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14.12.2018

Denkfabrik: Globales Lernen

Vier Tage lang haben sie ihre Köpfe zusammengesteckt und ihre Vorstellungen von GLEP zu Papier gebracht; v.l.:Lusungu Mbilinyi, Studienleiter des VEM-Bildungszentrums Wuppertal, Petrus Sugito, stellvertretender VEM-Abteilungsleiter Asien, und VEM-Geschäftsführer Timo Pauler.

Dr. Dyah Krismawati (links), ab Februar 2019 Leiterin der Abteilung Asien der VEM, im Gespräch mit Godwin Ampony, Studienleiter des VEM-Bildungszentrums Bielefeld-Bethel;

VEM-Generalsekretär Volker Martin Dally (links) und Dr. John Wesley Kabango, Abteilungsleiter Afrika der VEM;

Dr. Lee-Shae Salma Scharnick-Udemans, Desmond Tutu Chair, University of Western Cape, South Africa, Teilnehmerin des Think Tank; Fotos: Petra Vennebusch

„Global Learning in Ecumenical Perspective“– das war das Thema eines viertägigen Think Tanks der VEM im Haus Villigst in Schwerte. 25 Vertreter der drei VEM-Regionen, Bildungsexperten sowie Kooperationspartner aus Asien, Afrika und Deutschland nahmen vom 12. bis 15. Dezember 2018 daran teil. Gemeinsames Ziel: Ideen entwickeln und sich austauschen über neue Wege globalen Lernens in ökumenischer Perspektive.

Internationalisierung durch Globales Lernen

„Wir setzen mit dem Think Tank den Prozess der Internationalisierung innerhalb der VEM weiter fort“, bringt es Timo Pauler, Geschäftsführer der VEM, auf den Punkt. Globales Lernen müsse neu gedacht, entsprechende Konzepte neu entwickelt werden. Dafür gab es jetzt den ersten Think Tank: einen Raum, der erlaubt, alles zu denken. „Wir als Leitung haben dann die Aufgabe, die Ideen zu bündeln, gute weiter zu verfolgen, andere zu verwerfen. Aber für mich ist jetzt schon klar: GLEP konzentriert sich nicht allein auf die Bildung, sondern geht weiter. Jeder in der VEM muss verstehen, was damit gemeint ist.“

Vier Tage lang haben die Teilnehmer ihre Köpfe zusammengesteckt, zum Beispiel im World Café ihre Vorstellungen von GLEP zu Papier gebracht. Warum überhaupt Globales Lernen? Miteinander, voneinander lernen über die Grenzen von Kirche und Religion hinweg eröffnet neue Chancen, so die Antwort. „Wir leben in einem globalen Dorf und wir sind als VEM eine globale Organisation, da ist es nur logisch, unser Expertenwissen auch weiter zu entwickeln und weiter zu geben“, fasst Lusungu Mbilinyi, Studienleiter des VEM-Bildungszentrums Wuppertal, für seine Gruppe zusammen.

Interkulturell, interreligiös, international

Viel Input kam auch von den Experten und Kooperationspartnern der VEM. Dr. Lee Salma Scharnick-Udemans vom Desmond Tutu-Zentrum für Religion und Soziale Gerechtigkeit der Universität Kapstadt betonte neben der Notwendigkeit einer internationalen Bildungsoffensive die herausragende Rolle des interkulturellen Austausches. „Das muss Hand in Hand gehen, international, interreligiös, interkulturell – GLEP ist das passende Instrument dafür“, so die Religionswissenschaftlerin, „und zugleich eine große Aufgabe für die VEM, die nur auf Augenhöhe unter gleichen Partnern gelingen kann.“

Der Think Tank in Deutschland war ein erster Aufschlag, ein zweiter und dritter in Asien und Afrika sollen bald folgen.

Petra Vennebusch

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