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26.05.2011

Auf dem Weg zum gerechten Frieden

In Workshops und in Kleingruppen - die Ökumenische Friedenskonvokation bot spannende Diskussionen.

Die Vereinte Evangelische Mission zieht ein gemischtes Fazit der Internationalen Ökumenischen Friedenskonvokation in Jamaika. Die Atmosphäre und Diskussionskultur sei sehr gelungen gewesen, so VEM-Vorstandsmitglied Dr. Jochen Motte, der zwei Workshops der Konvokation leitete. "Wer aber von der Friedenskonvokation neue Impulse oder gar Entscheidungen für den gesellschaftlichen Diskurs zur globalen Verwirklichung von Frieden und Gerechtigkeit erwartet hat, wird von den Ergebnissen eher enttäuscht sein."

Bedeutung für die Kirchen des Südens

Trotzdem sei die Konvokation eine Bereicherung gewesen, so Motte: "Von deutschen Delegierten wurde zwar die Frage gestellt wurde, ob solch eine große Versammlung noch sinnvoll sei, da sie kein Mandat habe, Entscheidungen für den ÖRK zu treffen. Dennoch sollte man die Bedeutung der Friedenskonvokation insbesondere für die Beteiligten der Kirchen des Südens nicht unterschätzen."

Spannende Diskussionen

Besonders deutlich sei dies etwa in den Workshops wie denen der Vereinten Evangelischen Mission zu Klimagerechtigkeit und Menschenrechten geworden. Immer wieder hätten sich spannende Diskussionen entwickelt. "Für die Delegierten aus Europa und Nordamerika ist das auf vielen kirchlichen Ebenen und bei unterschiedlichen Versammlungen selbstverständlich, für die Delegierten aus dem Süden nicht." So sei Kingston keine verlorene Zeit gewesen, sondern eine gute Gelegenheit, Kirchen in aller Welt einander näher zu bringen -  auf dem gemeinsamem Weg zu gerechtem Frieden unter den Menschen und mit der Erde.

Gemeinsames Feiern

Auch die Atmosphäre habe gestimmt, berichtet Motte: "Das gemeinsame Feiern von Andachten und Gottesdiensten, Konzerten und musikalischen Programme, der Austausch mit Christen und Christinnen aus aller Welt in Bibelarbeit, Workshops und Diskussionen- das war eine große Bereicherung."

1000 Delegierte aus 100 Ländern

Annähernd 1000 Delegierte aus über 100 Ländern waren vom 17. bis 24. Mai zur Internationalen Ökumenischen Friedenskovokation in Kingston zusammengekommen, um Erfahrungen der Kirchen im Eintreten für Frieden untereinander auszutauschen und neue Anstöße für die Kirchen in aller Welt auf der Suche nach einem gerechten Frieden zu geben. Die besonderen Herausforderungen der Kirchen in der Karibik und in Jamaika spielten dabei durch Besuche bei Gemeinden und Friedensinitiativen in und um Kingston eine besondere Rolle.

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