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09.01.2018

Auslegung der Jahreslosung 2018 von Volker M. Dally

(Foto: VEM)

"In einem schwarzen Fotoalbum mit 'nem silbernen Knopf bewahr' ich alle diese Bilder im Kopf", diese Worte leiten den Refrain eines Liedes des deutschen Musikers Sido ein. Mit manchen biblischen Texten geht es mir genauso. Es sind Bilder, die sich in meinem Kopf fest verankert haben, Bilder, von denen ich leben kann in Zeiten von Stress und Krisen, oder aber Bilder der Dankbarkeit für gute Erfahrungen. Die Jahreslosung für 2018 ist solch ein Bild: »Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.« (Offenbarung 21,6)

Es ist der ganze Abschnitt, der diesem Vers vorausgeht, der mein Bild im Kopf prägt, der neue Himmel, die neue Erde, die geschmückte Braut, Gott als mein Nachbar, der alle Tränen abwischen und allen Durst nach Leben löschen wird, weil er erfülltes Leben schenkt. Diese Bilder schenken mir immer neu Hoffnung in unserem gemeinsamen Einsatz für die Mission Gottes. Allein in den Wochen seit dem Christfest mehren sich aus den Mitgliedskirchen der Vereinten Evangelischen Mission die Nachrichten, die mich in die Verzweiflung treiben könnten: Sturm in den Philippinen mit katastrophalen Folgen, die Flamme des Tötens in der Demokratischen Republik Kongo ist erneut entfacht worden, Vulkane auf Sumatra und in den Philippinen treiben unzählige Menschen in die Obdachlosigkeit. Und an dem Tag, an dem ich diese Zeilen schreibe, kommt ein Bericht zur fatalen Unterernährung von Kindern und einer Masernepidemie in einer Region in Westpapua.

»In einer zerrissenen Welt wollen sie Glieder des einen Leibes Christi bleiben«, heißt es in der Satzung der Vereinten Evangelischen Mission (§ 2.2.c). Diese Zerrissenheit ist täglich zu spüren. Unsere Verantwortung in der Solidarität der Mitglieder ist es im Blick auf unsere Quelle des lebendigen Wassers, Jesus Christus, seinem Vorbild zu folgen. Im Geiste seiner Liebe teilen wir, was wir haben. Und wir geben nicht auf, egal wie aussichtslos manche Situation zu sein scheint, weil Gott uns offenbart hat, wie diese Welt aussehen wird. Dankbar erleben wir im Einsatz für das Reich Gottes, dass sich Zustände und Menschen verändern lassen.

Mir helfen dabei die Bilder im Kopf, ganz besonders gerade dieses Bild aus der Offenbarung. Es malt die Welt, wie sie nach dem Willen Gottes sein soll und sein kann. Jesus Christus befreit uns dazu, die Visionen dieser Bilder heute schon umzusetzen, in seiner Kraft und mit seiner Hilfe. Gott sei Dank, dass es diese durststillende Quelle gibt.

Pfarrer Volker Martin Dally, Generalsekretär der VEM

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