Artikel Details

08.01.2019

Großbrand in Wupperthal

Foto: Rheinische Kirche Südafrika

Der Leiter der Rheinischen Kirche Südafrika, Pastor Ashley Fransman, schickte uns am 31. Dezember die traurige Nachricht, dass in der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember 2018 ein verheerendes Feuer den historischen Kern der südafrikanischen Kleinstadt Wupperthal, in der Nähe von Kapstadt, fast vollständig zerstört hat. Viele historische Gebäude und Privathäuser wurden Opfer des Feuers.

In seinem letzten Bericht informierte Pastor Fransman wie folgt: "Es ist schockierend zu sehen, welches Ausmaß die Schäden des Feuers in Wupperthal erreicht hat. Die Bilder von heute Morgen zeigen, dass das Haus eines der Pastoren sowie die historischen Gebäude, in denen wir bei unserem letzten Besuch unseren Tee und unser Mittagessen eingenommen haben, völlig niedergebrannt sind. Etwa 50 historische Häuser wurden zum Opfer des Feuers. Die Brandursache wird noch untersucht, aber die Tage zuvor war es in diesem Gebiet extrem heiß. Die meisten Menschen hier haben durch das Feuer ihren gesamten Besitz verloren. Wir bitten um Ihre Gebete für die Menschen in Wupperthal."
Erst im vergangenen Mai besuchte eine VEM-Delegation das pittoreske Wupperthal. Die heute rund 4000 Einwohner zählende Kleinstadt in den Zederbergen wurde 1829 von den Missionaren Gottlieb Leipholt und Theobald von Wurmb von der Rheinischen Missionsgesellschaft gegründet. Eine noch heute betriebene Schuhmanufaktur für traditionelle Feldschuhe und eine Dorfkirche, die heute zur Herrenhuter Kirche gehört, sind lebendige Zeugnisse des missionarischen Erbes.

Dass ein Großteil von Wupperthal niedergebrannt ist, bedeutet für die Stadt und ihre Einwohnerschaft, die zum Teil vom Tourismus lebt, einen schweren Schlag. Viele Gebäude und Sammelstücke, die ein Raub der Flammen wurden, waren für das gesamte Land von historischer Bedeutung.

Die freundschaftliche Beziehung zum heutigen Wupperthal wurde jüngst durch die Aufnahme der beiden protestantischen südafrikanischen Kirchen "Rheinische Kirche Südafrika" und "United Reformed Church in Southern Africa" in die VEM-Gemeinschaft im vergangenen September neu belebt.

Spenden für den Wiederaufbau des historischen Stadtkerns bitte an: Vereinte Evangelische Mission, IBAN: DE45 3506 0190 0009 0909 08, Stichwort: Hilfe für Wupperthal.

Dr. Martina Pauly

Die VEM führt das Prüfsiegel für den verantwortlichen Umgang mit Spendengeldern und deren satzungsgemäße Verwendung.

Social Media

VEM bei Facebook

Spenden

Zentrales Spendenkonto
IBAN: DE45 3506 0190 0009 0909 08
SWIFT/BIC: GENODED1DKD
Online Spenden

VEM-Newsletter

Immer auf dem aktuellen Stand. Regelmäßig neue Infos, Hintergründe, Materialien.
Newsletter abonnieren
Newsletter Archiv

Social Media