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23.11.2018

Musik kennt keine Ausgrenzung

Bild oben: Die Wuppertaler Sopranistin Annika Boos. Bild Mitte, v.l.: Daniel Viebach, Godwin Ampony, Favor Bancin, Annika Boos, Wolfgang Reimers. Bild unten: Daniel Viebach stellt den HIV-Selbsttest vor. (Fotos: VEM)

Anlässlich des bevorstehenden Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember luden der Wuppertaler Arbeitskreis Welt-AIDS-Tag und die VEM zu einem Themenabend am 22. November ins Barmer Missionshaus ein. Musikalisch wurde der Abend von der Wuppertaler Sopranistin Annika Boos gestaltet. Die sympathische freischaffende Sängerin nahm das Publikum mit auf eine Reise von Jazz über Gospel bis hin zu Chansons. Zu hören waren beispielsweise bekannte Nummern von Stevie Wonder, Aretha Franklin und Michael Jackson, aber auch traditionelles Liedgut aus Indonesien und Ghana. Begleitet wurde sie dabei von Wolfgang Reimers auf dem E-Piano.

In die musikalische Darbietung reihten sich Berichte über HIV-Neuinfizierungen oder den Umgang mit dem Virus in den drei VEM-Regionen Afrika, Asien und Deutschland ein. Favor Bancin aus Nord-Sumatra, zur Zeit Austauschpfarrer in der Wuppertaler Thomaskirche, stellte ein Radio-Projekt aus seiner Heimatkirche vor, um der weit verbreiteten Stigmatisierung und Diskriminierung von HIV-Infizierten und AIDS-Kranken entgegenzuwirken. Godwin Ampony, VEM-Mitarbeiter aus Ghana, berichtete über die schwierige Situation von HIV-Infizierten in West-Afrika und erzählte die Erfolgsstory einer HIV-positiven Frau aus seiner Heimat, die ihre Stigmatisierung überwinden konnte und heute ein "normales" Familienleben mit einem ebenfalls HIV-infizierten Mann führt. Daniel Viebach von der AIDS-Hilfe Wuppertal erläuterte die Arbeit seiner Organisation, die neben der fachlichen Beratung vor allem darin besteht, den betroffenen Menschen ihre Ängste zu nehmen und als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen. Darüber hinaus stellte er einen HIV-Selbsttest vor, den die AIDS-Hilfen, Apotheken und Drogerien anbieten und mit dem der eigene HIV-Status schnell und anonym bestimmt werden kann.

Musik kennt keine Ausgrenzung. Musik verurteilt niemanden. Gemeinsam - egal, ob HIV-infiziert oder nicht - sang das musikbegeisterte Publikum zum Abschluss der Veranstaltung zusammen mit Annika Boos das irische Segenslied "May the road rise to meet you" mit der Refrainzeile: "May you keep safe in the gentle loving arms of God" (Mögest du in den sanften, liebevollen Armen Gottes sicher sein).

Martina Pauly

 

 

 

 

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