mit der Zugabe Again `n Again bescherte Ees dem Publikum einen bewegenden Abschluss. Und das Publikum belohnte das unplugged Konzert an außergewöhnlichem Ort mit minutenlangem lautstarken Applaus und spontanen Tanzeinlagen. Am Ende hielt es niemand mehr auf den Stühlen im Ausstellungsraum. Bei dieser energiegeladenen Musik musste man sich ganz einfach bewegen, tanzen, mitsingen.

    Auch nach dem Konzert nimmt sich Ees Zeit für seine Fans, die zum Teil weit angereist sind. Ein Star zum Anfassen. Das Konzert im Museum hat gezeigt, dass eine Veranstaltung an einem ungewöhnlichen Ort ein Weg sein kann, neue interessierte Menschen – vor allem junge Menschen – zu begeistern.

    Pfarrer Joachim Dührkoop vom Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) eröffnete am Samstag das Länderseminar Namibia & Botsuana. Ees erzählte an diesem Morgen aus erster Hand über seine Jugend im südlichen Afrika. Eingeladen hatte die Vereinte Evangelische Mission und die Archiv- und Museumsstiftung der VEM. Rund 50 interessierte Gäste waren der Einladung nach Wuppertal gefolgt. Auch hier nimmt sich Ees Zeit für seine alten und neuen Fans, und erzählt ausführlich über seine Kindheit und Jugend in Namibia. Und darüber, wie stolz er heute sei, ein Namibier zu sein. Seine Sneakers sind mit der namibischen Flagge bedruckt. Als er 1983 in Windhuk zur Welt kommt, war Namibia noch der kleine Bruder Südafrikas und Ees, alias Eric Sell, ein kleiner Namboy, der „Wellblechdeutsch“ sprach. 1990 wurde Namibia unabhängig und Ees eingeschult. Zum ersten Mal durften „schwarze“, „weiße“ und „coloured“ Kinder gemeinsam zur Schule gehen. Für ihn sei das damals normal gewesen.

    Sein Interesse für Musik, für Kwaito wurde während der Schulzeit geweckt. „Ich habe zwar kein Wort verstanden, aber die Musik war klasse.“ Das Wort Kwaito setzt sich zusammen aus  „Kwai“ ist afrikaans und heißt total angesagt, „to“ steht für Township – also das Angesagte aus dem Township: einfach nur laut sein, pfeifen, tanzen. Seit 2004 macht Ees Kwaito-Musik. Die Meinung der Kritiker ist anfangs geteilt: Darf ein weißer Afrikaner Kwaito machen? Schwarze Namibier fühlten sich getäuscht und meinten, dass er ein Schauspieler sei. Heute wissen diese Kritiker, dass auch ein weißer Namibier Kwaito genauso gut spielen kann wie ein Schwarzafrikaner.

    Videobotschaft nach Namibia

    „Über Musik lässt sich eine neue Identität Namibias vermitteln“, davon ist Ees überzeugt. Die fortschreitende Digitalisierung habe in den vergangenen Jahren auch die Musikbranche in Namibia extrem verändert. Vor 20 Jahren gab es dort praktisch keine Musikindustrie, sagt Ees. Heute haben 99 Prozent der Jugendlichen in Namibia ein Smartphone, vernetzen sich über Facebook oder andere Plattformen mit der ganzen Welt. Die sozialen Netzwerke sind aus dem Leben der meisten Jugendlichen in Namibia nicht mehr wegzudenken. Wie einflussreich die sozialen Netzwerke sind zeigt der Aufruf von Ees Anfang März: Unter dem Motto „#itsup2us“ hatte Ees mit einer Videobotschaft alle Namibierinnen und Namibier aufgerufen, am 21. März, dem Unabhängigkeitstag, die Initiative zu ergreifen und etwas für eine saubere und grünere Umwelt zu tun: zum Beispiel Müll aufsammeln oder Bäume pflanzen und sich für sozial Schwache einzusetzen. Hundertausendfach wurde der Aufruf geteilt. Die Reaktionen in Namibia waren unterschiedlich. Viele der älteren Generation hätten seinen Aufruf negativ bewertet. Ees habe quasi als Weißer versucht, den Namibiern zu sagen, wie sie ihren Unabhängigkeitstag feiern sollen. Ein Weißer, der vom System Apartheid profitiert habe, so die Argumentation. Finanzminister Schlettwein habe getweetet, dass jeder seinen eigenen Dreck täglich wegmachen, und dass der Unabhängigkeitstag nicht durch einen Säuberungstag ersetzt werden solle. Präsident Geingob meinte, dass das schon lange seine Idee gewesen sei und rief die Menschen auf, am 1. Mai etwas für das Land zu tun. Doch 90 Prozent der Jugendlichen – schwarze wie weiße – fanden die Aktion „cool“. Die Jugendlichen in Okahandja beispielsweise hätten sich gleich nach dem Aufruf dazu entschlossen, ihre Stadt „sauber zu machen“. Ein Beispiel, wie soziale Medien Menschen motivieren, vor allem junge Menschen, sich für ein sauberes Umfeld zu engagieren. In Afrika leben prozentual gesehen so viele junge Menschen wie nirgendwo sonst in der Welt.

    Ein interessantes Seminarthema, wo der ein oder andere Seminarteilnehmer sicher etwas für sich mitnehmen konnte und inspiriert wurde im Blick auf die Arbeit mit den Kirchen und Gemeinden in Namibia.

    Ees

    Brunhild von Local (Foto: VEM)

  • Namibisch-deutscher Künstler Ees gibt exklusives Konzert im Museum auf der Hardt der Archiv- und Museumsstiftung der VEM

    Im Rahmen des VEM-Länderseminars Namibia & Botsuana konzertiert und spricht Ees über die Jugendkultur im südlichen Afrika

    Afrikanische Rhythmen zwischen Kwaito, African House, Afro Pop und Hip Hop werden am Freitag, 16. März, 19 Uhr, das Museum auf der Hardt in einen Konzertsaal verwandeln. An diesem Abend wird Ees im Museum auf der Hardt seinen ganz eigenen Stil präsentieren. „NAM Flava“ bezeichnet er selber seine Musik-Mischung aus dem südafrikanischen Kwaito, African House, Afro Pop und Hip Hop. In seiner Heimat Namibia ist Ees bereits ein Superstar. Er beschäftigt sich in seiner Musik mit der Kultur der Jugendlichen im südlichen Afrika. Wie leben, fühlen und denken die jungen Menschen?

    Der 34-jährige Namibier mit deutscher Abstammung hat sich auch international bereits einen Namen gemacht. So schrieb, produzierte und sang Ees beispielsweise in Deutschland den offiziellen Song der Fußballweltmeisterschaft 2010 von Bild Online. Für den Radiosender WDR 2 hat er den Song „Get your hands up“ komponiert und gesungen. Ees hat bislang 13 Alben veröffentlicht und wurde für seine Musik mit wichtigen Preisen ausgezeichnet, wie den MTV Africa Music Awards, den Namibia Music Awards und den afrikanischen Grammy KORA Awards für das beste Album. Im Rahmen eines unplugged Konzertes wird Ees seine Arbeit vorstellen und praktische Einblicke in die Jugendkultur Namibias geben. Am darauf folgenden Tag wird er im Rahmen einer Diskussionsrunde aus erster Hand über Jugendkultur im südlichen Afrika berichten.

    Das Länderseminar beginnt mit dem Konzert am Freitag, 16. März 2018, 19 Uhr, Missionsstraße 9, Wuppertal. Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 6. März ams@vemission.org Tickets für das Konzert kosten 18 Euro pro Person, inklusive eines Freigetränks. Das Länderseminar endet Samstag, 17. März, 15 Uhr.

    www.eesy-ees.com

    Hörprobe auf youTube: EES – "On the road again"

    https://www.youtube.com/watch?v=toKfvXkZ3zo

    Hörprobe auf youTube: EES – "Again 'n again"

    https://www.youtube.com/watch?v=3vJQrsQl20c&lc=z12ntxdbixjqtntku223wdpoxx20fxstj

    https://www.youtube.com/watch?v=3vJQrsQl20c&lc=z12ntxdbixjqtntku223wdpoxx20fxstj

  • Neujahrskonzert im Museum auf der Hardt

    "Wir holen uns die Länder direkt ins Haus und möchten einen Gruß im Geiste von Hoffnung, Freundschaft und Frieden übermitteln," mit diesen Worten begrüßte Julia Besten, Geschäftsführerin der Archiv- und Museumsstiftung der VEM (AMS), die zahlreichen Gäste des erstmals veranstalteten Neujahrskonzerts am 21. Januar im Museum auf der Hardt in Wuppertal. Letztere freuten sich über eine kurzweilige Performance des neunköpfigen deutsch-indonesischen Ensembles unter der Leitung des Berufsmusikers Ropudani Simanjuntak. Das traditionelle indonesische Angklung-Spiel wurde begleitet von zeitgenössischen Instrumenten wie E-Piano, Bass- und E-Gitarre. Professionell vorgetragener Gesang und Tanz aus Bali verzauberten die Zuschauerinnen und Zuschauer über rund eine Stunde. Bei den Liedern handelte es sich mehrheitlich um Kirchen- und Segenslieder aus Bali und Java.

    In seinem Grußwort verwies Pfarrer Volker Martin Dally, Vorstandsvorsitzender der Archiv- und Museumsstiftung und der Vereinten Evangelischen Mission, auf den hier feststellbaren positiven Synkretismus, da die Verschmelzung von indonesischen Kulturelementen mit der christlichen Religion neue volksreligiöse Kultformen hervorgebracht habe. Er schlussfolgerte, dass diese Indigenisierung des Glaubens, trotz großer Kritik einiger Missionare in der Vergangenheit, die christliche Religion in den damaligen Missionsfeldern letztlich gestärkt habe - das starke Wachstum der Kirchen in Afrika und Asien sei der Beweis. Die Aufgabe der Archiv- und Museumsstiftung bestehe darin, diesen Schatz zu bewahren, neu zu bewerten und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, beispielsweise in Form dieses Neujahrskonzerts.

    Die Malerei von Nyoman Darsane ist noch bis zum 23. Februar 2018 im Museum auf der Hardt auf dem Heiligen Berg in Wuppertal zu sehen.

Wir unterstützen derzeit folgende Projekte (Auswahl)

  • „Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen“ im Deutschen Hygiene-Museum Dresden

    „Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen“ im Deutschen Hygiene-Museum Dresden, die bis Januar 2019 laufen wird. Eine Ausstellung, die bereits im Vorfeld zahlreiche Diskussionen angeregt hat.

    Die Archiv- und Museumsstiftung ist Kooperationspartner und hat mehrere Schriftstücke, Karten und Objekte aus und über Namibia an das Museum ausgeliehen

  • Neujahrskonzert im Museum auf der Hardt in Wuppertal

    Exklusives Konzert mit Musik und Tanz aus Bali im Rahmen der Ausstellung „Das Wort wird Tanz“

    Mit einem exklusiven Konzert balinesischer Musik und Tanz beginnt die Archiv- und Museumsstiftung der VEM das Jahr 2018. Die Stiftung lädt ein zum Neujahrskonzert am Sonntag, 21. Januar 2018 um 11 Uhr in das Museum auf der Hardt (Missionsstraße 9, Wuppertal-Barmen). „Dies ist der erste Neujahrsempfang der Stiftung“, sagt Geschäftsführerin Julia Besten. Und sie verspricht ein buntes Programm mit balinesischer Musik, die den Vormittag auflockern wird. Ein indonesisches Musik-Ensemble mit Keyboard, E- und Bass-Gitarre, Trommel und Bambus-Flöte bringt traditionelle und zeitgenössische Klänge aus Bali. Zur Künstlergruppe unter der Leitung von Ropudani Simanjuntak gehören auch zwei Sänger und zwei Tänzer.

    Volker Martin Dally, der Generalsekretär der Vereinten Evangelischen Mission, wird zum neuen Jahr eine kurze Ansprache halten. Anschließend kann die aktuelle Ausstellung „Das Wort wird Tanz“ des balinesischen Künstlers Nyoman Darsane besucht werden.

    Der Neujahrsempfang ist eine gute Chance, einen Einblick in die Arbeit der Stiftung und des Museums zu erhalten.

    Wir erbitten Ihre verbindliche Anmeldung wegen begrenzter Platzzahl bis Mittwoch, 17. Januar 2018 an ams[at]vemission.org. Eine Karte kostet 15 Euro.

    Öffnungszeiten – Museum auf der Hardt für die Dauer der Ausstellung
    Donnerstag, Freitag und Sonntag: 11-17 Uhr, Dienstag 13-16 Uhr und auf Anfrage

  • "Die Bibel tanzt"

    Ausstellung „Das Wort wird Tanz“ – Christliche Kunst aus Bali mit Bildern von Nyoman Darsane im Museum auf der Hardt der Archiv- und Museumsstiftung der VEM in Wuppertal eröffnet

    „Kunst ist ein Mittel, um Gottes Gegenwart in der Welt darzustellen“, mit diesen Worten eröffnete Julia Besten die Ausstellung mit Bildern von Nyoman Darsane. Dieses Mittel habe auch der balinesische Künstler eingesetzt, um Gottes Gegenwart auf der hinduistisch geprägten Insel zu bezeugen, betonte die Geschäftsführerin der Archiv- und Museumsstiftung der VEM.

    Als Mitglied des Stiftungsvorstands begrüßte Timo Pauler die knapp 60 Kunstinteressierten, die der Einladung gefolgt waren, darunter auch die Leiterin der Ökumene-Abteilung der rheinischen kirche, Barbara Rudolph, und den Stadtverordneten der Grünen, Peter Vorsteher, sowie Mitarbeitende aus afrikanischen und asiatischen Mitgliedskirchen der Vereinten Evangelischen Mission, die sich zurzeit zum Arbeitsaustausch in der Wuppertaler Zentrale treffen. Pauler teilte seine ganz persönlichen Gedanken über den Titel der Ausstellung „Das Wort wird Tanz“ mit. Er habe sich gefragt, warum man diesen Titel gewählt habe und nicht „Das Wort ward Fleisch“ – so wie es im Johannesevangelium stehe. Im Namen des Vorstands dankte er dem Stiftungsteam für die ausgezeichnete Vorbereitung der Ausstellungseröffnung.

    Kurator Christoph Schwab stellte den Künstler Darsane und seine Malerei vor. „Die Malerei eines Mannes, der in ganz verschiedenen kulturellen Traditionen verwurzelt ist“, sagte er.

    Nyoman Darsane wurde 1939 auf der indonesischen Insel Bali in eine hinduistische Familie hineingeboren. Aufgewachsen in dieser balinesisch-hinduistischen Tradition hat sich der heute 78jährige Künstler schon früh für das Christentum interessiert, das europäische Missionare im 19. Jahrhundert auf die Insel brachten. Mit 17 Jahren ließ er sich taufen. Studiert hat Darsane unter anderem an der Kunsthochschule der javanischen Hafenstadt Semarang, wo er neben der darstellenden Malerei auch Kunstpädagogik, klassische chinesische Maltechniken und Farbenlehre kennenlernte. Der Spross einer Musikerfamilie war bereits früh mit den traditionellen Künsten Balis vertraut. In seinen Bildern spiegeln sich die künstlerischen Ausdrucksformen der hinduistischen religiösen Tradition, denen sich viele Menschen in seiner Heimat als Hindus verbunden fühlen. Etwa die Formen und intensiven bunten Farben des traditionellen balinesischen Tanzes. „Religiöse Inhalte im Hinduismus drückt er durch den balinesischen Tanz aus.“ Aber auch christliche Elemente finden sich in seiner Malerei wider. „Spätestens seit Ende der 1970er Jahre ist die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Christentum ein zentrales Thema seiner Arbeiten“, sagte Christoph Schwab. „Darsane vermittelt zwischen zwei Polen: Seiner aus Überzeugung gewählten und auf Bali noch sehr jungen Religion auf der einen und den Menschen Balis, die in ihrer großen Mehrheit fest in den hinduistisch-balinesischen Traditionen verwurzelt sind“, so der Kurator der Museumsstiftung. Die farbenfrohe balinesische Kultur spiegelt sich in seiner Malerei ebenso wider wie verschiedene christliche Elemente. In Darsanes Bildern tanzen einem die Worte der Bibel regelrecht entgegen, so habe es Huub Lems, Mitglied der Protestantse Kerk in Nederland, einmal formuliert.

    23 Bilder präsentiert das Museum auf der Hardt bis zu 23. Februar 2018: Aquarelle, Acryl auf Leinwand, Tuschezeichnungen, auch ein Batikbild ist darunter. Bunte, intensive Farben prägen das Werk Darsanes. Und der balinesische Tanz. „Er ist fester Bestandteil der Kultur auf Bali. Der Titel der Ausstellung „Das Wort wird Tanz“ heißt nichts anderes, als dass Christus auf Bali angekommen ist“, sagte Christian Sandner. Der Gemeindepfarrer in Rheydt, gewährte den Kunstinteressierten Einblicke in die Malerei Darsanes. Sandner war fast 14 Jahre lang beim Gemeindedienst für Mission und Ökumene und hatte 2009 im Rahmen einer Kontaktreise den Künstler in seinem Atelier auf Bali besucht. „Der balinesische Tanz, die Angklung-Musik und die Wayang-Figuren haben ihn geprägt“, meinte Sandner. Die Titel der Bilder stammen fast alle aus der biblisch-jüdischen Tradition. Etwa Jesus und die Ehebrecherin oder Jonah und der Wal. Immer wieder tauchen die beiden biblischen Schwestern, Maria und Martha, in seinen Bildern auf. Auch sie tanzen. Was faszinierte den Künstler an der Geschichte der beiden Frauen? Maria, zurückhaltend, die interessierte Zuhörerin und Gesprächspartnerin auf der einen Seite, und Martha, leidenschaftlich, ihre emsige und aktive Schwester, auf der anderen Seite. Doch anstatt den Gegensatz der beiden Charaktere im Bild festzuhalten, zeigt Darsane, was sie verbindet, dass sie zusammengehören. Diese Sehnsucht nach Harmonie ist typisch balinesisch. Sie spiegelt sich im Blick der beiden Schwestern wider. „Darsane stellt immer wieder Fragen zum Christentum wie beispielsweise diese: ‚Wer ist Jesus Christus?‘. Seine Antwort: Er zeichnet Christus als javanischen Christen“, sagte Christian Sandner. Nyoman Darsane möchte die in der Bevölkerung tief verwurzelte balinesische Kultur und Tradition nicht zerstören. Vielmehr möchte er durch die Begegnung und den Kontakt mit dem Christentum Fremdes angleichen und in das eigene Leben eingliedern und damit vielleicht eine neue Kultur schaffen.

    Der Wuppertaler Musiker Andre Enthöfer begeisterte mit seinen Saxophon-Soloeinlagen das kunstinteressierte Publikum. Den Ökumeneschlager „Dalam Jesus kita bersaudera“ (In Jesus sind wir Geschwister) erkannte so mancher Museumsgast gleich nach den ersten Tönen des Holzblasintrumentes und der ein oder andere Fuß tippte im Takt den Klassiker der indonesischen Musik.

    Die Bilder (50 x 30 cm bzw. 60 x 40 cm), können käuflich erworben werden.

    Die Ausstellung ist vom 14. November 2017 bis zum 23. Februar 2018 im Museum auf der Hardt der Archiv- und Museumsstiftung der VEM (Missionsstraße 9, Wuppertal) zu sehen.

    Öffnungszeiten für die Dauer der Sonderausstellung:

    Donnerstag, Freitag und Sonntag von 11.00 – 17.00 Uhr

    Dienstag von 13.00 – 16.00 Uhr

    Einlass bis 30 Minuten vor Schließung

    Eintritt: 4€/ermäßigt 3€ für die Dauer der Sonderausstellung

  • 6. Wuppertaler Geschichtsfest am 3. September

    Eine wiederentdeckte Großmutter in der Mission, ein Chinese aus Hongkong, der dankbar ist, dass die Mission vor langer Zeit in seine Heimat kam. Diese und viele andere Geschichten mehr erzählten die Besucher am Stand der Archiv- und Museumsstiftung der VEM auf dem 6. Wuppertaler Geschichtsfest.

    Bei bestem Wetter war der Platz am Bahnhof Loh, direkt an der Trasse, stets gut besucht. Viele Wuppertaler und Gäste interessierten sich für die Missionare und Missionarinnen und die Geschichte der Rheinischen Mission, die vor über 180 Jahren im Tal der Wupper ihren Anfang nahm.

  • Elisenturmfest 2017

    Der Förderverein des Botanischen Gartens Wuppertal e.V. lädt am 19. und 20. August 2017 wieder ein zu einem Erlebniswochenende rund um den Elisenturm. Ab 11 Uhr können die Besucher an über 50 Festständen schauen und selbst aktiv werden.

    Auch die Archiv- und Museumsstiftung der VEM gemeinsam mit der Vereinten Evangelischen Mission ist wieder aktiv am Samstag von 11-18 Uhr dabei. Informationen und Spiel erwarten Sie. Besuchen Sie uns am Stand Nummer 04 unweit des Elisenturmes.

    Der Lageplan ist hier herunterladbar.

  • Luther Effekt: Deutsches Historisches Museum Berlin zeigt Objekte aus der Sammlung der Archiv- und Museumsstiftung der VEM

    Die Ausstellung „Der Luther-Effekt - 500 Jahre Protestantismus in der Welt“ ist seit Mitte April 2017 im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen. Sie ist eine von drei nationalen Sonderausstellungen zum 500. Reformationsjubiläum 2017, die unter dem Titel 3xhammer.de gezeigt werden. Die Schau zeigt exemplarisch anhand von vier Ländern (Schweden, USA, Südkorea und Tansania) die Geschichte und Entwicklung der Reformation in der Welt.

    Ein kostenfreies Begleitheft zur Ausstellung führt den Besucher informativ durch die Ausstellung. Im Faltblatt des Veranstalters heißt es: „Das Deutsche Historische Museum präsentiert den „Luthereffekt“ im Martin-Gropius-Bau, Berlins internationalem Ausstellungshaus, mit rund 500 Exponaten. Darunter befinden sich herausragende Kunstwerke ebenso wie aussagekräftige Alltagsgegenstände. Viele dieser Objekte werden erstmals in Deutschland zu sehen sein.“

    Unter den Objekten befinden sich auch einige Objekte aus den Beständen der Archiv- und Museumsstiftung der VEM. Insbesondere die Darstellung der Reformationsentwicklung in Tansania, dessen Abteilung den Untertitel Mission und Selbstbestimmung trägt, wird durch Objekte, Texte und Bilder aus dem Bestand der Stiftung präsentiert. Unter anderem sind dies eine große Makondekrippe und ein Lebensbaum, sowie historische Bilder aus der frühen Arbeit der Bethelmission und eine Halskette mit Kreuzanhänger der Maasai.

    Die Ausstellung ist bis zum 5. November zu sehen. Anlässlich des Kirchentages in Berlin bietet das Museum allen Besucherinnen und Besuchern in diesen Tagen freien Eintritt zur Ausstellung.

  • Der geteilte Himmel: Ruhrmuseum Essen zeigt Objekte aus der Sammlung der Archiv- und Museumsstiftung der VEM

    Am Montag, den 3. April 2017 eröffnet die Ausstellung „Der geteilte Himmel – Reformation und religiöse Vielfalt an Rhein und Ruhr“ in der Zeche Zollverein im Ruhrmuseum in Essen. Die Ausstellung findet statt im Rahmen der „Refo 500 – connecting you. Then and now.“ Sie ist Teil der bundesweiten Kampagne „Am Anfang war das Wort. Luther 2017 – 500 Jahre Reformation” und thematisiert das Jubiläum als zentrale Ausstellung für das Land Nordrhein-Westfalen.

    In zehn Kapiteln wird die 500-jährige Geschichte der Reformation an Rhein und Ruhr im Wandel der Zeit von den Anfängen bis in die Gegenwart erzählt. Dabei weitet sich der Fokus über den evangelischen Horizont hinaus und bezieht die Vielfalt religiöser Gemeinschaften in der Region ein. Die Auseinandersetzungen und Kompromisse mit der katholischen Kirche sind ebenso präsent wie die jüdische Glaubensgemeinschaft und die im Verlauf der Geschichte erst in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts hinzukommenden muslimischen und buddhistischen Gemeinden in der Region.

    Im Faltblatt des Veranstalters heißt es zu der Ausstellungsgestaltung des Architekten Bernhard Denkinger: „Er entwickelte für die vielen religiösen Gemeinschaften einen gemeinsamen Himmel, der als Decke den industriellen Ausstellungsraum der Kohlenwäsche überspannt.“

    Es werden über 800 Objekte von 250 Leihgebern gezeigt. Darunter befinden sich auch einige Objekte aus den Beständen der Archiv- und Museumsstiftung der VEM. So werden Gegenstände aus dem ‚heimatlichen‘ Kontext der Missionsarbeit in Deutschland zu sehen sein. Unter anderem sind dies ein historisches Quartettspiel, das die Missionsgebiete der Rheinischen Missionsgesellschaft vorstellt, sowie ein Werbeplakat für die Mission aus dem Jahr 1884.

    Darüber hinaus werden jedoch auch ein rituell genutztes Buch der Batak aus Sumatra gezeigt sowie Gegenstände aus der Usambara Region in Tansania, die aus der Sammlung der Bethel Mission stammen.

    Von Christoph Schwab

  • „Land Art. Wie politisch soll Kunst sein?“

    Sonderausstellung mit Arbeiten der namibischen Künstlerin Imke Rust wurde am 10.März 2017 eröffnet

    Die Ausstellungseröffnung im Museum auf der Hardt der Archiv-und Museumsstiftung der VEM bildet den Auftakt des diesjährigen Länderseminars Namibia im Internationalen Evangelischen Tagungszentrum ‚Auf dem heiligen Berg‘.

    Gezeigt werden unter Anderem fotografische Dokumentationen von Kunstprojekten der Künstlerin Imke Rust, die sie in der Wüste und an der Atlantikküste Namibias umgesetzt hat.

    Die ökologische Situation in ihrem Land und die Auseinandersetzung mit den ökonomischen Begehrlichkeiten im Hinblick auf die Ressource Land sind zentrale Themen der Werke.

    Imke Rust sucht nach Lösungswegen, wie die Menschen im heutigen Namibia die geerbte Vergangenheit verarbeiten und eine friedliche, lebenswerte Zukunft haben können. Als Nachfahrin deutscher Missionare in 5ter Generation in Namibia ist es aber auch ihr Anliegen, ihre eigene Position als weiße, deutschsprachige Afrikanerin und die Frage von Schuld und Vergebung zu reflektieren.

    Objekte und historische Dokumente aus den Beständen der Archiv- und Museumsstiftung der VEM stellen dabei auch eine Verbindung zu der Familiengeschichte der Künstlerin her.

    Ort: Museum auf der Hardt, Missionsstraße 9

    Ausstellungseröffnung: 10.03.2017, 19 Uhr

    Dauer der Ausstellung: 10.03. bis 04.04.2017, Di-Do 9 bis 15 Uhr nach vorheriger Anmeldung, Sa. 01.04. 14-17 Uhr

  • "Aufbruch in die Ferne" - die Historie des Reisens

    Das Städtische Museum Schloss Rheydt widmet sich unter dem Titel „Aufbruch in die Ferne - mit Gladbacher Reisenden durch die Jahrhunderte" der Historie des Reisens.

    Ausgangspunkt der Ausstellung sind sechs Mönchengladbacher, ihre Motivation, ihre Ziele aber auch ihre Aktivitäten vor Ort. Hieran anknüpfend werden die Veränderungen und Entwicklungen des Unterwegsseins vom Mittelalter bis zur Neuzeit aufgezeigt. Als einschneidendes Ereignis in der Geschichte der Mobilität gilt dabei die technische Entwicklung der Eisenbahn im 19. Jahrhundert, mit der Reisen schneller und komfortabler wurde. Ein gesonderter Ausstellungsbereich wird sich unter dem Titel „Komfort auf Schienen - mit Luxuszügen durch Europa" dem Phänomen der Komfortreise widmen und die Fahrt im Luxuszug um 1900 beleuchten.

    Souvenirs und Postkarten erinnern schließlich an das Glück in der Ferne. Sie führen den Besucher zurück in die heimatlichen Gefilde und beleuchten die Andenkenvielfalt, die von touristischen Objekten bis zu kulturellen Erinnerungsstücken reicht.

    Die Archiv –und Museumsstiftung der VEM unterstützt mit der Leihgabe von Bild- und Schriftmaterialien die Ausstellung.

    Laufzeit der Ausstellung: 12.März-30. Juli 2017

  • Deutsches Historisches Museum - Deutscher Kolonialismus

  • "Maasai Diviners and Christianity" - neu aus der Reihe: Mission und Gegenwart

    Autorin: Christel Kiel. Reihe herausgegeben von: Archiv und Museumsstiftung der VEM, Wuppertal.

    Die verschiedenen ansässigen Heiler und Wahrsager der Maa-sprechenden Gesellschaften des östlichen Afrikas sind unter dem Namen llÓibonok bekannt. Als Vermittler zwischen den Welten wird ihnen Hochachtung und Ehrfurcht, gleichzeitig aber auch Angst entgegengebracht. Sie waren stets Fremde und Außenseiter innerhalb der Gemeinschaft, sowohl durch ihre Abstammungslinie als auch aufgrund ihrer Tätigkeit, und in den Anfangszeiten der Missionierung sahen die Missionare in ihnen Zauberer und von Dämonen besessene, die das Evangelium von den Maasai fernhielten oder die Maasai vom Evangelium.

    Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts hatten sie einen durchaus ernstzunehmenden, wenn auch langsam schwindenden Einfluss auf die Gesellschaft. Wie sahen die Vertreter der Lutherischen Kirche die llÓibonok? Und wie schätzten die Heiler das Christentum ein, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die fremde Religion nicht nur eine vorübergehende Modeerscheinung war? Dies sind die zentralen Fragestellungen des vorliegenden Werks.

    Das Interesse der Autorin, zu Maasai-Wahrsagern und ihrer Beziehung zur christlichen Kirche zu forschen, wurde geweckt, als sie zur Geschichte der Maasai-Missionen in der nord-östlichen Diözese der Lutherischen Kirche von Tansania arbeitete. Dabei stellte sie fest, dass das Verhältnis zwischen Kirche und Wahrsagern bislang nicht überprüft worden war, obwohl von christlichen Pastoren erwartet wurde einige der Aufgabenfelder, die vor dem Aufkommen des Christentums traditionell von den llÓibonok ausgeübt wurden, zu übernehmen.

    Der erste Teil dieser Arbeit befasst sich mit den in Tansania ansässigen llÓibonok, der Arbeit die sie bis 1999 geleistet haben und den Mitgliedern des Tilián-Klans, welche die Autorin persönlich getroffen hat. Im zweiten Teil wird ein allgemeiner Überblick über die Arbeit der damals praktizierenden Wahrsager und Heiler präsentiert. Teil 3 beleuchtet die Umstände und Begebenheiten des Zusammentreffens von Missionaren und Wahrsagern und versucht einen Eindruck von der Einstellung der Christen des 20. Jahrhunderts zu den llÓibonok zu vermitteln. In einem abschließenden Kapitel versucht die Autorin, auf der Bibel basierende Kriterien für eine funktionierende Beziehung und mögliche Zusammenarbeit der in bestimmten Gemeinden praktizierenden Christen und Wahrsager herauszuarbeiten.

    Zur Kultur und Sprache der Maasai ist in unserem Programm eine umfassende annotierte Bibliographie erschienen:

    2015

    12 Seiten römisch, 146 Seiten,

    1 Karte, 10 Farbfotos, 2 s/w Fotos, Glossar

    Textsprache(n): Englisch

    Format: 160 x 240 mm, 380 g, Broschur, €29,80

    Begleitmaterial: A Bibliography of the Maa Language and the Maasai People (ISBN 978-3-89645-710-3)

  • Indonesisches Becak als Schenkung an die Archiv- und Museumsstiftung

    Es handelt sich hier um eine farbenfroh bemalte Becak aus Indonesien. In Deutschland sind solche durch Muskelkraft betriebene und in ganz Süd- und Südostasien eingesetzte Personentransporter in der Regel besser bekannt unter ihrem indischen Namen (Fahrrad-) Rikscha. Das Dreirad-Prinzip einer wahlweise hinter dem Sattel oder vor dem Lenker des Fahrers angebrachten Sitzbank für ein bis zwei Fahrgäste ist jedoch bei allen Fahrzeugen dieser Art gleich. 

    Auch in Indonesien gehören die Becaks zum Alltag, werden aber vor allem in den größeren Städten mehr und mehr von motorgetriebenen Fahrzeugen verdrängt. In Metropolen wie der Hauptstadt Jakarta sind sie schon lange aus dem Straßenbild verschwunden. In kleineren Orten und auf dem Land findet man sie jedoch nach wie vor häufig im Einsatz.

    Diese Becak ist mit ihren ca. 15 Jahren ein vergleichsweise junges Objekt in der Sammlung. Sie wurde von Doris und Michael Brandt, zwei langjährigen Mitarbeitern im Dienste der Mission, in Solo auf der Insel Java erworben, verbrachte später einige Zeit in Wuppertal und Herne, bis sich das Ehepaar schließlich entschloss, sie an die Archiv- und Museumsstiftung der VEM zu übergeben. Insofern wurde mit dem Gefährt trotz seines jugendlichen Alters und Erscheinungsbildes auch schon ein kleines Stück Missionsgeschichte geschrieben.

    Sommerliche Ausfahrten wird es mit der Becak aus technischen Gründen allerdings nicht mehr geben. In den Räumen des Museums auf der Hardt wird sie aber in Zukunft dauerhaft zu sehen sein und einen Eindruck vom Leben auf den Straßen Indonesiens vermitteln.

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