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11.04.2019

Menschenrechtsverletzungen in den Philippinen

Die Teilnahme an Demonstrationen für die Einhaltung von Menschenrechten in den Philippinen ist heute mit Gefahren verbunden. (Foto: VEM)

In einem Schreiben vom 9. April äußerte sich das Aktionsbündnis Menschenrechte - Philippinen (AMP), ein Netzwerk aus deutschen kirchlichen und Menschenrechtsorganisationen, besorgt über Gewalt gegenüber NGO-Mitarbeitern auf den Philippinen und über Versuche der philippinischen Regierung, ihre Arbeit zu behindern. Das Schreiben ging sowohl an den Minister der lokalen Regierung Eduardo Año als auch an den Verteidigungsminister Delfin Lorenzana der philippinischen Regierung in Manila.

Menschenrechtsverteidiger schützen und nicht stigmatisieren

Das AMP forderte die Philippinen ferner auf, Menschenrechtsverteidiger vor Gewalt zu schützen und ihre Vereinigungsfreiheit zu wahren sowie Sicherheitskräfte und Regierungsbeamte anzuweisen, von Äußerungen abzusehen, die Rechteinhaber stigmatisieren. Außerdem dürften lokale NGOs von der philippinischen Regierung nicht als Rebellenfronten bezeichnet werden. AMP verurteilte auch die Ermordung von 14 Bauern im Negros Oriental bei Polizeieinsätzen Ende letzten Monats.

Das Aktionsbündnis AMP ist eine Initiative aus sieben großen deutschen kirchlichen Einrichtungen und Menschenrechtsgruppen zur Förderung der Advocacy- und Informationsarbeit in Deutschland und der Europäischen Union über die Menschenrechtssituation auf den Philippinen.

Unterzeichnet ist das Schreiben von dem Vorsitzenden des Aktionsbündnisses Jochen Motte (stellvertretender Generalsekretär der VEM) und dem Koordinator Johannes Icking.

Der Brief blieb in der philippinischen Öffentlichkeit nicht unbemerkt. Am 10. April berichtete der philippinische Online-Nachrichtendienst "philstar" ausführlich über die Kritik und Sorge der deutschen NGO im Hinblick auf Menschenrechtsverletzungen im eigenen Land.

Das vollständige Schreiben des Aktionsbündnis Menschenrechte - Philippinen (AMP) kann hier heruntergeladen werden.

VEM-Online-Redaktion

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