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01.06.2018

Generationswechsel in der Partnerschaft mit Ruanda

Bild oben, v.l.: Uli Baege, John Wesley Kabango, Joana Kunz und Margot Holbach (Fotos: Gethsemane Bejaxhiu/VEM).

Zwei Vertreter der Vereinten Evangelischen Mission waren zu Gast beim Synodalen Fachausschuss Ruanda (SFR) am 23. Mai in Bad Kreuznach, nämlich Pfarrer Dr. John Wesley Kabango, Leiter der Region Afrika, und Uli Baege, Referent für Partnerschaften und Projekte in Afrika.  

Kabango hielt zu Beginn der Sitzung eine kurze Andacht zu Psalm 113. Im Mittelpunkt des Treffens des Synodalausschusses standen die Partnerschaftsbeziehungen des Kirchenkreises An Nahe und Glan mit der Synodalregion Rubengera der EPR in Ruanda. Die VEM unterstützt diese lebendige Partnerschaft seit vielen Jahren, etwa in der Ausbildung und Schulung von Pastoren. Auch die Kirchenschließungen in Ruanda waren Thema des Fachausschusses. „Die Kirchenschließungen sind ein heißes Thema und unsere Partner im ländlichen Rubengera sind auch stark davon betroffen“, sagte Margot Holbach, die Vorsitzende des SFR. John Kabango betonte: „Gemeinden seien verwarnt worden, weil bestimmte Sicherheitsvorrichtungen fehlten. Sie wurden um Nachrüstung gebeten, um keine Schließung zu riskieren. Von den betroffenen Gemeinden kamen unterschiedliche Reaktionen.“ Wieder andere meinten, dass die geforderten Maßnahmen der allgemeinen Sicherheit dienten, so Kabango weiter. Den Kirchen müsse mehr Zeit eingeräumt werden, um die Anforderungen zu erfüllen oder um andere geeignetere Örtlichkeiten zu finden.

Am Ende der Sitzung wurde die Vorsitzende Margot Holbach nach 27 Jahren feierlich verabschiedet und ihre Nachfolgerin, Joana Kunz, freudig begrüßt. Die 28-Jährige freut sich auf das neue Ehrenamt. Bereits vor zehn Jahren habe sie sich während ihrer Schulzeit mit Ruanda beschäftigt und das Land für zwei Wochen besucht. Dort habe sie den Alltag der Jugendlichen kennengelernt und sei überrascht gewesen, denn so Joana Kunz: „In Ruanda gibt es viele verschiedene interessante Dinge. Afrika beziehungsweise Ruanda hat nicht nur eine Seite, sondern viel mehr Seiten als man denkt, beispielsweise die Vielfalt der Landschaft und das leckere Essen, aber auch die Tierwelt mit Giraffen und schöne Architektur. Von den Jugendlichen in Ruanda kann man ebenfalls kulturell viel lernen und erfahren.“ Nach ihrem Masterstudium im Fach „Empowerment Studies“ möchte Joana Kunz die Partnerschaft mit Ruanda weiter entwickeln.

Die Partnerschaft zwischen dem Kirchenkreis An Nahe und Glan mit der Synodalregion Rubengera in Ruanda besteht seit 1991. 27 Jahre lang hat Margot Holbach Partnerschaft zwischen dem Kirchenkreis und der Synodalregion Rubengera maßgeblich vorangetrieben.

Text & Foto: Gethsemane Bejaxhiu

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