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16.10.2019

Erst die Arbeit, dann die Mission

Am 27. Oktober 2019 um 16 Uhr eröffnet das Wuppertaler Museum auf der Hardt der Archiv- und Museumsstiftung der VEM in der Missionsstraße 9 im Rahmen einer Kooperation mit elf bergischen Museen die Sonderausstellung: „Erst die Arbeit, dann die Mission. Der Alltag von Missionaren und Missionsschwestern in Afrika und Asien.“ Wie arbeiteten Missionsschwestern und Missionare? Wohin wurden sie entsandt? Welche Vorarbeiten gab es zu erledigen, bevor sie ihre eigentliche Aufgabe, die Verbreitung des Christentums beginnen konnten? Welcher Mittel bedienten sie sich zur Umsetzung dieser Aufgabe? Wer arbeitete wie an diesem Vorhaben mit, und was ist schließlich aus dieser Arbeit geworden? Und können Dinge wie eine alte Nähmaschine, ein kleines Tongefäß oder ein dunkelblaues Kleid darüber Auskunft geben?

Die Ausstellung befasst sich mit diesen Fragen und gibt anhand von ausgesuchten Exponaten Einblicke in die Arbeit der Rheinischen Missionsgesellschaft und der Bethel Mission. Auch die ärztliche Gesundheitsversorgung, das Werkstätten-, Schul- und Ausbildungswesen sowie Sprachstudien und deren praktischer Nutzen werden thematisiert. Nicht zuletzt spannt die Ausstellung einen Bogen in die Gegenwart. Sie zeigt auf, wie sich die Missionsarbeit von damals verändert hat und welche Arbeitsschwerpunkte die Nachfolgeorganisation der beiden Gesellschaften heute setzt.

Dr. Yvonne Gönster vom Deutschen Schloss- und Beschlägemuseum in Velbert wird für die Bergischen Museen ein Grußwort halten. Christoph Schwab, Kurator des Museums auf der Hardt, führt ein in die Sonderausstellung. Das Projekt wird gefördert durch den Landschaftsverband Rheinland und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Zeitgleich präsentiert das Museum anlässlich des 2020 in Wuppertal stattfindenden Engels-Jahres die Verbundenheit der Familie Engels mit der Wuppertaler Mission sowie mit der Unterbarmer Hauptkirche, wo die Missionare und Missionarinnen mit der Gemeinde ihre Aussendung feierten.

Dauer der Ausstellung: 27. Oktober 2019 – 30. April 2020.
Während der Sonderausstellung gelten erweiterte Öffnungszeiten:
jeden 1. und 3. Sonntag im Monat 14-17 Uhr
mittwochs 10-13 Uhr sowie auf Anfrage
Das Themenjahr im Internet: www.bergischemuseen.de

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