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25.05.2018

Olympiapfarrer macht 'Halt' auf der Trasse

Olympia-Pfarrer Thomas Weber (Foto: EKD)

Thomas Weber ist Olympiapfarrer der evangelischen Kirche. Bereits seit 2006 begleitet der gebürtige Siegerländer das deutsche Team zu den Olympischen Spielen. Sonst arbeitet der Pastor in seiner Gemeinde im benachbarten westfälischen Gevelsberg.

Am So., 27. Mai, 15.03 Uhr lädt er im Rahmen des seit Oktober 2017 existierenden ökumenischen Projekts HALTEPUNKT in die Wichernkapelle an der Nordbahntrasse ein.

Zu Thomas Weber:
Weber ist Olympiaseelsorger mit Leib und Seele. "Aber ich bin mit Leib und Seele auch Gemeindepfarrer", sagt er. In Gevelsberg. An der Basis. Bei denen, die sich als Zuschauer für Sport begeistern sollen. "Den Eindruck einer Glaubwürdigkeitskrise im Sport kann ich voll und ganz bestätigen. Viele meiner Gemeindemitglieder sagen zum Beispiel, sie gucken sich das alles gar nicht mehr im Fernsehen an", erzählt Weber. Da müsse ein Selbstreinigungsprozess her - um des Sports willen. Und da findet er die jüngste Gründung eines eigenen Athletenvereins gut, findet gut, "dass Athleten ihre Interessen stärker vertreten wollen. Denn natürlich sollen die Sportler im Mittelpunkt stehen und gehört werden, bevor sie den Eindruck gewinnen, sie seien nur Mittel zum Zweck".

Weber hat zwei Themenbereiche ausgemacht, über die Olympiateilnehmer immer wieder mit ihm sprechen wollen. "Die Gedanken, die die Athleten als junge Menschen umtreiben und mir gegenüber äußern, betreffen in erster Linie die eigene Laufbahn. Wie kann ich vom Sport leben? Was passiert, wenn ich mich verletze? Was passiert nach der Karriere? Die Gedanken von Trainern und Funktionären betreffen dagegen oft das Private. So ist das Zerbrechen von Partnerschaften ein großes Problem im Sport. Wenn man das ganze Jahr unterwegs ist, wie soll man da ein funktionierendes Familienleben führen?"

Zum Projekt HALTEPUNKT:

Seit dem 1. Oktober vergangenen Jahres gibt es jeden Sonntag um 15:03 Uhr eine ökumenische Andacht in der futuristisch geformten Kapelle gegenüber der Skaterhalle 'Wicked Woods', die von unterschiedlichen Gemeinden und Institutionen in Wuppertal vorbereitet wird. Am ersten Tag bildeten sich zeitweise Schlangen an den Eingängen zur Kapelle, die nur eine begrenzte Anzahl von Sitzmöglichkeiten vorhält. Selbst an kalten Wintersonntagen waren die Leiter bzw Leiterinnen der jeweiligen Andacht nie allein...
Die Veranstalter unter Federführung von Jörg Spitzer (VEM) sind mit dem Auftakt hochzufrieden und freuen sich auf viele alte nund neue Besucherinnen und Besucher an den Sonntagen...

Zur Nordbahntrasse:
Die Nordbahnrasse ist die längste ebene Joggingstrecke Wuppertals. Noch vor wenigen Tagen hat dort zum 2. Mal der 100km-Ultramarathon WHEW 100 stattgefunden. Die beliebte Trainingsstrecke für Jogger, Inline-Skater und Radfahrer wird nicht nur im Sommer von vielen Menschen genutzt.

team_haltepunkt/ör-wj

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