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29.01.2018

175 Jahre Hester Needham

175 Jahre Schwester Hester Needham, starke Frauen in der Mission. Hester Needham brachte das Evangelium nach Sumatra, Indonesien.

Bild oben: Die britische Missionsschwester Hester Needham. (Foto der Archiv- und Museumsstiftung) Bild unten: Die Wuppertaler Bürgermeisterin, Ursula Schulz, erzählte von ihrer familiären Beziehung zur Mission und ihren persönlichen Erfahrungen in Tansania. (Fotos: Pauly/VEM)

Die Vereinte Evangelische Mission und ihre Archiv- und Museumsstiftung erinnerten mit einem Studientag am Samstag, den 27. Februar unter der Überschrift "God first - 175 Jahre starke Frauen in der Mission" an den 175. Geburtstag von Hester Needham. Die Missionsschwester aus Südwales hatte 1889 als erste Schwester der damaligen Rheinischen Missionsgesellschaft das Evangelium nach Sumatra (Indonesien) gebracht.

Barbara Jordans, die sich 2012 in ihrer Magisterarbeit "Zwischen Dienen in Demut und selbstständiger Arbeit" mit der britischen Missionsschwester auseinandergesetzt hat, erläuterte, dass die Aussendung der damals bereits 46-Jahrigen mit dafür sorgte, dass Frauen fortan in der Rheinischen Mission eine aktive und selbständige Rolle spielten. "Viele der nachfolgenden Schwestern bewunderten Hester Needham wegen ihres Selbstbewusstseins und ihrer Selbständigkeit," so Jordans. Hester Needham war nicht nur die erste Missionsschwester, sondern sie reiste auch allein und auf eigene Kosten aus. Mit ihrem Namen verbindet sich der Beginn der christlichen Frauen- und Mädchenarbeit auf Sumatra.

Pfarrer Volker Martin Dally, Generalsekretär der VEM, resümierte in seinem Grußwort, dass "die Entsendung von Frauen wie Hester Needham eine der klügsten Entscheidungen der Mission war." Der Theologe, der selbst als Missionar auf der indonesischen Nachbarinsel Java tätig gewesen ist, schilderte, dass viele der Missionsschwestern, aber auch der mitausreisenden Ehefrauen von Missionaren durch ihr selbstloses Engagement beispielsweise in der Bildungsarbeit und medizinischen Versorgung den Menschen in den damaligen Missionsfeldern in guter Erinnerung geblieben sind. 

Renate Reuter, Mitglied im Leitungskreis der Schwesterngemeinschaft der VEM, erläuterte die Ziele und Internationalität der heutigen Schwesternschaft, der auch Schwestern aus Großbritannien, Ruanda, der Schweiz, Tansania und Hongkong angehören. VEM-Referentin Irene Girsang, ebenfalls Mitglied der Schwesterngemeinschaft, stellte die interregionale Frauenarbeit der heute international strukturierten VEM als Rechtsnachfolgerin der Rheinischen Missionsgesellschaft vor.

Weiterführende Informationen über die Schwesterngemeinschaft der VEM sind hier auf der Website zu finden.

Dr. Martina Pauly

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