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07.03.2019

Afrika-Regionalversammlung in Namibia

Bild oben: Plenumssitzung der Afrika-Regionalversammlung

Bild unten: Delegierte mit Generalsekretär, Volker M. Dally. (Fotos: John Wesley Kabango/VEM).

Vom 5. bis 10. März 2019 trifft sich die VEM Regionalversammlung Afrika (AfRA). Gastgeberin ist die Evangelisch-Lutherische Kirche in der Republik Namibia (ELCRN). Überlegungen und Diskussionen richten sich am Motto der letzten VEM-Vollversammlung aus: "Salz der Welt sein": Gemeinsam handeln gegen Gewalt und Extremismus auf dem Weg zu Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung.

Die Vorsitzenden der ELCRN, der stellvertretende Bischof, Pfarrer Paul Hatani Kisting, und der amtierende Generalsekretär, Pfarrer Wilfred Diergaardt, begrüßten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Afrika-Regionalversammlung. Der stellvertretende Bischof erinnerte die AfRA-Delegierten unter Bezugnahme auf das VEM-Motto daran, dass alle VEM-Mitglieder entschlossen seien, das Salz der Welt zu sein und bedürftigen Menschen durch Gebet, Wahrheit und Solidarität Hoffnung zu schenken. "Wenn sich die VEM-Mitglieder zusammenschließen, bekräftigen sie die Kraft Gottes, Gewalt und Extremismus gemeinsam zu überwinden und Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung in unserer Welt zu fördern," so der leitende Theologe.

Während der Sitzungen der Regionalversammlung Afrika wurden Berichte, Erfolge, Herausforderungen und zukünftige Pläne miteinander besprochen.

Bereits am 4. März traf sich der geschäftsführende Ausschuss der Region Afrika (ARB), um die AfRA vorzubereiten, die Arbeitsberichte der VEM-Mitarbeitenden entgegenzunehmen, die Feier der VEM-Woche 2019 zu thematisieren und über zukünftige Pläne und Aktivitäten der VEM zu reflektieren. Außerdem wurden das Thema ‚afrikanische Mitgliedskirchen als Eigentümer der VEM‘ diskutiert.

Das ARB erhielt außerdem einen Zwischenbericht der Kirchen über die Vorbereitungen innerhalb der Region Afrika auf den 25. Jahrestag der VEM als internationale Gemeinschaft seit 1996.

Am 5. März fand die Jugend- und Frauenvorkonsultation im Vorfeld der Regionalversammlung statt.

Afrikanische Mitgliedskirchen verzeichnen starkes Wachstum

Die Mitgliedskirchen in Afrika verzeichnen einen starken Zuwachs und spielen in ihren Ländern eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung sozialer Dienste. In mehreren Regionen Afrikas befinden sich rund 80% der Gesundheits- und Schuleinrichtungen im Besitz der Kirchen. In Berichten wird auf einige Herausforderungen hingewiesen, mit denen afrikanische Kirchen konfrontiert sind. Dazu gehörten: Fälle von Korruption auf verschiedenen Ebenen, Machtmissbrauch, ethnische Konflikte, religiöser Extremismus und Menschenrechtsverletzungen, insbesondere gegen Frauen und Kinder. Im Hinblick darauf ist das obige Motto der VEM im afrikanischen Kontext sehr relevant. Die afrikanischen Mitgliedskirchen überlegen derzeit gemeinsam, wie sie die Herausforderungen wirkungsvoll angehen können.

Darüber hinaus wurden Beschlüsse dazu gefasst, wie die Kirchen in der Region Afrika ihrer Eigenverantwortung durch die Erhöhung ihrer Beiträge zur VEM-Fundraisingaktion "United Action" und die finanzielle Unterstützung von Veranstaltungen und Aktivitäten der VEM gerecht werden können.

Dr. John Wesley Kabango, Leiter der Abteilung Afrika

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