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21.11.2018

"Kirchen müssen auf multikulturelle Gesellschaften reagieren"

Bild oben: Willem T.P. Simarmata spricht vor der Synode der westfälischen Kirche (Foto: EKvW). Bild unten: Der Moderator der VEM auf der Mitarbeitendenversammlung im Missionshaus in Wuppertal. (Foto: VEM)

Der Moderator der VEM, Pastor Willem T.P. Simarmata, trug am Abend des 18. November auf der Landessynode der Evangelischen Kirche von Westfalen den Bericht der VEM vor. Darin unterstrich der indonesische Theologe die Notwendigkeit für die Kirchen in Deutschland, sich auf die neue Realität multikultureller Kirchen einzustellen. Dabei reicht es seiner Ansicht nach nicht aus, international nur interessiert zu sein. "Die Kirche ist keine Kirche, wenn sie nicht vielfältig ist, wenn sie die Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen aus den verschiedensten Regionen der Welt nicht aktiv als gleichwertige Mitglieder auf allen Ebenen mit einbezieht", so Simarmata. Er begrüßte es, dass die westfälische Kirche auf ihrer Landessynode einen Diskussionsprozess zum Thema "Kirche und Migration" initiiert.

In seinem Bericht dankte Simarmata der westfälischen Kirche auch für die regelmäßige Unterstützung, die zahlreiche Projekte und Programme der VEM in ihren drei Regionen ermöglichte. Darüber hinaus nannte er eine Vielzahl an Kooperationen auf der Ebene von Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen, die beispielsweise Bildungsprogramme, Wasserprojekte sowie soziale und diakonische Arbeit in den Städten zum Gegenstand haben. Auch der Personalaustausch mit Pfarrerinnen und Pfarrern z.B. aus dem Kongo, aus Namibia und Ruanda sowie die Aufnahme von jungen Freiwilligen aus dem Kongo, von den Philippinen und aus Indonesien in diesem Jahr und in den Vorjahren kennzeichnen das intensive Verhältnis zwischen der Evangelischen Kirche von Westfalen und der VEM.

Simarmata kündigte an, dass die VEM im Jahr 2021 das 25. Jubiläum der Internationalisierung in Bielefeld feiern wird und dass die internationale Gemeinschaft von heute 38 Kirchen aus Afrika, Asien und Deutschland sowie den von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel mittlerweile zu einer "anbetenden, lernenden und dienenden Gemeinschaft" zusammengewachsen ist.

Im Anschluss an die Landessynode reiste der Moderator nach Wuppertal, um am 20. November an der Mitarbeitendenversammlung im Missionshaus teilzunehmen. In seinem Grußwort wies der Aufsichtsratsvorsitzende auf die historische Bedeutung des VEM-Geländes mit dem vormaligen Missionshaus hin, in dem so bedeutende Missionare wie Ingwer Ludwig Nommensen, August Theis und Ernst Ludwig Denninger vor mehr als hundert Jahren von der Rheinischen Missionsgesellschaft auf ihren Dienst vorbereitet wurden.

Für die anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VEM hielt er die folgende Botschaft bereit: "Ich weiß, dass Sie viele andere gute Gründe haben, um bei der VEM zu arbeiten. Aber bitte betrachten Sie diese Gründe als zweitrangig. Es ist ein göttlicher Auftrag, dem Sie durch Ihre Tätigkeit hier folgen. Bedenken Sie dies und sehen Sie Ihre Arbeit bei der VEM nicht nur als Job, sondern dass Sie von Gott dazu berufen wurden". 

Während seines Aufenthaltes in Deutschland besuchte Willem Simarmata mit der Reformierten Kirche und der Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck zwei weitere Mitgliedskirchen der VEM.

Martina Pauly 

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