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21.06.2018

„Vom Rundbrief zu WhatsApp“

Die VEM-Süd-Nord-Freiwillige Gentille Mironde (links) im Gespräch mit Pastor Lusungu Mbilinyi, künftiger VEM-Studienleiter Fotos: Gethsemane Kezia Bejaxhiu / VEM

Petrus Sugito, Leiter des VEM-Büros der Region Asien

Zakaria Mnkai, Programmreferent im VEM-Büro der Regionn Afrika

Christina Schramm, Redakteurin bei ekir.de

Kommunikation ist ein wichtiges Thema in der Partnerschaftsarbeit und es kommt immer wieder mal zu Komplikationen innerhalb der Partnerschaften. „Vom Rundbrief zu WhatsApp“ – so lautete das Thema der Partnerschaftskonferenz am 16. Juni. Rund 40 Partnerschaftsinteressierte diskutierten einen Tag lang über Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit im Tagungshaus ‚Auf dem Heiligen Berg‘ in Wuppertal.

Ralf Peter Reimann, Internetbeauftragter der Evangelischen Kirche im Rheinland, stellte die vielfältigen Möglichkeiten der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vor und Angebote wie Telegramm, Instagram, WhatsApp, YouTube, Twitter und Facebook. „Netzwerke haben unterschiedliche Zielgruppen in verschiedenen Ländern und mit Social Media als Tool der Öffentlichkeitsarbeit für Partnerschaften lassen sich neue Zielgruppen gewinnen. Wichtig ist dabei, dass Social Media trotzdem Spaß macht.“

Der Leiter des VEM-Regionalbüros in Medan, Petrus Sugito, berichtete über die aktuellen Entwicklungen der Kommunikation in den asiatischen VEM-Mitgliedskirchen. Sugito erklärte, dass Social Media die Vernetzung innerhalb der Partnerschaften nicht ersetze, sondern ein bedeutungsvoller Weg sei, die Kommunikation schneller zu verbreiten. „Wir haben verschiedene Möglichkeiten von Kommunikation in Asien beziehungsweise in unserem Regionalbüro. Wir benutzen nicht nur ein Medium, sondern viele verschiedene. Zum Beispiel Telefon, E-Mail, Post, WhatsApp-Gruppen, Facebook und Besuche. Das hängt davon ab, an wen sich die Kommunikation richtet und welche Art von Information es ist.“

Von Daressalam brachte Zakaria Mnkai, VEM-Programmreferent des Regionalbüros in Afrika, Impulse für die Herausforderungen beim Vernetzen zwischen den Partnern in afrikanischen Mitgliedskirchen. „Für uns ist die Kommunikation per WhatsApp einfacher und besser geworden. Doch hier liegen ebenfalls Probleme, wenn zum Beispiel während des Telefonats die Verbindung plötzlich unterborchen ist. Und: Viele Menschen haben überhaupt noch kein Handy, um zu kommunizieren“, sagte Mnkai. Von den sozialen Medien sei Facebook bislang ganz gut für das Marketing, meinte er.

Für eine gute und faire Berichterstattung gab Christina Schramm, Redakteurin bei ekir.de, einen Input zu Rassismus und Bildern. Sie erklärte die beliebten Klischees mit Blick auf Afrika wie zum Beispiel ‚das Land der Farben‘ oder ‚das unglaubliche Rhythmusgefühl‘. „Wenn Begriffe wie diese in einem Bericht vorkommen, dann müssen sie konkretisiert werden, beispielsweise ‚Der Chor, der gerade auftritt, zeigt ein gutes Rhythmusgefühl‘. Eine faire Berichterstattung sollte auf Klischees und Verallgemeinerung verzichten.“ Schramm gab Tipps für die Auswahl von guten Bildern zur Berichterstattung und sagte, „Gute Bilder sagen mehr als tausend Worte“.

Die Partnerschaftsarbeit der VEM gibt es schon seit knapp 40 Jahren. 101 Partnerschaften zwischen deutschen, afrikanischen und asiatischen Kirchengemeinden und Kirchenkreisen sind mittlerweile miteinander vernetzt. Das Partnerschaftsnetzwerk wächst durch die aktive Suche nach neuen Formen von Partnerschaften. Mit dem Thema ‚Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Partnerschaft‘ soll die Arbeit der Partnerschaften bekannter gemacht und neue Interessierte gewonnen werden.

Text & Foto: Gethsemane Kezia Bejaxhiu

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