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05.01.2018

Zerstörerische Tropenstürme in den Philippinen

Die Folgen der schweren Tropenstürme in den Philippinen Ende 2017/Anfang 2018. (Fotos: UCCP)

Die Weihnachtszeit ist normalerweise eine Zeit der besinnlichen Feier. Leider mussten während des letzten Weihnachten jedoch viele Geschwister unter den verherenden Folgen der Taifune Urduja und Vinta leiden. Und auch das neue Jahr began mit einem neuen Taifun namens Agaton. Heimgesucht wurden vor allem der Süden und Osten der Philippinen, viele tausend Menschen sind betroffen.

Nur wenige Tage vor Weihnachten brachte der Taifun Urduja (Kai-tak) Starkregen im Osten von Visayas (Provinzen Samar & Biliran). Danach folgte der zweite Tropensturm Vinta (Tembin), der insbesondere weite Gebiete im Süden der Philippinen verwüstete. Vinta sorgte am späten Nachmittag des 21. Dezember für eine Gerölllawine in Mindanao. Starke Niederschläge im Westen, Osten und in der Zentralregion von Mindanao verursachten Überflutungen und Schlammlawinen. Zu den betroffenen Provinzen gehören Davao, Bukidnon, Misamis Oriental, Lanao del Norte, Lanao del Sur und die Insel Zamboanga. In der Provinz Lanao del Norte wurde eine ganze Gemeinde mit 100 Familien von den Fluten hinweg gespült. Nach letzten Zählungen wurden 266 Menschen getötet.

Neben den tausenden Opfern des Taifuns Vinta sind auch zahlreiche Mitglieder, lokale Kirchen und Einrichtungen der UCCP im Regierungsbezirk Nordwest-Mindanao (NWMJA) betroffen. Im Central Mindanao Area Conference (CMAC) wurden eine Kirche der UCCP und die Häuser der 28köpfigen Familie zerstört. Die UCCP sorgte dafür, dass alle obdachlosen Familienmitglieder in Notunterkünften unterkamen und versorgt wurden.

Das Pilgrim Christian College (PCC) der UCCP wurde ebenfalls direkt betroffen. Der Barrio Pilgrim Campus, auf dem sich die Schulturnhalle und das Pilgrim House (Wohnsitz des Schulkaplans) befinden, wurde ebenfalls überflutet. Alle Ausrüstung, die für die technischen Kurse benötigt werden, sind Opfer der zwei Meter hohen Fluten auf dem Campus geworden, darunter Fahrzeuge für die Fahrstunden, Schweißgeräte, Elektrogeräte für die Koch- und Backkurse, Sportgeräte, Musikinstrumente sowie die Haushaltseinrichtung der Pastorenfamilie.
Der PCC-Hauptscampus behielt jedoch seine Tore offen, um die tausenden von Flutopfern unterzubringen. Die Schule stellt aus eigener Wasserquelle die Versorgung mit sauberem Trinkwasser sicher. Soforthilfe wird bereitgestellt und die Aufräumarbeiten sind angelaufen. Die Schule stellt den Evakuierten darüber hinaus vorbeugende medizinische Versorgung zur Verfügung.

Agaton, der erste Taifun in diesem Jahr, sorgte indes für neue Überflutungen in einigen Regionen von Surigao, Bohol, West-Visayas und Palawan. Auch Ost-Visayas und Gebiete in Süd-Tagalog sind betroffen. Weitere Berichte über die Auswirkungen des neuen Tropensturms Agaton werden erwartet.

Wir bitten unsere Freunde und internationalen Partner um Fürbitten und Hilfe, um den Taifun-Opfern bestmöglich zu helfen.

Rannieh Mercado (UCCP)

Die Solidargemeinschaft der VEM hat der UCCP zwischenzeitlich eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 30.000 Euro bereitgestellt. Mit dem Geld von der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der VEM kann die Kirche vor Ort den obdachlosen Menschen helfen und die Schäden in ihren Bildungseinrichtungen so gut es geht beseitigen.

Ihre Spende zur Unterstützung der UCCP-Kirche in den Philippinen bitte an: VEM, IBAN: DE45 3506 0190 0009 0909 08, Stichwort: Nothilfe Taifun Philippinen.

Wir führen das Prüfsiegel für den verantwortlichen Umgang mit Spendengeldern und deren satzungsgemäße Verwendung.

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